Wird die nächste Stufe der US/NATO-Eskalation gegen Russland eingeläutet ?


Der nachfolgende YT-Clip zeigt einen fahrenden Güterzug mit welchem US-Panzer und weitere Militärfahrzeuge transportiert werden.

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Bildmaterial aus CIA World Factbook – gemeinfrei

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Dem Vernehmen nach sollen die Aufnahmen nahe der Dalbe Railway Station in der lettischen Region Semgallen entstanden sein.
Headline und Texthinweis zum Video „less than 300km from the Russian border“ suggerieren Transporte in Richtung russischer Grenze, was jedoch im Hinblick auf die geografischen Gegebenheiten des Landes durchaus auch als gezielte Panikmache verstanden werden kann, da

  1. Lettland sich in Ost-West-Richtung etwa 450 km und in Nord-Süd-Richtung ca. 210 km ausdehnt
  2. die genannte Railway-Station etwa 50 km südlich von Riga zu verorten ist
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Spekulationen zufolge sollen die Panzer zu der 1st Cavalry Division der US-Army gehören.
Ende November hatte sich Leutnant-General der US-Army Ben Hodges dafür ausgesprochen, mehrere Hundert Panzer an die russische Grenze verlegen zu lassen, die dort auch bleiben sollen.
Inwieweit daraus ein Zusammenhang mit dem gesichteten Transport hergestellt werden kann, ließ sich nicht zweifelsfrei ermitteln.
Unter selbstdenkenden Beobachtern dürfte jedoch unbestritten sein, dass die gefühlte Eskalation gegen Russland weiter zunimmt.

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Ihr Oeconomicus


13 Kommentare on “Wird die nächste Stufe der US/NATO-Eskalation gegen Russland eingeläutet ?”

  1. […] Wird die nächste Stufe der US/NATO-Eskalation gegen Russland eingeläutet ? […]

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  2. almabu sagt:

    Es herrscht momentan eine gewisse Euphorie in gewissen Kreisen wegen des Verfalls des Rubel-Kurses zu Dollar und Euro. Aber, wenn Russland seine Rohstoff- und Energie-Exporte in Dollar bezahlt bekommt, dann schwimmen die Russen geradezu in Rubel, weil sie immer mehr Rubel für den Umtausch dieser Dollars (und Euros) bekommen. Solange sie damit nichts importieren müssen haben sie doch zunächst keinen Nachteil, oder? Was kaputt geht, das ist der russische Markt für klassische Exportländer wie Deutschland. Warum freuen sich dann eigentlich diese Schwachköpfe darüber?

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  3. Ich nehme im Netz auch wahr, dass zunehmend mehr über Kriegsvorbereitungen und Aufrüstung publiziert wird. Die Frage, die sich mir stellt ist, ob wir den Machern des nächsten Krieges in die Hände spielen, wenn wir hier solche Nachrichten mit verbreiten. Siehe mein Gespräch mit Barry Jünnemann:

    Gibt es eine Strategie, den “Eliten” ein Schnippchen zu schlagen?

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    • Oeconomicus sagt:

      „Gibt es eine Strategie, den ‚Eliten‘ ein Schnippchen zu schlagen“

      Zumindest könnte man denkbare Strategien austesten, z.B.

      – strikte Konsumverweigerung (Ausnahme lebensnotwendige Dinge)
      – soweit möglich Subsistenzwirtschaft
      – Aufbau/Mitwirkungen von/bei Tauschringen/Kooperativen
      – Entwicklung von Vermögensstrategien ohne nennenswerte Inanspruchnahme von EU-Banken
      – u.v.m.

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  4. Propaganda … echte Militäraktionen laufen getarnt ab … Kriegslist … eigentlich leicht zu durchschauen … ich hoffe die Balten sind zwischenzeitlich klüger geworden.

    Der militärisch industielle Komplex bringt seinen Schrott aus den Depots zum Verheizen … auf Kosten der westlichen Steuerzahler … ins Verschrottungsgebiet.

    Krieg ist und beginnt immer mit Lüge.

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  5. almabu sagt:

    Die NATO will Waffen und Ausrüstung grenznah stationieren und nur Truppen zu Übungen rotieren lassen. So hat sie es selbst angekündigt.
    Als militärischer Laie glaube ich trotzdem die Aussage wagen zu können, dass die gezeigten Waffen die Russen wohl nicht um den Schlaf bringen?
    Bei einem konventionellen Bodenkrieg wäre die NATO absolut chancenlos. Das lässt befürchten, dass ein solcher, bzw. die abzusehende Niederlage, nur als Initialzündung für weitergehende Maßnahmen, wie eine Seeblockade der Ostsee, oder ein unerklärlicher Schaden an der Northstream Pipeline sein könnten…

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    • Oeconomicus sagt:

      „unerklärlicher Schaden an der Northstream Pipeline“

      Im Sinne der Liefersicherheit könnten überraschende ‚Materialermüdungen‘ auf Sicht kontraproduktiv wirken.

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      • almabu sagt:

        Europa ist als Wirtschaftskonkurrent der USA jetzt schon geschwächt.
        Politisch hat es Dank Koryphäen wie Merkel und Hollande ohnehin aufgehört eigenständig zu wirken und wird per TTIP zur US-Kolonie verdammt werden.
        Cameron wird zusehen, dass er „gerade noch rechtzeitig“ auch offiziell die Seite wechselt, in (s)eine neue Rolle als Vorarbeiter oder Aufseher des Kolonialherren in Übersee…

        Wer ist Schuld? PUUUTIN, die RUUUSSEN!

        Wer hat’s erfunden? Die Hu..Ähs..Ahh!

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      • Oeconomicus sagt:

        „Koryphäen“

        Mit diesem Begriff verbindet man Menschen, die gewisse Spitzenleistungen erbringen, wie sie zweifellos von beiden erbracht wurden.
        Zugegeben, man muss dabei schon ein wenig darüber nachdenken, welche Gruppierungen die diversen Spitzen-Engagements dieser Vorturner als vorbildlich schätzen könnten, ich bin mir jedoch sicher, man wird fündig !
        Nein, der phöse Herr Putin gehört nicht dazu. Er scheint jedoch mit Weitsicht und smarten Entscheidungen die westlichen Choreuten zu immer neuem sektiererisch anmutenden Gedankengut zu verleiten.

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