Das Maritim Grand Hotel am Friedrichswall soll Flüchtlingsunterkunft werden


Das Maritim Grand Hotel am Friedrichswall soll Flüchtlingsunterkunft werden
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Das in die Jahre gekommene „Maritim Grand Hotel“ am Rathaus -einst die beste Adresse von Hannover- wurde gerade erst zur Realisierung eines neuen Hotel-Projekts an den Investor InTown Inc. verkauft, der nach Medieninformationen zwischenzeitlich auch das Ihme-Zentrum sein eigen nennt.
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Da die Maritim-Kette Ende des Jahres die Tore des Grand-Hotels schließen wird, die Sanierung des Gebäudes aber erst in zwei Jahren beginnen soll, lässt sich doch in der Übergangsphase noch so manches gute Werk verrichten. 🙂
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Jedenfalls möchte die Stadt den Gebäudekomplex bereits ab Januar nutzen, um dort für mindestens ein Jahr 520 Flüchtlinge einzuquartieren. Der neue Eigentümer hat offenbar bereits eine positive Prüfung dieses Vorhabens zugesagt.
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Zur Höhe des Nutzungsentgeltes ist derzeit noch nichts bekannt, es darf jedoch vermutet werden, dass der im Real Estate Management and Development Bereich operierende US-Konzern ordentliche Einnahmen anstrebt und dabei völlig schmerzfrei ist, aus welchen Quellen oder Haushaltstiteln der Rendite-Hunger befriedigt wird.
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Den unterzubringenden Zufluchtsuchenden mag man derweil ganz im Gedenken an den bisherigen Hotelbetreiber dessen Werbe-Slogan zurufen:
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„Erleben Sie den Unterschied !“
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Ihr Oeconomicus
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follow-up, 25.06.2016
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Flüchtlingsunterkunft im Maritim geht in Betrieb
Nach monatelangen Sanierungsarbeiten nimmt die Stadt die Flüchtlingsunterkunft im ehemaligen Maritim-Hotel am Friedrichswall in Betrieb. Das Gebäude hat Platz für rund 550 Flüchtlinge. Die ersten von ihnen sollen ab der kommenden Woche dort untergebracht werden.
[…]
Hannoversche Allgemeine
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3 Kommentare on “Das Maritim Grand Hotel am Friedrichswall soll Flüchtlingsunterkunft werden”

  1. Maria sagt:

    Es wäre besser die Deutschen in den Hotels unterzubringen, klasse Idee, dazu dann noch die Hotelschiffe nutzen,
    Mein Schiff oder The World, die AIDA-Flotte, …
    Vollpension, Animation, med. Versorgung und die große Weite Welt liegen uns dann zu Füßen und wenn wir uns gut organisieren mit Home-Sharing, dann kann jeder mal aufm Land im Hotel leben, mal über die weiten Meere reisen oder im Stadthotel auf die Straßenkämpfe runterblicken.

    Abartig und entartet ist dieses ganze System der Kriegswirtschaft, das mittlerweile von vielen – ehemals ethischen und ehrlichen Menschen genutzt wird, anstatt sich dem Einen zu widmen, dem Erhalt und Bewahren des Friedens!!!

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  2. Maria sagt:

    Einen Wirtschaftszweig auf dem Boden des Elends von Krieg und Flucht zu betreiben ist meinem Empfinden nach schlichtweg unethisch und würdelos, kriminell, wenn gerade US-Firmen damit auch noch Geld verdienen, die die Verursacher vieler Kriege sind.

    ALLE Geschäfte, die in diesem Zweig getätigt werden, sollten mit 90% Steuern belegt werden oder es sollte überlegt werden,
    ob diese Art der Geschäfte selbst als kriegerischer Akt angesehen wird.

    Es ist beschämend, dass Deutschland/Europa so tief gesunken ist und sich auf die gleiche Stufe stellt, wie Kriegsführer Nr. Eins USA (naja Großbritannien und Frankreich kann man auch nennen

    anstatt sich dem EINZIG WAHREN zu widmen – dem LEBEN selbst, mit aller Kraft und liebenden Herzen:

    F R I E D E N auf Erden

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  3. sagt:

    Prima, dann fassen wir mal zusammen:

    # Halle bei Leipzig MARITIM-Hotel, ca. 900 Fürchtlinge, alle Beschäftigten entlassen.
    # Halle-Peißen H+Hotel (ehemaliges RAMADA), ca. 600 Fürchtlinge.
    # Frankfurt/Oder H+Hotel,
    # Laatzen bei Hannover H+Hotel,
    # Hannover, MARITIM-Hotel,
    # …

    Wie wärs denn mit dem *****BILDERBERG-Hotel in Belgien oder Niederlande, und mit dem ***** Hotel in Österreich, wo dieses Jahr unsere speziellen Spezialisten die Anordnungen des *Kommitee der 300* empfangen haben ??

    Wieviele Zimmer gibt es eigendlich in allen 4- und 5- und 6-Sterne-Hotels in ganz MittelEuropa insgesamt ???
    Würde das ausreichen, um 9 Milliarden Fürchtlinge zu beherbergen?

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