Atompilz aus der ministeriellen Gummizelle


Im Zusammenhang mit dem tausendfachen Völkermord und unendlicher Zerstörung in der Ost-Ukraine sind rhetorische Entgleisungen seitens kriegslüsterner Subjekte an der Tagesordnung und werden von friedliebenden Beobachtern kopfschüttelnd der Rubrik ‚Hetz-Metastasen‘ zugeordnet.

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Den bereits abgelieferten Dissonanzen im Kriegs-Melodram des Lügenpack-Orchesters markierte der amtierende Verteidigungsminister, Generaloberst Valery Geletey mit einer schaurigen Soloeinlage mit einen weiteren Höhepunkt.

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Aus einem Scharmützel zwischen den ostukrainischen Freiheitskämpfern und ukrainischen Truppen auf dem Flughafen in Lugansk zauberte der Westentaschen-Othello die Anschuldigung, Russland würde gegen ukrainische Truppen nukleare Waffen zum Einsatz zu bringen!

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Diese, in einem Facebook-Eintrag von Roman Bochkala, einem Journalisten der Geletey bei einem Polenbesuch begleitete, dokumentierte die rhetorische Spitzenleistung dieses Ungeistes.

“So Russia did use tactical nuclear weapons against Ukrainian troops”

sorgte umgehend für heftige Reaktionen.

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Während der Moskauer Außenpolitiker Alexej Puschkow mutmaßte,

„Der ukrainische Verteidigungsminister ist scheinbar nicht mehr bei Sinnen“

wetterte das Moskauer Verteidigungsministeriumn, der ukrainische Verteidigungsminister leide unter „Verfolgungswahn“.
Anton Geraschtschenko aus dem Kiewer Innenministerium warnte vor der Gefahr, dass sich die Ukraine vor aller Welt lächerlich mache.

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Indessen bemüht sich der bislang vorwiegend mit Kriegshetze aufgefallene SPIEGEL, mit einer spöttischen Zusammenfassung der Ereignisse die im Leserkreis selbst erzeugten Vertrauenslöcher notdürftig zu flicken.

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Zwischenzeitlich bestreitet der Generaloberst den zitierten Wortlaut und ließ verlauten, der ihn begleitende Journalist habe ihn fehlinterpretiert !

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So wird’s wohl gewesen sein !
Zumindest scheint dies der ukrainische Nebenerwerbs-Präsident zu glauben, derzeit hält er an dem Generaloberst als Verteidigungsminister fest.
Nun wer einerseits ernsthafte Friedensabsichten proklamiert, sich andererseits aber emsig um Waffenlieferungen bemüht, könnte bei einer absehbaren Kapitulation ein Bauernopfer benötigen .. und an der Stelle fände sich die perfekte Verwendung für den Atompilz aus der ministeriellen Gummizelle !

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Ihr Oecnomicus


2 Kommentare on “Atompilz aus der ministeriellen Gummizelle”

  1. matthias sagt:

    Steht auf für den Weltfrieden !

    Eine Information der Gemeinde Neuhaus in Westfalen –
    Bitte weiterverbreiten ……. Gruß matthias

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  2. almabu sagt:

    Tja, das ist schon ein Früchtchen, dieser Ukra-VM!
    Diesmal hat er wohl überzogen, aber im Prinzip folgen alle Ukra-Verlautbarungen dem selben Muster: Maximale Übertreibung für maximale Aufmerksamkeit und maximales Beileid!
    So etwas wie die Wahrheit ist da störend…

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