Untertanen und betreutes Denken


Der Untertan

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‚Der Untertan‘ ist ein deutscher Spielfilm unter der Regie von Wolfgang Staudte nach dem gleichnamigen Roman von Heinrich Mann.
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Handlung:
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Diederich Hessling bedient alle Klischees vom guten preußischen Untertan. Er ist autoritätsgläubig, lernt aber, dass es am angenehmsten ist, wenn man auch entsprechende Macht besitzt. Dass man auch der Macht dienen muss, wenn man selber in Bezug auf Macht vorankommen möchte, lernt er ebenso:
Nach oben buckeln und nach unten treten. Er schmeichelt sich deswegen beim Regierungspräsidenten von Wulckow ein. Unter dessen Schutz intrigiert er gegen Konkurrenten und paktiert in der Papierfabrik, mit den von ihm abhängigen Sozialdemokraten, die auch dort arbeiten.
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Am Höhepunkt seiner Macht ist er angekommen, als er ordensgeschmückt in einem aufziehenden Gewitter ein Kaiserdenkmal einweihen und sich hier chauvinistisch in Rage reden kann.
Die klare politische Botschaft der Schlussszene wird da deutlich, wo aus dem anschwellenden Getöse des Donners und des Heulens des Windes dann als Fanal die Fanfare der NS-Wochenschau wird.
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Einführung
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Auszüge:
Der Untertan – Mensur
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Der Untertan – Schluss-Szene
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Der Roman von Heinrich Mann
PDF [466 Seiten]
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Anmerkung
Selbstverständlich bleibt es jedem Zuschauer unbenommen, die Filmhandlung in schelmischer Weise mit gewissen aktuell zu erlebenden gesellschaftlichen Prozessen zu vergleichen.
Gutes Gelingen !

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Ihr Oeconomicus

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