Störung im AKW Tihange: Reaktor nach Brand abgeschaltet

Kernkraftwerk Tihange
.


Blick auf das Kernkraftwerk mit seinen Kühltürmen
CC – Author: Michielverbeek

.
.

Störung im AKW Tihange: Reaktor nach Brand abgeschaltet
Nach einem Feuer im belgischen Atomkraftwerk Tihange schaltete sich der Reaktorblock 3 automatisch ab. Dem Land droht nun ein Engpass bei der Stromversorgung.
[…]
tageblatt.lu

.
.
follow-up, 26.02.2015
.
Tausende Risse in belgischen Reaktoren entdeckt
Die Risse sind größer und zahlreicher als bislang bekannt:
Die belgische Atomaufsicht meldet, die Schäden an den Reaktoren seien schon beim Bau aufgetreten.
[…]
SpOn
.
.
follow-up, 01.12.2014
.
Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) fordert die endgültige Stilllegung des schon lange umstrittenen Atomkraftwerks
[…]
Hessen-Tageblatt
.
.
Grenzüberschreitende Intitiative „Stop Tihange“ und deren Vorgeschichte
[…]
stop-tihange.org
.
Informationsblatt zum Atomkomplex Tihange
.
Historie des AKWs Tihange

Untertanen und betreutes Denken

Der Untertan

.
‚Der Untertan‘ ist ein deutscher Spielfilm unter der Regie von Wolfgang Staudte nach dem gleichnamigen Roman von Heinrich Mann.
.
Handlung:
.
Diederich Hessling bedient alle Klischees vom guten preußischen Untertan. Er ist autoritätsgläubig, lernt aber, dass es am angenehmsten ist, wenn man auch entsprechende Macht besitzt. Dass man auch der Macht dienen muss, wenn man selber in Bezug auf Macht vorankommen möchte, lernt er ebenso:
Nach oben buckeln und nach unten treten. Er schmeichelt sich deswegen beim Regierungspräsidenten von Wulckow ein. Unter dessen Schutz intrigiert er gegen Konkurrenten und paktiert in der Papierfabrik, mit den von ihm abhängigen Sozialdemokraten, die auch dort arbeiten.
.
Am Höhepunkt seiner Macht ist er angekommen, als er ordensgeschmückt in einem aufziehenden Gewitter ein Kaiserdenkmal einweihen und sich hier chauvinistisch in Rage reden kann.
Die klare politische Botschaft der Schlussszene wird da deutlich, wo aus dem anschwellenden Getöse des Donners und des Heulens des Windes dann als Fanal die Fanfare der NS-Wochenschau wird.
.
Einführung
.

.
.
Auszüge:
Der Untertan – Mensur
.

.
.
Der Untertan – Schluss-Szene
.

.

youtube-Meldung:
„Dieses Video ist nicht mehr verfügbar, weil das mit diesem Video verknüpfte YouTube-Konto gekündigt wurde.“

.

Bei nicht mehr verfügbaren Videos finden sich solche standardisierten Meldungen immer häufiger. Leider ist daraus nicht zu erkennen, wer denn wohl das verknüpfte youtube-Konto gekündigt hat. Daher verbietet es sich, an Zeiten zu erinnern, wo Bücher von Heinrich Mann und ungezählten weiteren Autoren den Flammen „gespendet“ wurden.

.
.

Heinrich Mann_Der Untertan

.
.

Anmerkung
Selbstverständlich bleibt es jedem Zuschauer unbenommen, die Filmhandlung in schelmischer Weise mit gewissen aktuell zu erlebenden gesellschaftlichen Prozessen zu vergleichen.
Gutes Gelingen !

.

Ihr Oeconomicus

.

Frans Timmermans


CC – Author: Ministerie van Buitenlandse Zaken

.
.

Frans Timmermans (* 6. Mai 1961 in Maastricht) ist ein europäischer Politiker (SPE) und seit dem 1. November 2014 Erster Vizepräsident und EU-Kommissar für Bessere Rechtssetzung, interinstitutionelle Beziehungen, Rechtsstaatlichkeit und Grundrechtecharta in der Kommission Juncker.

.

Von 1998 bis 2007 und von 2010 bis 2012 war er für die sozialdemokratische Partij van de Arbeid Abgeordneter im nationalen Parlament der Niederlande. Von 2007 bis 2010 war Timmermans Staatssekretär für Europäische Angelegenheiten im Kabinett Balkenende IV und vom 5. November 2012 bis 31. Oktober 2014 Außenminister der Niederlande.
[…]
wikipedia

.
.
follow-up, 17.11.2014
.

Frans Timmermans – Junckers Ausputzer
In der neuen EU-Kommission will der Niederländer Frans Timmermans Bürokratie abbauen – damit macht er sich nicht nur Freunde.

.

Frans Timmermans ist ein Überzeugungstäter, was die EU anbelangt. Schon seine Biografie weist ihn als einen Vorzeige-Europäer aus: In Maastricht geboren, während des Kalten Krieges in Paris, Brüssel, Rom und dem limburgischen Heerlen aufgewachsen, später Vorstandsmitglied der Europäischen Bewegung in den Niederlanden.
Der Diplomatensohn Timmermans, der seit Anfang November als Erster Stellvertreter von EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker fungiert, spricht neben seiner Heimatsprache Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch und Russisch.
[…]
tagesspiegel

.
follow-up, 17.12.2014
.
EU-Gipfel/Investitionsplan: Frans Timmermans muss mit Mega-Wunschliste aufräumen

An diesem Donnerstag treffen sich EU-Staats- und Regierungschefs zum Gipfel in Brüssel. Im Mittelpunkt der Beratungen soll der Investitionsplan von Jean-Claude Juncker stehen. Die Vorsitzende der Grünen/EFA-Fraktion Rebecca Harms fordert mehr Nachhaltigkeit:

„Es ist gut, dass EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker die Folgen der Finanzkrise und der harten Sparvorgaben mit Investitionen ausgleichen will. Aber die Mega-Weihnachtswunschliste der EU-Mitgliedsstaaten ist nicht geeignet, für nachhaltige wirtschaftliche Erholung zu sorgen. Offenbar setzen die Regierungen der EU-Mitgliedsstaaten auf Freihandel, den Abbau von Sozialstandards, Umweltdumping und gut abgehangene schwer zu finanzierende Großprojekte um gegen Arbeitslosigkeit anzugehen. Das ist unsinnig. Die Mitgliedstaaten wollen Atomprojekte mit einer Gesamthöhe von rund 100 Milliarden Euro realisieren. Auch für Kohleprojekte sollen Milliarden fließen. Klimaschutz und Ressourceneffizienz spielen nur eine unscheinbare Rolle. Diese Liste hat nur eine Richtung: zurück in die Vergangenheit.
Frans Timmermans ist als taffer Aufräumer bekannt. Er muss gemeinsam mit EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker nun dafür sorgen, dass all die rückwärtsgewandten Projekte aus dem Investitionsplan verschwinden.“

.
Pressemitteilung – Rebecca Harms
.

Schicksalswahl in der Republik Moldau

Heute wird in der Republik Moldau gewählt. Das Wahlergebnis wird maßgeblich sein für den zukünftigen außenpolitischen Kurs des Landes. Pro-europäische Kräfte stehen den Befürwortern einer entschiedenen Russland-Orientierung gegenüber, klare Mehrheiten gibt es nicht.

.

Moskau betrachtet die GUS-Staaten traditionell als Gebiete, die russische Interessen betreffen. Die Republik Moldau hat sich jedoch im vergangenen Jahr wie kaum ein anderes Land der GUS nach Europa orientiert. Und die EU zeigt sich durchaus interessiert, obwohl die Republik Moldau unter vielen Problemen leidet, angefangen von einem von Korruption durchdrungenen Staatsapparat bis hin zu ungelösten territorialen Fragen wie dem eingefrorenen Transnistrien-Konflikt.

.

Dennoch unterzeichnete die Republik Ende Juni ein Assoziierungsabkommen mit der EU, das in diesem Monat vom EU-Parlament ratifiziert wurde. Bestandteil dessen ist auch ein umfassendes Freihandelsabkommen, das seit September in Kraft ist. In Moldawien feierte man das als Erfolg und Zeichen ernsthafter Reformbestrebungen. Doch der Eindruck entsteht, dass man sich vor dem Hintergrund der Krise in der Ukraine geradezu in Brüssels Arme gestürzt hat.
[…]
RBTH

.
.

Anmerkung
Offenbar haben die im letzten Jahr mit der Ukraine verhandelten Abkommen bei den Brüsseler Erweiterungs-Schnurgeln einen so nachhaltigen Climax ausgelöst, dass man nun mit Moldawien exakt die selben Fehler wiederholt.
Kaum vorstellbar, dass man sich ein Majdan 2.0 wünschen kann, doch wer weiß schon, was in den Köpfen der geostrategischen Vasallen so vor sich geht und wie eine etwaige Neuauflage der von Alexis de Tocqueville entwickelten Theorie des Amerikanischen Exzeptionalismus umgesetzt werden soll.
Den Wählern in Moldawien mag man eine bedeutsame Erkenntnis des französischen Philosophen Étienne de La Boëtie, die er uns in seinem Werk ‚Von der freiwilligen Knechtschaft des Menschen‘ hinterließ, zurufen:

„Lernen wir also, lernen wir, das Rechte zu tun“

.


Ihr Oeonomicus

.
.
korrespondierende Beiträge zu ausgewählten Entwicklungen in der Republik Moldau
.
.

follow-up, 30.11.2014, 20:00h (MEZ)

.
Parlamentswahl hat stattgefunden

Die Wahl zum Parlament Moldawiens darf als stattgefunden gelten. Das hat der Vorsitzende der Zentralen Wahlkommission, Juri Tschokan, erklärt.
Seinen Worten zufolge, habe das Erscheinen die erforderliche Schwelle von 33,3 Prozent von der Zahl der in die Hauptlisten eingetragenen Wähler übertroffen.
Am Samstag hatte die Oberste Gerichtskammer Moldawiens den Beschluss der Berufungskammer Kischinjows über die Streichung der Partei „Patria“ aus den Abstimmungslisten in Kraft gelassen. Den Anlass dazu hatte der Antrag der Zentralen Wahlkommission geliefert, die entdeckt hatte, dass „Patria“ aus dem Ausland finanziert wurde, was von der moldauischen Gesetzgebung verboten ist.
Die Wahlergebnisse werden für Montag erwartet.
Quelle: RUVR

.

Stimmungsbilder
dpa via GMX
FAZ
NEWSEUROPE

.
.

follow-up, 01.12.2014 – 11:15 Uhr

.
Fast alle Stimmen der Parlamentswahl in der ehemaligen Sowjetrepublik Moldau sind ausgezählt. Bei der richtungsweisenden Entscheidung liegt das proeuropäische Lager derzeit knapp in Führung.
Eine pro-russische Partei wurde jedoch überraschend stärkste Kraft.

[…]
RP-Online
.

.
.

.
.

Anmerkung
Unbefangene Beobachter könnten geneigt sein, den sich abzeichnenden Wahlsieg der EU-Befürworter anzuzweifeln, da dieses Ergebnis letztlich dem Ausschluss der russophoben Patria-Partei geschuldet ist.
Diesen ‚kleinen Schönheitsfleck‘ kann man jedoch in Brüssel ganz locker ausblenden, zumindest so lange, bis diesbezügliche Bürger-Proteste die Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit erreichen.

.

Ihr Oeconomicus

.
.

follow-up, 02.12.2014 – 12:15 Uhr

.

Vorläufiges Ergebnis nach Auszählung von 98,26 % der abgegebenen Stimmen


Ecopop-Initiative zieht Schweizer an die Urne

Ecopop, Pauschalbesteuerung und Gold polarisieren: Für Sonntag zeichnet sich eine hohe Stimmbeteiligung ab.

.

Der Abstimmungskampf zur Ecopop-Initiative beherrscht seit Monaten die öffentliche Agenda. Das große und frühe Interesse an der eidgenössische Vorlage sehen Abstimmungsexperten als Vorzeichen für eine hohe Stimmbeteiligung. Und tatsächlich -– ein Blick in die verschiedenen Gemeinden zeigt: Bis zum Freitag vor den Abstimmungen gingen bereits überdurchschnittlich viele Stimmcouverts ein. Während in der Stadt Zürich bereits 41,8 Prozent brieflich abstimmt haben, sind es in der Stadt Bern 42,3 Prozent und in Basel schon 48,7 Prozent.
[…]
20 Min

.
.
Was will die Ecopop-Initiative?
.

.
.
Ecopop-Initiative – Abstimmungen 30. November 2014
.

.
.
Anmerkung

Bevor nun wieder die ‚üblichen Verdächtigen‘ mit erhobenem Zeigefinger durch die Medien ziehen, sollte allen Nicht-Schweizern endlich mal aufgehen, dass wir solche Abstimmungen zwar gut oder schlecht finden können, uns aber der erklärte Willen des Schweizer Souveräns nichts angeht !

.

Ihr Oeconomicus

.
.

follow-up, 30.11.2014 – 13:30h

.

74 % Nein bei Ecopop-Initiative laut Hochrechnung
Die Ecopop-Initiative scheint kaum Anklang zu finden. Laut Hochrechnung der SRG von 13.30 Uhr sagen 76 Prozent Nein zur Vorlage. Es scheint zudem, dass alle Kantone die Vorlage ablehnen.
[…]
SRF (Schweizer Radio und Fernsehen)

.

follow-up, 30.11.2014 – 14:15h

.

Alle drei Initiativen sind am Ständemehr gescheitert
Die Ecopop-Vorlage wurde bisher von 10 Kantonen und 3 Halbkantonen verworfen. Eine Mehrheit von 12 Standesstimmen ist damit nicht mehr zu erreichen.
[…]
NZZ

.

Einwanderung ist immer eine politische Entscheidung !

Die regelmäßig veröffentlichte Bevölkerungsprognose der Statistik Austria geht auch diesmal von einer weiteren massiven Einwanderung aus. In den Medien schlägt sich die Bevölkerungsentwicklung  als gleichsam unabwendbares „Naturereignis“ nieder, an das man sich anzupassen habe.
Das Gegenteil ist wahr.
Wie die ungleich geringeren Zahlen in unseren östlichen Nachbarländern zeigen: Einwanderungsland wird man nicht durch Fakten, sondern durch politische Entscheidung.
Eine Entscheidung, die den Österreichern bis heute allerdings vorenthalten wird. Das ist nicht nur wenig demokratisch, sondern erweist sich immer mehr auch als schwerer Fehler. Die negativen Folgen einer regellosen Einwanderung lassen sich längst nicht mehr verstecken.
[…]
Kolumne von Barbara Rosenkranz (Abgeordnete im Nationalrat)


EU gibt € 55 Mio. für Reformen in der Ukraine

Die Europäische Kommission will den Reformprozess in der Ukraine weiter vorantreiben.

Zur Dezentralisierung und Reformierung ihrer Regionalpolitik erhält die Ukraine daher von der EU € 55 Mio. Die am Mittwoch unterzeichnete Finanzierungsvereinbarung bringt das Programm „Unterstützung der ukrainischen Regionalpolitik“ auf den Weg. Mit dem Geld soll vor allem die Umsetzung der Regional-Entwicklungsstrategie 2020 zur Behebung regionale Ungleichgewichte gefördert werden.

Der für Europäische Nachbarschaftspolitik und Erweiterungsfragen zuständige EU-Kommissar Johannes Hahn sagte:

„Mit der Vereinbarung bekräftigt die EU ihre Unterstützung für die Reformen zur Dezentralisierung und Regionalpolitik in der Ukraine. Die EU-Mittel werden drei Ziele der Regional-Entwicklungsstrategie 2020 fördern und zwar die Wettbewerbsfähigkeit der Regionen, den territorialen Zusammenhalt und eine wirksame Staatsführung der Regionalen Entwicklung. Das Geld wird zwischen 2015- 2018 in vier Tranchen in den ukrainischen Staatshaushalt gezahlt werden.“

Mehr dazu in der vollständigen Pressemitteilung.

Weiter Informationen gibt es auf der Seite der EU-Delegation in Kiew.

Ausführliche Informationen zur EU-Unterstützung für die Ukraine hier.

Pressekontakt: Margot Tuzina, Tel.: +49 (30) 2280 2340

.
Press-Release der Europäische Kommission – Vertretung in Deutschland