Gewerbehalle in Leimen wird zur Notunterkunft für 300 Flüchtlinge


Gewerbehalle in Leimen wird zur Notunterkunft für 300 Flüchtlinge
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In einer ehemaligen Gewerbehalle in der Travemünder Straße in Leimen werden künftig bis zu 300 Asylbewerber und Flüchtlinge untergebracht sein. Das gab das Landratsamt Rhein-Neckar als untere Flüchtlingsaufnahmebehörde gestern bekannt. Auch die Große Kreisstadt wurde über die Pläne erst kurzfristig informiert, so Stadtsprecher Michael Ulrich.
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Einmal mehr wird deutlich:
Die Bevölkerung muss sich daran gewöhnen, künftig immer häufiger vor vollendete Tatsachen gestellt zu werden. Denn die Notunterkunft soll schon Ende nächster Woche in Betrieb genommen werden.
[…]
Rhein-Neckar-Zeitung
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follow-up, 20.11.2015
DRK Leimen und Flüchtlingshilfe Leimen suchen Winter-Herren-Bekleidung
Für die in Leimen untergekommenen Flüchtlinge suchen das DRK Leimen sowie die Leimener Flüchtlingshilfe nach Kleiderspenden.

„Hier werden dringend Herren-Jacken, Schals und Mützen oder auch Handschuhe für Männer, insbesondere in kleineren Größen gebraucht, das wäre bei der jetzt einsetzenden Wetterlage eine enorme Hilfe“

so die DRK-Bereitschaftsleiterin Sandra Bähr.
[…]
LeimenBlog
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Anmerkung:
Wie überall im Land fällt auf, dass sich das einträgliche Geschäftsmodell professioneller Hilfsdienste im wesentlichen auf mehrere Säulen stützt:
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  • dem politischen Diktat, ohne Einbeziehung der Bevölkerung und oft gegen deren Willen bei gleichzeitiger Ignoranz derer Zukunftsängste, Flüchtlinge aufzunehmen und die entstehenden Kosten dem Steuerzahler aufzubürden.
  • dem Engagement ehrenamtlich tätiger Willkommens-Aktivisten, die vielleicht aus Langeweile, wenig ausgeprägtem Selbstwertgefühl, der wohltuenden Erkenntnis „gebraucht“ zu werden ihre Arbeitskraft und Zeit in den Dienst der „guten Sache“ stellen, wobei die gute Sache neben dem Support für so genannte schutzsuchende Flüchtlinge hauptsächlich dort zu verorten ist, wo Dritte in nicht unerheblichem Maße von diesem Hype profitieren.
  • der latenten Bereitschaft der Bevölkerung. mit Geld- und/oder Sachspenden ein „gutes Werk“ zu tun, um sich letztlich damit selbst auf die Schulter klopfen zu können und/oder nach dem Motto „tue Gutes und rede darüber“ eine gewisse Anerkennung des Gutmenschentums zu erfahren.
    In diesem Zusammenhang mag man sie irgendwie an die römisch-katholische Ablass-Lehre des frühen Mittelalters erinnert fühlen, deren Kern nunmehr in einem völlig anderen ‚Kleidchen‘ wieder en vogue zu sein scheint.
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Selbstverständlich bleibt es jedem ehrenwerten Spender selbst überlassen, in welcher Weise das individuell ausgeprägte Helfer-Syndrom zur Geltung kommen soll. Jedoch mag  bei der Bewertung der Spenden- und Hilfsbereitschaft für Flüchtlinge, angesichts ausbleibender oder völlig unzureichender Unterstützung, beispielsweise für einheimische Obdachlose, völlig verarmte Transferleistungsempfänger oder schlichtweg einem Personenkreis, welchem selbstbestimmte und eigenverantwortliche Teilhabe an weiten Teilen des gesellschaftlichen Lebens versagt bleibt, oder Kindern aus verarmten Familien ihrer Bildungschancen beraubt werden, ein ganz fader Geschmack entstehen !
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Rein vorsorglich sei an die Adresse jener, sich in ihrem Gutmenschentum sonnenden Leser/Innen, welche dieses persönliche Meinungsbild nicht nachvollziehen können, der Appell gerichtet, ganz ernsthaft darüber nachzudenken, wie der bedürftige und vielleicht vereinsamte Nachbar aus reinem Herzen erfreut werden kann.
Dabei kommt es nicht auf den vermeintlichen Wert der Gabe an, sondern auf die unerwartete Aufmerksamkeit und wahrhaftige Herzensgüte, welche die Augen des Beschenkten zum Leuchten bringen.
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Ihr Oeconomicus
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