Reaktion auf Athener Politkrimi: IWF stoppt Hilfszahlungen


Reaktion auf Athener Politkrimi: IWF stoppt Hilfszahlungen
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Die gescheiterte Präsidentenwahl im griechischen Parlament ruft den ersten internationalen Geldgeber auf den Plan.
Der Internationale Währungsfonds dreht den Geldhahn bis zur Bildung einer neuen Regierung ab.

[…]
N-TV
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Anmerkung
Tja so ist das immer beim IWF, entweder es wird gespurt, oder man macht Bekanntschaft mit der Knute !
Es wäre wirklich mal an der Zeit diese Menschenfreunden im Club de Paris vorzuführen.
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Ihr Oeconomicus

9 Kommentare on “Reaktion auf Athener Politkrimi: IWF stoppt Hilfszahlungen”

  1. Moin, moin, ich bin interssierter Laie und Schnellschreiber, bitte daher diverse Flüchtigkeiten zu überlesen…bin noch kein Rentner oder H4.

    Habe heute auf http://www.geolitico.de/2014/12/28/grieche-kuendigt-euro-austritt-an
    einiges kommentiert … hier mal ein Auszug … könnte auch hier reinpassen … weiter hier Teilauszug:

    „Mir ist das Spielchen mit der russischen Zentralbank noch nicht so ganz klar… wem gehört der Rubel zur Zeit, wem gehört der Dollar…. ja klar ….Privaten…..

    Ja wird weltweit nicht von privaten Bankern auch das Recht zur Gründung einer Zentralbank gehalten?
    … und die Spielregeln in den einzelnen ZB bestimmt…? Sind diese Spielregeln nicht unter einem Bankgeheimnis zu führen?

    Wem gehört die EZB ist sie tatsächlich frei von “Privateignern” …. wer ist dort der Chef…. was machen die Berater von Blackrock in der EZB…..?

    Gegenwärtig ist man nicht in der Lage eine Geldmenge zu steuern und zu deckeln … Blindflug….,
    wenn Geld die Welt regiert ist die Welt der Zweibeiner zur Zeit nicht mehr zu steuern … oder?

    Läuft der verzweifelte Versuch eine zweite Leitwährung zu schaffen … wer steckt dahinter . Rußland+China+weitere “BRICS-Staatenverbündete”
    …. wir wissen, dass Wahlen nichts bewirken und die geheimen Machtmechanismen Wahlen nur als scheinbar wichtigen Akt darstellen
    …. “Die Gewählten entscheiden nichts, die Nichtgewählten alles” … also wer spielt da welche Rolle in der Charta der Drahtzieher….oh ha????

    …ob Putin später noch mitspielen darf……,
    wem gehört die chinesische Zentralbank?
    Wird Putin die russische Zentralbank verstaatlichen?

    Wie stark sind Rußland und China und stehen sie fest gegen den Dollar?
    Kommt es zu einer Entscheidungsschlacht und werden wieder beide Seiten aus dem Hinterhalt geführt und finanziert?….“

    …. weiter siehe bei Geolitico.und weiter für Sie, lieber Oeconomicus.

    Ich glaube hinter den Kulissen ist der Plan zur Zeit im Schachbrett-Untersuchungsstadium,

    Geld spielt keine Rolle … Geld drucken die Feinde Rußlands in beliebiger Menge und können dafür weltweit einkaufen…. ob nur über PC-Geldanweisungen … oder wie auch immer …

    verrückt…. die fleißigen Energielieferanten werden verarscht und die müssen für Papier oder Luftbuchungen liefern und liefern…..und werden über andere Methoden abgezockt.

    Der gegenwärtige Betrug wird ins Unermessliche gesteigert … weil man geschickt und geheim neben der unerschöpflichen Geldquelle wichtige Persönlichkeiten herauskauft oder sie mit vielen Methoden an die Leine legt oder legen kann.

    Die Masse der Russen sieht nicht durch … das Land ist groß … schnell werden ein paar Brandherde finanziert und irgendwann ist der Kremlkritiker Chordokowki der starke wissende Mann … der den Russen die Demokratie bringt und was zu fressen.

    Gegen Dummheit und Unkraut kämpfen Götter schon vergebens … also die Zahlen der der russischen Verschuldung, die genannt werden sind unter 1/10 der deutschen Staatsverschuldung … kaum der Rede wert…. ein Propagandatrick.

    Hier wird Theater gespielt … ich hoffe auf die Masse er Aufrichtigen und dass ein Einkauf oder der eigenartige Tod von wichtigen Persönlichkeiten nicht gelingt.

    Herzlichst Ihr Uwe E. Mertens

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    • Oeconomicus sagt:

      Hallo lieber Herr Mertens,

      besten Dank für Ihre Einschätzungen und Fragestellungen, mit welchen Sie viele ‚Fässer‘ gleichzeitig öffnen.

      Auch wenn ich zu dem Fragenkomples durchaus eigene Überlegungen angestellt und teilweise auch publiziert habe, so möchte ich mir nicht anmaßen, öffentliche Gedankenexperimente hierzu anzustellen.

      Ich hoffe auf Ihr Verständnis, bedanke mich recht herzlich für Ihre zahlreichen Kommentare auf diesem Blog und wünsche Ihnen und Allen LeserINNen einen guten Start in die im doppelten Sinne NEUE ZEITRECHNUNG.

      herzliche Grüße

      Ihr Oeconomicus

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  2. almabu sagt:

    „…Russland wird noch zurecht gebogen sobald die russische Währung in die Knie geht. Wer die Macht über das Geldsystem hat, hat auch die Macht über Staaten.“

    Ich meinte, welche Folgen hätte es denn zum Beispiel für europäische Banken und damit die EU, wenn der Versuch Russlands Währung kollabieren zu lassen, so „erfolgreich“ wäre, dass Putin z.B. die Rückzahlung seiner Schulden (zeitweilig) aussetzte?

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    • Oeconomicus sagt:

      Ein solches Szenario vermag ich nicht zu erkennen.

      1. Nach meiner Wahrnehmung wurde der Abwärtstrend des Rubel ggü € und $ gestoppt und hat basierend auf dem Tiefststand zwischenzeitlich wieder um ca 25 % zugelegt.
      2. Liegen die Zins- und Tilgungsverpflichtungen der Russischen Föderation deutlich unter den Einnahmen für Energie-Exporte
      3. Sollten russische Banken und Konzerne, die noch mehrheitlich von Oligarchen kontrolliert werden in die Knie gehen und von der russischen Notenbank gerettet werden müssen, besteht für die Eigentümer das große Risiko am Ende des Tages ohne Hose dazustehen, falls man bei Bedarf eine Überschuldung feststellt und die Unternehmen kurzum verstaatlicht.
      4. Ist davon auszugehen, dass die BRICS-Gemeinschaft, insbes. China nicht untätig dabei zusehen würde, wie der wichtige Energiepartner Russland vom Westen und seiner Institutionen vorgeführt wird.
      5. Wäre ein Engagement Chinas (einige Swap-Deals zwischen Yuan und Rubel sind bereits in trockenen Tüchern) eine Bedrohung für den Dollar und in der Folge auch eingeschränkt für den Euro.
      6. Die westlichen Kriegshetzer tun also gut daran, die Füße still zu halten.

      Im Lichte dieser Betrachtungen und der Minimalverschuldung Russlands bei westlichen Gläubigern vermag ich in einer angenommenen Aussetzung des Schuldendienstes keinen Sinn zu erkennen.

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      • almabu sagt:

        Ich stimme Ihnen prinzipiell zu!
        Worauf ich eigentlich damit hinaus wollte ist darauf hinzuweisen, dass bei der globalen Finanzverflechtung ein aggressiver Akt wie die Aktion gegen den Rubel quasi automatisch gegen Andere auswirkt, als Kollateralschaden sozusagen.
        Der Sinn einer solchen Maßnahme läge in einem Börsen- und Finanz-Tsunamie gegen die Verursacher der Rubel-Krise, oder schätze ich das falsch ein?
        Die Fracking-Euphoriker in den USA sind ja beim gegenwärtigen Ölpreis auch zum Kollateralschaden geworden, mehr noch vielleicht, als der deutsche Maschinenbau und die Automobil-Industrie…

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  3. almabu sagt:

    In dem Moment wo der IMF ins Spiel kommt, da hat ein Staat seine Unabhängigkeit verloren!

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