Münchner Gesundheitsamt registriert mehr TBC-Fälle


Münchner Gesundheitsamt registriert mehr TBC-Fälle
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In München gibt es immer mehr Fälle von Tuberkulose. Hauptgrund ist die Zunahme der Asyluntersuchungen. Bis Ende dieses Jahres rechnet die Stadt mit rund 370 Neuerkrankungen. Die Behandlung von TBC ist aufwändig aber erfolgreich.
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Vor allem im Südosten Afrikas ist Tuberkulose deutlich häufiger als in Deutschland. Grundsätzlich muss deshalb jede Person, die hier Asyl beantragt und in eine Gemeinschaftsunterkunft zieht, auf TBC untersucht werden. Wird eine „offene Lungentuberkulose“ diagnostiziert, ist die Betreuung der Erkrankten sehr aufwendig. Sie müssen in einer Isolierstation behandelt werden, bis sie nicht mehr ansteckend sind und auch danach noch mehrere Monate unter ärztlicher Betreuung Medikamente nehmen.
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Außerdem müssen alle, die vor der Diagnose Kontakt zu dem Patienten hatten, ebenfalls untersucht werden. Dafür benötigt die Stadt jetzt dringend zusätzliches Personal.
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BR – 14.09.2015
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