Ukraine soll angeblich aus fünf NATO-Staaten Waffenlieferungen erhalten


Unter Berufung auf einen ominösen facebook-Eintrag des ukrainischen Präsidentenberaters Luzenko soll es während des Nato-Gipfel in Newport/Wales zu einer Vereinbarung über Waffenlieferungen mit Frankreich, Italien, Norwegen, Polen und USA gekommen sein, wie von Qualitätsmedien aus Täuschland (Stand 16:00 h) berichtet wird.
Zwischenzeitlich liegt jedoch ein Dementi von offizieller Stelle aus Norwegen (Stand 17.45 h) vor:

„Norwegen hat keine Pläne für Waffenlieferungen welcher Art auch immer an die Ukraine“

sagte der Sprecher des norwegischen Verteidigungsministeriums, Lars Gjemble, der Nachrichtenagentur DPA.
Norwegen liefere grundsätzlich keine Waffen in Spannungsgebiete.

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Sobald diesbezüglich aktuellere Nachrichten vorliegen, werden diese nachgereicht.

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Zwischenzeitlich ist man auch bei SpOn aufgewacht und zitiert eine aktuelle Twitter-Meldung des polnischen Verteidigungsministers Tomasz Siemoiak:

„Es gibt keinerlei Beschlüsse des Nato-Gipfels über die Lieferung moderner Waffen von Polen an die Ukraine“

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Ihr Oeconomicus


14 Kommentare on “Ukraine soll angeblich aus fünf NATO-Staaten Waffenlieferungen erhalten”

  1. almabu sagt:

    Vielleicht kann uns unser Ex-Außenminister Josef Fischer „Der Kellner von Schröder“ etwas zu Soros sagen? Ich wette, der mag den gaaanz doll?

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  2. almabu sagt:

    Wohin bloß mit dem ganzen EU-Geld?

    Die EU schwimmt im Geld und jetzt sollen die Briten, bzw. ihr UK auch noch zwei Milliarden Euro mehr bezahlen, wegen ihrer unerwartet guten Wirtschaftslage! Bevor David Cameron sich aber empört vor die Cameras stellt und mit Austritt aus der EU droht, sollte er sich folgende Sätze durch den Kopf gehen lassen:

    Die Putsch-Regierung der Ukraine braucht im Monat mindestens zwischen 1 und 1,6 Milliarden Euro von der EU über die nächsten zwei, drei Jahre um nicht zu erfrieren, um zu überleben, um das Land zu stabilisieren und um es an die EU und die NATO anzubinden und um gaaanz viele neue amerikanische Waffen zu kaufen.

    Das sollte sie uns doch Wert sein, findet auch George Soros, der sich allerdings erstmals auf 20 Milliarden Soforthilfe beschränkt und Schuldenrestrukturrierung von 18 Milliarden verlangt. (Nein, Soros hat keine eigenen Interessen in der Ukraine nur seit Jahrzehnten eine Stiftung, die da so vor sich hin und herum werkelt 😉 )

    Man kann ja später nochmals einen Nachschlag á la Griechenland verlangen?

    Also Cameron, rück’ die Kohle raus! Hollande, jetzt weisst Du wenigstens wofür die Franzosen 50 Milliarden einsparen sollen!
    Schäuble… Herr Schäuble? Wohl vor Schreck weggerollt?

    Na, ist die Ukraine preiswert oder ist die Ukraine diesen Preis wert?

    _____
    PS: Hat Frau Merkel eigentlich schon einen ukrainischen Ehrendoktor?

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    • Oeconomicus sagt:

      Nach meinem unerheblichen Verständnis wäre ich geneigt, George Soros im Lager von unbelehrbaren Russland-Hassern einzuordnen.

      In der Wahrnehmung vieler Selbstdenker zählt er zu der Gruppe von Figuren, welche offensichtlich ein Interesse daran haben könnten, noch kärglich vorhandene demokratische Überreste vollends zu zerstören.

      Dabei drängt sich der Eindruck auf, dass diese Clique bei der Umsetzung ihrer Ziele sog. Kollateralschäden, also ungezählte zerstörte Lebensträume, billigend in Kauf nimmt.

      War nicht Soros einer der Protagonisten, die den politischen und gesellschaftlichen Zerfall Jugoslawiens mit allen blutigen Folgen mitorganisiert hat und steht jetzt die Ukraine auf der Agenda ?

      Erkennen wir im Lichte aktueller Ereignisse den hypertrophen Größenwahn eines schamlosen Schlachter-Kapitalismus und werden hier nicht Erinnerungen an Karl Marx hervorgerufen?

      „Das Kapital hat ein Grauen vor Abwesenheit von Profit, wie die Natur vor der Leere.
      Zehn Prozent und man kann sie haben.
      Zwanzig Prozent und sie werden lebhaft.
      50 Prozent positiv waghalsig.
      Für 100 Prozent stampft man alle menschlichen Gesetze unter den Fuß.
      300 Prozent und es gibt kein Verbrechen, das man nicht wagt, selbst auf die Gefahr des Galgens.“

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  3. almabu sagt:

    Norwegen, die USA und Polen haben Waffenlieferungen an die Ukraine inzwischen offiziell dementiert. Blieben Frankreich und Italien?

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    • Oeconomicus sagt:

      Habe dazu noch keine offiziellen Stellungnahmen entdeckt, bleibe aber dran!

      In der FAZ ist zu lesen:

      „Während die vereinbarte Waffenruhe immer brüchiger wird, irritiert die ukrainische Regierung die internationale Gemeinschaft: Einige Nato-Staaten, darunter die Vereinigten Staaten, hätten Waffenlieferungen zugesagt, erklärt Kiew. In den betreffenden Ländern weiß man davon nichts.“

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      • almabu sagt:

        Im STANDARD heisst es:

        „..Die ukrainische Regierung sorgte unterdessen mit Äußerungen zu Waffenlieferungen einzelner NATO-Staaten für Verwirrung. Die USA sowie Frankreich, Italien, Polen und Norwegen hätten der prowestlichen Führung jetzt eine solche Unterstützung für ihren Kampf gegen die Separatisten versprochen, sagte der ukrainische Präsidentenberater Juri Luzenko.

        Die USA, Norwegen und auch Polen wiesen die Angaben umgehend zurück. Aus Rom lag keine offizielle Stellungnahme vor..“

        Bliebe also Frankreich, Frankreich schweigt! Haben die Franzosen nicht gerade einen Hubschrauberträger übrig?

        http://derstandard.at/2000005273230/Ukraine-und-USA-halten-gemeinsames-Manoever-ab?ref=nl

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  4. almabu sagt:

    Es liegt doch auf der Hand, dass Meldungen über anstehende Waffenlieferungen von NATO-Staaten an die Ukraine, Putin dazu veranlassen sollen / können vor dem Eintreffen dieser Waffen „Nägel mit Köpfen“ zu machen und nicht erst so lange abzuwarten, bis sich die Chancen der Separatisten in der Kampfzone verschlechtern, oder sehe ich das falsch?

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  5. almabu sagt:

    Hier wird von allen Seiten gelogen, dass sich die Balken biegen! Ein Waffenstillstand der anscheinen von beiden Seiten nicht völlig eingehalten wird und der zu Umgruppierung der Truppen in bessere Positionen genutzt wird, verdient diesen Namen nur bedingt. Ich fürchte, die USA haben (noch) kein Interesse an einem wirklichen Frieden in der Ukraine?

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    • Hellwig sagt:

      Genau so! Amerika braucht den Krieg. In der Ukraine sollten seit gestern schon viele Panzer in der Regierungstruppen im Einsatz sein. Ist keine Waffenlieferung gewesen?..

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      • almabu sagt:

        Der Witz, bzw. das System der USA in dieser Krise ist es, Sanktionen gegen Russland an Forderungen zu knüpfen, deren Einhaltung durch einen Anruf der USA bei der unberechenbaren Maidan-Bande verhindert und die Schuld daran den Russen in die Schuhe geschoben werden kann.
        Das ist wie Hütchen-Spieler, die auf der Straße Dummen das Geld aus der Tasche locken. Die Bank gewinnt immer, nach Vorstellung der USA…

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      • almabu sagt:

        Was ist nur mit SPON los? Die titeln doch heute tatsächlich:
        „USA und Ukraine provozieren mit Manöver im Schwarzen Meer“
        Das wäre ja eine Wende um 180 Grad!

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      • Oeconomicus sagt:

        Auf irgendeine Weise muss eben eine zu vermutende Kündigungswelle von Abonnements eingedämmt werden.

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