Nobelpreisträger rechnen mit Merkel ab


Bei ihrem Treffen in Lindau haben die Wirtschafts-Nobelpreisträger Kanzlerin Angela Merkel heftig kritisiert. Die von ihr verordnete Sparpolitik habe weitreichende Folgen für die Euro-Zone.
[…]
Holger Zschäpitz – Welt

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Anmerkung
Ein bemerkenswerter Beitrag, der echtes Lob verdient, welches allerdings auch den deutlichen Worten der zitierten Ökonomen geschuldet ist.!

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Bei DWN liest sich das so:

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Merkel kritisiert die Kritiker
Nobelpreisträger: Mit dem Euro kann es keinen Aufschwung geben
Angela Merkels Sparpolitik für Europa bekommt von den zur Zeit in Lindau versammelten Wirtschafts-Nobelpreisträgern desaströse Noten. Doch nicht nur Deutschland ist für die Wissenschaftler ein Problem: Sie zweifeln an der Sinnhaftigkeit des Euro und fachen damit eine neue Diskussion über die Währungsunion an.
[…]
DWN

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Ihr Oeconomicus

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korrespondierender Beitrag:

Nobelpreisträgertreffen in Lindau: Merkel ermahnt die Ökonomenzunft
Rede von Bundeskanzlerin Merkel zum 5. Treffen der Nobelpreisträger
Datum: 20. August 2014 – Ort: Lindau


33 Kommentare on “Nobelpreisträger rechnen mit Merkel ab”

  1. almabu sagt:

    CDU-Widerstand gegen Merkel um 57% gewachsen!

    Merkel mit Erich-Honecker-Ergebnis von 96,7% zur CDU-Vorsitzenden gewählt. Erich wäre stolz auf sein Mädchen, Helmut Kohl wohl eher neidisch?

    Ob innerhalb der CDU jetzt nach den 3,3% Abweichlern gefahndet wird, das ist derzeit nicht bekannt.

    Vor zwei Jahren hatte sie noch 97,9% der Stimmen eingefahren. Ist das etwa der Anfang ihres unaufhaltbaren Abstieges?

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  2. fufu sagt:

    Stiglitz ist das Paradebeispiel fuer meine These. Um den Anschein der Pluralitaet zu wahren braucht ein nichtfunktionierendes System natuerlich einige Kritiker. Die Kritik muss aber so gestaltet sein (Beispiel die Globalisierungskritik von Stiglitz), dass das System letztendlich gestuetzt wird. Nehmen Sie die Ausfuehrungen von Stiglitz zum Euro … mehr Vergemeinschaftung von Schulden, mehr Zentralisierung, mehr Planwirtschaft und fragen Sie sich welchen Interessen dies dient.

    Der Wirtschaftsnobelpreis ist etwas wie der Karlspreis. Ein System feiert sich selbst.

    Die anderen genannten sind keine Laureaten.

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    • Oeconomicus sagt:

      @fufu

      Ich dachte mir schon, dass Sie Ihre Argumentation mit den Ausführungen von Stieglitz zum Euro stützen möchten.

      Vielleicht tun Sie sich den Gefallen, seine diesbezüglichen Bemerkungen nicht aus dem Gesamtkontext herauszupflücken, sondern auf die ursprünglichen Fragestellungen zu beziehen.

      Der ehemalige Chefökonom des IWF gehörte zu den ‚frühen Vögeln‘ der Euro-Kritiker und wurde nicht müde, die Gemeinschaftswährung als fundamentalen Fehler anzuprangern.

      Seine, von Ihnen angedeutete Bewertung resultiert im Kern aus der Fragestellung, wie man nun mit dem gefallenen Kind im Brunnen umgehen könne.

      Hinsichtlich seines Aufrufes „sparen hilft nicht“ greift er beispielhaft auf Erfahrungen aus 1929 „wie aus einem schwarzen Freitag eine große Depression entstand“ oder dem ähnlichen, ebenfalls gescheiterten Bemühen des IWF im Falle Argentiniens zurück.

      Daneben kritisiert er die Politiker Europas zu recht mit dem Hinweis “.. sie verstünden weder die Rolle der Banken noch wüssten sie, was sie tun”.

      Insoweit vermag ich Ihre Einschätzung, Stieglitz sei Teil des Systems, nicht zu stützen.

      „Die anderen genannten sind keine Laureaten.“

      Das hatte ich auch nicht behauptet, sondern ausgeführt „..die bislang noch nicht im ‘Heiligen Gral’ aufgenommen wurden..“

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    • fufu sagt:

      @Oeconomicus

      Uebrigens hat Stiglitz die Gemeinschaftswaehrung als „zu frueh“ betrachtet. Sind Sie mir boese wenn ich in Ihren Ausfuehrungen ansonsten keinen Widerspruch zu meinen sehe ?

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      • Oeconomicus sagt:

        @fufu

        Er zählte damit zu den Mahnern, die eine Währungsunion quasi als Krönung eines umfassenden Harmonisierungsprozesses im Rahmen einer europäischen Wirtschaftsregierung sahen.

        Dieser Argumentation konnten und wollten die politischen Akteure aber keinesfalls folgen, da solche Pläne vielfach die Zustimmung entsprechender Referenden bedurft hätte, deren denkbarer Ausgang vorhersehbar war.

        „Sind Sie mir boese wenn ich in Ihren Ausfuehrungen ansonsten keinen Widerspruch zu meinen sehe ?“

        Keineswegs .. unterschiedliche Sichtweisen können den Diskurs durchaus ergänzen und ggfls. zur weiteren Vertiefung anregen.

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  3. fufu sagt:

    „Diesen Einschätzungen kann ich mich so pauschal leider nicht anschließen, da es durchaus Laureaten gibt, die genau das Gegenteil, der hier vorgetragenen Ansichten repräsentieren.“

    Es sind Auszeichnungen fuer akademische Uebungen im gegebenen (westlichen) Wirtschafts- und Finanzsystem, nuetzlich um diesem System eine gewisse wissenschaftliche Weihe zu verleihen. Nicht mehr und nicht weniger. Alternative Konzepte, Systemkritik oder dergleichen kann man von den Laureaten nicht erwarten und habe ich auch noch nicht gehoert.

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    • Oeconomicus sagt:

      @fufu

      „Alternative Konzepte, Systemkritik oder dergleichen kann man von den Laureaten nicht erwarten und habe ich auch noch nicht gehoert“

      Dann sollten Sie sich beispielhaft mit Joseph E. Stiglitz, der 2001 zusammen mit George A. Akerlof und Michael Spence ausgezeichnet wurde, beschäftigen.

      Daneben gibt es eine ganze Reihe von weltweit sehr renommierten Ökonomen, die bislang noch nicht im ‚Heiligen Gral‘ aufgenommen wurden, wie bspw. Peter Schiff, Richard Koo oder Jesús Huerta de Soto und nicht zu vergessen, der im Januar 2014 leider verstorbene Wilhelm Hankel, dessen Expertise gerade in diesen turbulenten Zeiten schmerzlich vermisst wird.

      Ihr Oeconomicus

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  4. fufu sagt:

    „Frankreich oder EU“, diesen Ruf hat die Linke von der Front National uebernommen.

    Vive la France (et l’Allemagne, et l’Italie ..)

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    • almabu sagt:

      Möglicherweise bekommt Valls keine Mehrheit in der Nationalversammlung. Dann müsste Hollande sie eigentlich auflösen oder jemand anderen mit dem Versuch einer Regierungsbildung beauftragen.

      Wie hier vielleicht etwas unterging, berief sich Montebourg auf linke Verbündete gegen die Sparpolitik in Europa, z.B. wie ein gewisser, „dicker Freund Merkels“ und inoffiziellen Vize-Kanzler den Herrn Gabriel!

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  5. almabu sagt:

    Interessant ist, dass die linke Kritik des zurückgetreten wordenen Ex-Wirtschaftsministers Frankreichs, Arnaud Montebourg sich mit den Ansichten der führenden US-Ökonomen an dem Punkt zu decken scheint, wo die Sparpolitik á la Merkel als wachstumsschädlich für Europa strikt abgelehnt wird!

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    • fufu sagt:

      almabu, das haben Sie gut beobachtet, die fuehrenden Oekonomen sind strukturell links. Seltsam nicht. Was Sie aber nicht verstanden haben ist, was echte Sparpolitik ist. Wer, welcher Privatmann, welches Unternehmen moechte denn noch auch nur einen cent in unserem sozialistischen Paradies investieren ? Wenn Sie darueber nachdenken kommen Sie vielleich auf das wirkliche Problem.

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      • almabu sagt:

        Dann will ich mal eine Weile darüber nachdenken, warum es unter diesen Bedingungen keine Lösung der Schuldenkrise bei gleichzeitigem Wachstum, Abbau der Arbeitslosigkeit und Steuersenkungen für die vielfach und vielseitig subventionierte Wirtschaft zu geben scheint…
        PS: Wenn ich die Antwort auf die paar Fragen gefunden habe, dann verkaufe ich die und werde steinreich 😉

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    • Oeconomicus sagt:

      Wie ich aus Lyon und Paris gleichlautend höre, soll der Ruf der sogenannten Linksfront (politisch links von den regierenden Sozialisten stehend) mit ihren etwa 60 Unterorganisationen und ihrem Vorturner Jean-Luc Mélenchon nach einem Referendum “Frankreich oder EU” zunehmend lauter werden.

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      • almabu sagt:

        Mélenchon ist zwar gerade von seiner Funktion als Vorturner zurückgetreten, aber es scheint zu stimmen, dass praktisch die GESAMTE Opposition Frankreichs, ob nun von Links oder Rechts, Europa- und Merkelkritisch zu sein scheinen.
        Wenn Hollande, wie in einer jüngsten FIGARO-Umfrage von 81% der hunderttausend Befragten gefordert, die Nationalversammlung auflöst und Neuwahlen ansetzt um politischen Rückhalt für seine Politik zu bekommen, dann wird er
        a) hinweggefegt und
        b) eine Europa- und Merkelkritische französische Regierung an die Macht kommen wird!

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  6. Der Dollar ist der Euro,

    der Nobelpreis wird durch die Kräfte des „Dollar“ gesponsert – die heimlichen Kräfte, die mit List und Tücke eine Weltleitwährung (Weltleidwährung) mit geschickten Management sehr zum Nachteil der anderen Währungen gestalten.

    Finger weg von Nobelpreisträgern im „Ökonomischen“ Bereich, was die kritisieren ist, nach meiner bescheidenen bäuerlichen Intelligenz zu urteilen doch total richtig für „uns“

    ….oder?

    Der Zerfall des Euro vor dem Dollar ist doppelt gefährlich, wenn er als Brand-Rodung genutzt wird, um danach als Dung wieder für frisches giftiges Dollar-Grün zu dienen..

    Also Vorsicht…. Falle!

    Auf der anderen Seite gibt es auch den Spruch, „Wer Anderen eine Grube gräbt
    fällt selbst hinein“ – oder?

    Entschuldigt, liebe Kommentatoren, wenn ich „unfachlich“ bin und mich nicht im irrigen Sprachgebrauch der Dukatenscheißer übe.

    „Die dümmsten Bauern haben oft die dicksten Kartoffeln.“

    Falls Angela Merkel demnächst zurücktreten muss, weiß ich, dass sie alles richtig gemacht hat.

    Oder vielleicht kommt alles noch ganz anders. Falls der Rubel rollt und den Nobelpreis sponsert.

    Mich interessiert das Gespiel mit dem Nobelpreis schon lange nicht mehr, außer der Erfinder für die universellen Friedenspille und Völkerfreundschaft wird geehrt, weil die tatsächlich in der Praxis funktioniert.

    Bis später….

    Meine Frau ruft, muß frische Kräuter aus dem Garten holen, solche Arbeit ermpfehle ich den Nobelern …., da ist mehr Weißheit zu erkennen, als man ahnt.

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    • Oeconomicus sagt:

      „der Nobelpreis wird durch die Kräfte des „Dollar“ gesponsert“

      Die Nobelstiftung wurde am 29. Juni 1900, vier Jahre nach dem Tod Alfred Nobels im Sinne seiner testamentarischen Verfügung, gegründet.
      Daneben gibt es seit 1968 den von der Schwedischen Reichsbank gestifteten Alfred-Nobel-Gedächtnispreis für Wirtschaftswissenschaften.

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      • Widerspruch……

        nur Schweden… stiften..???,

        wer das glaubt, glaubt auch, das der Vatikan von Gott bezahlt wird.

        Tut mir leid, meine Gedanken sind anders aufgestellt.

        Trotzdem – viele Grüße

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    • fufu sagt:

      Vielleicht bin ich mittlerweile etwas paranoid geworden. Bei Wirtschaftsnobelpreisen hatte ich schon oefter den Eindruck, dass bei der Vergabe politische Motive mitspielen, mittlerweile sogar bei Weltmeistertiteln. Hatten die Amis keinen der Klitschko wegpustet, oder mussten sie erst Mike Tyson wegsperren ? Oder meinten einige Mittelwestler, dass Deutschland als frischgebackener Fussballweltmeister im Siegestaumel gleich gegen Russland marschiert ? Oder zumindest mehr „Verantwortung“ in der Welt uebernimmt ? Ist wohl tatsaechlich Paranoia, aber beim intelektuellen Niveau der derzeitigen Elite weiss man nie.

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    • cashca sagt:

      Antwort auf Uwe Mertens

      „Der Dollar ist Euro“

      Das war mal eine erfrischende deftige klare Aussage. Sehr gut!
      Und, nur nicht so bescheiden mit der bäuerlichen Intelligenz.
      Gerade die Bauern, die haben oft mehr im Kopf, mehr Weisheit und mehr gesunden Menschenverstand als mancher Akademikerbürokrat.

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      • für cashca

        Noch eine deftige Ansage wäre, das aus meinen „bäuerlichen“ Verstand heraus, die Mehrzahl der Nobelpreis-Wissenschaftler Paradiesvögel sind.

        Warum Paradiesvögel?
        Ja, weil es Träumer sind und ihre Paradigmen zum Teil fundamental unstimmig und nur scheinbar begründet sind.

        Wirtschaftsnobelpreisträger sind aus meiner Sicht auf die Dinge gar keine Wissenschaftler sind – sondern Täuscher.

        Warum Täuscher?
        Weil sie mit Geld als Einheit hinter ihren Zahlen umgehen das eigentlich eine zur Zeit nicht zu steuernde Variable ist.

        Solange das weltweit wirkenden Geldschöpfungssystem und das Zinssystem nicht von seinen inneren Fehlern befreit ist und die scheinbaren Wirtschaftswissenschaftler dies nicht in ihre „Wissenschaftlichen Darstellungen“ als sonderbare Variable einführen, ist das alles unwissenschaftlich.

        Die der Verschleierung der Geldschöpfung aus dem Nichts, die wie ich denken bei fast allen Wirtschaftswissenschaftlern nicht angefasst werden, weil es ein „heißes Eisen“ ist, bringt uns noch an den Rand der Verzweiflung und die derzeitigen Nobelpreisträger verstärken den Nebel noch, damit ein paar Verrückte ihr Spielchen mit uns treiben können…oder?
        .
        Sagt mir, wo die klugen Wirtschaftswissenschaftler sind …wo sind Sie geblieben, einsam weht ein kalter Wind … was ist geschehen?

        Siehe auch:
        http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/eurokrise/bundespraesident-wulff-in-lindau-donnerhall-am-bodensee-11126151.html

        Altbundespräsident Wulf wurde „symbolisch ermordet“, als er auf die wunden Punkte der Wirtschaftswissenschaften nur angenähert vorsichtig hinwies.

        Wir leben in einen universellen Betrugssystem mit kreativer Verschleiung durch Vasallen der Droge „Geld“. Das aktuelle „Geld“ versaut nicht nur den Charakter, sondern auch die viele Hirne der sogenannten scheinbaren Wirtschaftswissenschaftler.

        So lange die Massen, auch der Wirtschaftswissenschaftler nicht begreifen will, dass ein mangelhaftes Geldsystem jede Vergleichbarkeit in Frage stellt, brauchen die ihre Schriften eigentlich nicht mehr zelebrieren schade um die Zeit.

        http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/eurokrise/bundespraesident-wulff-in-lindau-donnerhall-am-bodensee-11126151.html

        Im Saal ist es ganz still. Wulff feuert nun eine Breitseite gegen die Europäische Zentralbank (EZB) ab.
        Deren Staatsanleihekäufe rüffelt er als „rechtlich bedenklich“ und „weit über ihr Mandat hinaus“. Und viele Regierungen hätten den Ernst der Lage noch nicht erkannt:
        Erst „im allerletzten Moment“ zeigten sie Bereitschaft, Besitzstände und Privilegien aufzugeben und Reformen einzuleiten. Weil sie lange die desolaten Finanzen schleifen ließen, sind die Staaten nun unter Druck.
        Die Politik ließe sich „am Nasenring“ von Banken, Ratingagenturen und Medien „durch die Manage führen“, rügt Wulff.

        „Ohne Vertrauen
        Euro-Rettung: Wulff kritisiert Anleihekäufe der EZB
        Die Rede von Christian Wulff in Lindau
        Nobelpreisträger: Lindau wird zum Mekka der Ökonomen
        Schuldenkrise: Christian Wulff wird grundsätzlich
        Kommentar: Wulffs Regelbuch

        Wenig verdeckt kritisiert er, dass die Parlamente kaum noch beteiligt sind an den Entscheidungen. Und generell missfällt ihm, dass auf die geplatzte Kreditblase mit immer neuen Schulden reagiert wird. Das verschiebe nur die Lasten auf kommende Generationen. Zuletzt zitiert er Thomas Jefferson: „Wir haben die Wahl zwischen Sparsamkeit und Freiheit, oder Überfluss und Knechtschaft.“..“ so Wulff.

        …ha ha, alles klar?

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      • Oeconomicus sagt:

        Als kleine Ergänzung nachfolgend die Rede von Bundespräsident Wulff
        beim XIX. Deutschen Bankentag des Bundesverbandes deutscher Banken am 31. März 2011 in Berlin

        https://oconomicus.wordpress.com/2011/03/31/bundesprasident-wulff-zur-regulierung-der-finanzmarkte/

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      • Prof. Dr. Hörmann erklärt dem Volk …. was los ist.

        Demokratie beginnt mit einem demokratischen Geldsystem!

        Kreditopferhilfe….. und Rückzugsmöglichkeit auch für „Bänker“

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      • http://www.crash-news.com/2014/08/29/nobelpreis-verblendet-oekonomen-rechnen-mit-ueberschaubarem-crash/
        dort bezogen auf die „Nobelen Denker“:

        „…Leider scheint keiner der Herren den Fehler des Finanzsystems zu kennen, weswegen sie auch nicht in der Lage sind, die daraus resultierenden Konsequenzen in Form des kommende Ungemachs zu sehen. Mancher mag zwar behaupten, sie wüssten das ganz bestimmt, trauten sich jedoch nicht, dies offen zu äußern…“

        So, so.

        Die Geldmenge läßt sich genau so wenig steuern, wie die menschlichen Natur und ihre gegenwärtigen Gesellschaftsformen….oder?

        Die Laureaten der Ökonomie sind einfach nur Irrleuchten, mit denen wir die friedliebenden Menschen nicht aus dem Nebel herauskommen können. Die derzeitigen Wirtschaftswissenschaften sind auf Grund ihrer Darstellungen nur zu belächeln.

        Sie decken ein Betrugssystem mit geistiger Fehlnebelbildung….; schade um die Jungs….. schickt sie alle zur Ackerbau und Gemüseanbausparte zur Defragmentierung und Ernüchterung…. ich bin da schon länger und habe den Schrott aus dem Hirn reduziert.

        Ich freue mich immer über die klare Ansage von Hörmann an die Wirtschaftswissenschaftler, die er mehrheitlich für …..“ es sind keinen Wissenschaftler“ einstuft.

        Was müssen wir noch alles erleben in diesem pefekt getarnten System von Betrug durch Mitläufer, Popokriecher und Anpasser?

        Morgen ist ein neuer Tag, ich gehe jetzt meine roten Möhren ernten, Gott verläßt die braven Menschen nicht ….oder?.

        Mahlzeit

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      • Oeconomicus sagt:

        “…Leider scheint keiner der Herren den Fehler des Finanzsystems zu kennen, weswegen sie auch nicht in der Lage sind, die daraus resultierenden Konsequenzen in Form des kommende Ungemachs zu sehen. Mancher mag zwar behaupten, sie wüssten das ganz bestimmt, trauten sich jedoch nicht, dies offen zu äußern…

        Die Laureaten der Ökonomie sind einfach nur Irrleuchten, mit denen wir die friedliebenden Menschen nicht aus dem Nebel herauskommen können. Die derzeitigen Wirtschaftswissenschaften sind auf Grund ihrer Darstellungen nur zu belächeln.“

        Diesen Einschätzungen kann ich mich so pauschal leider nicht anschließen, da es durchaus Laureaten gibt, die genau das Gegenteil, der hier vorgetragenen Ansichten repräsentieren.

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  7. almabu sagt:

    Vielleicht kommt jetzt Bewegung in die Wirtschaftspolitik der Euro-Zone?
    Heute Morgen hat der französische Premierminister Manuell Valls, der erst seit drei Monaten im Amt ist, dem französischen Präsidenten Hollande den Rücktritt seiner Regierung angeboten, nachdem über das Wochenende ein offener Streit mit seinem Wirtschaftsminister über den unpopulären Stabilitätskurs ausgebrochen war.
    Holland hat diesen angenommen und Valls beauftragt bis Morgen eine neue Regierung zu bilden. Die wird – lasst mich raten – einen neuen Wirtschaftsminister haben, aber der Deckel ist vom Topf, es brodelt in Frankreich!

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    • Oeconomicus sagt:

      „Der Deckel ist vom Topf !“

      Zustimmung, ich sehe das ähnlich !

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      • almabu sagt:

        Hollandes Politik, exekutiert vom Rechten Valls, der auch gut in die UMP passen würde, stellt das Wahlergebnis in Frankreich auf den Kopf. Es ist eine Art Putsch innerhalb der sozialistischen Partei, der eigentlich zu schnellen Konsequenzen führen müsste.
        Die Hoffnung, dass Frankreich die unsinnige Sparpolitik Merkels beenden würde, hat sich zunächst zerschlagen.

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  8. almabu sagt:

    Es herrscht wohl Einigkeit darüber, dass der Euro in der gegenwärtig praktikierten Form auf die Dauer die Eurozone und möglicherweise auch die EU sprengen wird?
    Allerdings finde ich das Ergebnis der geballten Kompetenz der renommiertesten Ökonomen der Welt beim US-Dollar nun auch nicht gerade überzeugend. Der Zustand des Dollar ist ja wohl keineswegs besser als der des Euro und dies trotz Wirtschaftsnobelpreisträgern im Dutzend an US-Unis…

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    • Oeconomicus sagt:

      „…möglicherweise auch die EU sprengen wird?“

      Der Vorbehalt ‚möglicherweise‘ ist im Hinblick auf die -wie ich sie nenne- ‚Zündschnurverlängerungs-Kaninchen‚ welche bislang immer wieder aus dem Zylinder gezaubert wurden, durchaus sinnvoll und berechtigt.

      „.. US-Dollar“

      Zustimmung, die Fehlprognosen der US-Ökonomen wie auch der FED-Experten sind Legion !

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  9. fufu sagt:

    Die Nobelpreistraeger haben mit ihrer Kritik wohl recht, aber nur wenn man die EU und den Euro mit allen Mitteln retten will. Die Konsequenz daraus aber, die Abschaffung der Demokratie, geht aber ueber ihren begrenzten Horizont. Ein Armutszeugnis fuer das derzeitige Bildungssystem.

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    • Oeconomicus sagt:

      Ja und genau unter dieser Prämisse argumentiert Joseph Stiglitz, der grundsätzlich den Euro für einen Fehler hielt und hält, für Eurobonds, mit anderen Worten für eine Schuldenvergemeinschaftung!

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      • almabu sagt:

        Eine „Schuldenvergemeinschaftung“ könnte mittelfristig für ausgeglichenere Bedingungen in der Eurozone führen auch bei Löhnen und Gehältern auf dem Arbeitsmarkt? Sie ist deshalb nicht „per se“ abzulehnen. Es käme auf die Details und die Qualität der Durchführung an. Der augenblickliche Zustand wird jedenfalls keine fünf Jahre mehr durchhaltbar sein in der EU, vorher fliegt uns der Laden um die Ohren!

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      • Oeconomicus sagt:

        Schuldenvergemeinschaftung

        Mit dem Streben der EU-Kommission, eine gemeinsame Arbeitslosenversicherung (vgl. László Andor) einzuführen, wird der Schuldenunion zunächst ein hübsches Miniröckchen verpasst, damit man den ‚Braten‘ hinter dieser Maßnahme nicht sofort riecht !

        Nachtrag

        Was mir in diesem Zusammenhang übrigens einige Sorgen bereitet, sind die vielfach feststellbaren sog. nationalen ‚Reformen‘ der Finanzausgleichssysteme (vgl. D: Länderfinanzausgleich – F: vertikale und horizontale Ausgleichsmechanismen – ES: Suffizienz- und Konvergenzfonds – u.v.m.).

        Es ist vermutlich zu erwarten, dass uns in diesem Zusammenhang mittelfristig noch einige ’schuldenvergemeinschaftliche Innovationen‘ vorgestellt werden.

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