Freiwillige Ausspähung, oder der Beginn des Zeitalters der Uniformität!

Freiwillige Ausspähung, oder der Beginn des Zeitalters der Uniformität!
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Wie schnell schlägt Dein Herz? Wie gut hast Du geschlafen? Wie viele Kilometer bist Du schon gelaufen?
Fitness-Apps, Armbänder oder Smart Watches wie die neue Apple Watch sind der neue Milliardenmarkt. Sie messen tagsüber alle Aktivitäten, nachts die Qualität des Schlafes.
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Einer Bitkom-Studie zufolge überwachen sich rund neun Million Deutsche durch einen Fitness-Tracker bereits selbst und haben offenbar kein Problem damit, Ihre persönlichen Daten sowohl Versicherungen als auch Arbeitgebern zugänglich zu machen.
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Durch die Übermittlung dieser sensiblen Daten erhalten Versicherungen und Arbeitgeber umfassende Informationen über den Gesundheitszustand ihrer Versicherten bzw. Mitarbeiter und können damit Risiken identifizieren:
Arbeitgeber wollen kostenintensive Krankentage der Mitarbeiter reduzieren. Versicherungen arbeiten an möglichst effizienten Risikoberechnungen.
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Freiwillige Ausspähung, oder der Beginn des Zeitalters der Uniformität!
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Ihr Oeconomicus
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Eurogruppen-Meeting in Riga

Eurogruppen-Meeting in Riga
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In den Verhandlungen der Geldgeber mit Griechenland bestehen laut Eurogruppen-Chef Dijsselbloem weiterhin große Differenzen. Nur eine umfassende Reformliste sei Grundlage für die Auszahlung der blockierten Finanzhilfen, sagte er beim Treffen der Euro-Finanzminister.
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Jeroen Dijsselbloem fordert „erheblich mehr Fortschritte“ bei den griechischen Reformbemühungen. Diese reichten bislang nicht aus, um die letzte Rate aus dem EU-Rettungspaket über 7,2 Milliarden Euro freizugeben, sagte er beim Finanzministertreffen der Eurozone in Riga. Die Zeit für eine Lösung werde für die griechische Regierung knapp. Athen braucht das Geld eigentlich noch in diesem Monat, um den Staatsbankrott abzuwenden. Die Vereinbarung vom 20. Februar sei nach wie vor der Rahmen für die Verhandlungen, sagte Dijsselbloem.
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Der Eurogruppen-Chef sagte weiter, es bestünden unvermindert „weite Differenzen“ zwischen beiden Seiten. Er schloss aus, dass die Eurogruppe der linksgerichteten Regierung auf halbem Weg entgegenkommt und die Hälfte der letzten Kredittranche überweist.
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Demgegenüber äußerte sich der griechische Finanzminister Yanis Varoufakis optimistisch. Die Verhandlungen seien in den vergangenen Wochen vorangekommen. „Wir sind uns einig, dass eine Vereinbarung schwierig wird“, räumte Varoufakis in Riga ein. Eine Einigung werde aber kommen. „Es wird schnell passieren, weil das die einzige Option ist, die wir haben.“ Zugleich kritisierte der Minister einzelne Forderungen der internationalen Gläubiger, unter anderem die nach einem Gesetz zu Zwangsversteigerungen.
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Athen soll möglichst bald ein Reformpaket vorlegen, um im Gegenzug die eingefrorene Milliardenrate zu erhalten. Ohne diese Unterstützung droht dem Land der Bankrott und der Austritt aus dem Euro.
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Stefan Leifert zu den Verhandlungen am 24.04.2015
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Loan extension is ‚first step on a long journey‘
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follow-up, 26.04.2015
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Das Scheitern von Riga: harte Worte – Isolation – Gerüchte
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Nicht nur andere Finanzminister haben die Nase voll von «Zeitverschwender» Varoufakis. Er gerät auch in Griechenland unter Druck.
[…]
Blick.ch
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Varoufakis‘ Auftritt während des Treffens der Eurogruppe in Riga sorgt in Griechenland für Kopfschütteln.
Muss der Finanzminister gehen? Varoufakis hat auf provozierende Weise geantwortet.
[…]
N24
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Pestizide auf unserem Teller

Pestizide auf unserem Teller
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In der Schweiz sterben seit rund 20 Jahren 20-30 Prozent aller Bienen jährlich. Eine beunruhigend hohe Bienensterblichkeit, denn die Insekten spielen eine wesentliche Rolle bei der Bestäubung und Befruchtung von Kulturpflanzen und damit auch bei der Nahrungsmittelproduktion für den Menschen.
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Es mehren sich Studien, die eine spezielle Art von Insektiziden, Neonicotinoide, die von der Schweizer Firma Syngenta sowie Bayer und BASF hergestellt werden, mit dem weltweiten Bienensterben in Verbindung bringen. Bei den Neonicotinoiden handelt es sich um äußerst wirksame Neurotoxine, die 5.000 bis 10.000 Mal schädlicher für Insekten sind als DDT. Sie reichern sich in der Nahrungskette an, ohne dass man deren Langzeitwirkung auf die menschliche Gesundheit kennen würde. Die Produktion von Neonicotinoiden macht bereits ein Drittel des weltweiten Insektizid-Marktes aus – mit jährlichen Verkaufszahlen in der Größenordnung von fünf Milliarden Dollar.
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Die Reportage “Pestizide auf unserem Teller” macht deutlich, dass die Auswirkungen der Pestizide nicht nur die Bienen treffen, sondern die gesamte biologische Vielfalt.
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