Fußball-WM 2018: Russland drückt den roten Knopf


Nach einer Vor-Ort-Besichtigung zeigen sich die Fifa-Inspektoren zufrieden mit den Fortschritten bei dem Stadion-Bau in Russland. Einer termingerechten Fertigstellung zur Fifa-Weltmeisterschaft im Jahr 2018 steht nichts im Weg.
Einige Problemstellen gibt es dennoch.
[…]
James Ellingworth, für RBTH

6 Kommentare on “Fußball-WM 2018: Russland drückt den roten Knopf”

  1. almabu sagt:

    Nach der Erfahrung mit den Olympischen Spielen in Sotchi, die von Teilen des Westens hauptsächlich als Propagandabühne für Russland-Bashing missbraucht wurden, würde ich der FIFA die Fußball-WM mit bestem Dank zurück geben!

    Russland hat absolut keine Chance auf eine faire, sportliche WM. US-Geheimdienstnahe NGO’s und schräge Spontis werden mit allen an den Haaren herbeigezogenen Mitteln versuchen, den Gastgeber zu diskreditieren. Dafür das ganze Geld ausgeben?

    Der Gegenseite eine Bühne bauen, die Aufmerksamkeit der Welt darauf richten und die ganze Propaganda bezahlen?
    Ich würde es nicht tun..

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    • Oeconomicus sagt:

      1. Bis 2018 wird noch viel Wasser durch die Wolga und den Potomac River fließen.

      2. Können sich die politischen Entscheidungsprozesses „inside-the-beltway“, wie man in DC dazu sagt, in alle Richtungen verändern.

      3. Ist eine Fußball-WM nach meiner Wahrnehmung ein ungleich wirksamerer Zuschauer-Magnet als eine Olympiade.

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      • almabu sagt:

        1.) Zweifellos richtig!
        2.) Die Hoffnung stirbt zuletzt!
        3.) Auch dies ist richtig, gleichzeitig aber eine besondere Versuchung für Propagandisten!

        Ich sehe den Trend gegenwärtig eher negativ. Wenn es bei einer Art Kalten Krieges bliebe, dann könnten wir zufrieden sein. Ich fürchte aber, die Dinge stehen auf Sturm…

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      • Oeconomicus sagt:

        „Ich sehe den Trend gegenwärtig eher negativ.“

        Diese Einschätzung läßt sich vermutlich nur sehr schwer entkräften.

        Allerdings sieht sich Frau Merkel -zu Recht wie ich finde- einem zunehmenden Gegenwind aus einflussreichen Industrie-Kreisen hinsichtlich der Auswirkungen von Russland-Sanktionen ausgesetzt.

        Ich bin gerade damit zugange, die Russland-Engagements und -Exporte deutscher KMUs und Mid Caps zu untersuchen.

        Dabei ist mir u.a. die Russland-Abhängigkeit von Werkzeugmaschinenherstellern aus Sachsen (bspw. Niles-Simmons-Hegenscheidt (NSH Group) – Chemnitz, Mikromat GmbH -Dresden – Heckert GmbH – Teil der schweizerischen Starrag Group – Chemnitz) aufgefallen.

        Bei bundesweit rund 150 Unternehmen dieser Branche, die alle durchweg intensive Kontakte nach Russland haben, sind die sächsischen Betriebe deshalb so bemerkenswert, weil deren Russland-Umsätze in 2013 mit rund € 327 Mio einen Anteil von 25% der 2013 erzielten sächsischen Gesamtexporte von € 1,34 Mrd ausmachten.

        Wir dürfen also abwarten, wann Merkels Parteikollege Tillich im Bundeskanzleramt anklopfen wird, um für ein Ende der Russlands-Sanktionen zu werben.

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      • almabu sagt:

        Das glaube ich sofort! Die deutsche Wirtschaft dürfte einer der Haupt-Leidtragenden der Russland-Sanktionen der EU und der USA sein. Sie hat wirklich etwas zu verlieren, während z.B. Australien hauptsächlich eine große Klappe riskiert…
        Allerdings schätze ich Merkel nicht so ein, dass sie sich den USA widersetzen würde. Die haben sich schon die Richtige rausgesucht.

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      • Oeconomicus sagt:

        Damit mögen Sie richtig liegen.
        Die zunehmend erstarkten chinesischen Wettbewerber der Werkzeugmaschinenhersteller werden von einer solchen Haltung profitieren.

        Was mich auch umtreibt sind die russischen Engagements der Europäischen Investitionsbank im Konzert mit der Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung.
        Bislang hat man rund € 25 Mrd. in 800 russische Projekte investiert. Ob und in welcher Weise sich das jemals rechnen wird, vermag ich jedoch nicht zu beurteilen.
        Jedenfalls ist es beiden Instituten aufgrund der Sanktionen untersagt, weitere vertragsgemäße Zusagen einzuhalten!

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