Scotland Votes: What’s at Stake for the UK


So far the Scottish referendum debate has been almost entirely about Scotland – what is good for it and what is bad for it. But what about the rest of the UK? Whatever the result, the UK as we have known it for the past 300 years is set to change dramatically, and may never be the same again.

If you think independence would not make any difference to the other 58 million people on these islands, think again. The reverberations could be felt across the land, from the future of the armed forces and nuclear deterrent, to the UK’s place at the international top table; from the fate of the union flag to the entire British political landscape.

Andrew Neil explores what an independent Scotland would mean for England, Wales and Northern Ireland, and the huge constitutional changes that may lie ahead whether the vote is yes or no.

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Can Scotland keep the pound?
Turcan Connell Asset Management CEO, Alex Montgomery is interviewed by David Clarke on the subject of currency should Scotland become independent.

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Nothing to stop‘ sterling use For Independent Scotland
There is „nothing to stop“ an independent Scotland using sterling with or without a currency union, economist Sir Donald Mackay has said.

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follow-up, 25.08.2014

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Schottland: Klein-Britannien nach Referendum?
Ein Großbritannien, das fünf Millionen Einwohner und ein Drittel an Landmasse verliert – das könnte am 18. September eintreten, wenn die Schotten über ihre Unabhängigkeit abstimmen.
[…]
tagesschau
Lesermeinungen


4 Kommentare on “Scotland Votes: What’s at Stake for the UK”

  1. almabu sagt:

    Bei einer Umfrage Mitte August stimmten

    43% FÜR und
    47% GEGEN die schottische Unabhängigkeit.
    10% waren noch UNENTSCHIEDEN.

    Das alleine erscheint mir schon zu knapp für eine Entscheidung von solcher Tragweite.

    Am 29. August sahen die Umfragen so aus:

    42% FÜR und
    48% GEGEN und
    10% UNENTSCHIEDEN.

    Der Poll-Tracker wird laufend aktualisiert:

    http://www.bbc.com/news/events/scotland-decides/poll-tracker

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  2. almabu sagt:

    Es ist aber nicht nur das unmittelbar abstehende Schottland-Unabhängigkeitsreferendum, dass die Finanzbranche in der City of London kribbelig macht.

    Auch der angedrohte Austritt von „Calamity-Dave“ Cameron aus der EU in 2015 hat die ersten US-Banken zu Plänen veranlasst, Geschäfte nach Irland zu verlagern.

    Die Iren werben wie wild um die Amerikaner und diese sehen mit dem EU-Austritt des UK ihre geschäftliche Freizügigkeit in allen 28 EU-Staaten bedroht. Sie werden nicht zögern, die notwendigen Konsequenzen zu ziehen…

    http://www.irishtimes.com/business/sectors/financial-services/us-banks-draw-up-early-plans-for-move-to-ireland-if-uk-leaves-eu-1.1899739

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  3. almabu sagt:

    Nachdem es bisher klar auf eine Absage an die schottischen Separatisten hinauszulaufen schien, ist jüngst Bewegung in die Sache gekommen und die Schere zwischen beiden Polen hat sich etwas geschlossen.
    Das wirft zumindest Fragen auf. Jedes knappe Ergebnis, dazu rechne ich 45:55 oder noch enger, wird ein ratloses, gespaltenes Schottland und Rumpf-UK hinterlassen.

    1. Wie funktioniert das künftige Zusammenleben, wenn jeweils die Hälfte der Bevölkerung einen anderen Standpunkt vertritt?
    2. Wird das Ergebnis von der unterliegenden Seite akzeptiert werden?
    3. Wird es im Falle eines Scheiterns ihres Anliegens einen neuen Versuch der schottischen Separatisten geben, ihre Unabhängigkeit vom UK zu erlangen?
    4. Müsste es in solchen Schicksalsfragen nicht eine Zweidrittel-Mehrheit für eine Annahme des Ergebnisses geben, damit die Akzeptanz bei der Verliererseite wächst?

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    • Oeconomicus sagt:

      Danke für diese spannenden Fragestellungen.

      Sofern die Abspaltung gelingen sollte, wird es m.E. erst richtig spannend.

      Neben einer Kaskade von staats- und Völkerrechtlichen Grundsatzfragen, einer Neubewertung internationaler Verträge, Mitgliedschaften bei internationalen Organisationen, Auswirkungen auf die internationale Position ‚Klein-Britanniens‘, uvm. erscheint mir das künftige Verhältnis eines unabhängigen Schottlands mit der EU recht bedeutsam zu sein.

      Man vermutet zwar, dass es in der Bevölkerung einen Trend pro-Abspaltung geben mag, aber so richtig klar wird dabei nicht, ob diese Gruppe auch uneingeschränkt für eine EU-Mitgliedschaft eintritt und welche Meinung dazu bei den Gegnern einer Sezession vorherrscht.

      Offenbar soll es in der Führung der Unabhängigkeitsbewegung recht einflussreiche Stimmen geben, die sich für eine EU-Mitgliedschaft aussprechen, dabei erhebt sich jedoch die Frage nach der Legitimität der möglichen Gewinner des Referendums, diesbezüglich bindende EU-Verträge abzuschließen, ohne zuvor ein weiteres Referendum durchzuführen.

      Hinsichtlich eines sicher auftretenden gesellschaftlichen Diskurses zur künftigen Sicherheitspolitik dürfte auch die Stimmung der Bevölkerung hinsichtlich einer NATO-Mitgliedschaft sein.

      Von herausragendem Interesse dürfte natürlich auch der angestrebte Kurs einer schottischen Regierung hinsichtlich der nationalen Währung mit all den dazugehörenden Fragen, etwa der rechtlichen Organisation einer eigenen Notenbank, sein.

      Zu all diesen Themen dürften wohlmeinende Vorschläge seitens der City of London, den Brüsseler Friedens-Strategen, den von Ölinteressen gesteuerten Nachbarn jenseits des Atlantiks, dem IWF, usw. auf die schottische Bevölkerung einprasseln.

      Neben solchen und ähnlichen gravierenden Themen dürfte so ganz nebenbei eine vermutlich hochemotional geführte Diskussion zur Zukunft des historischen Union-Jacks, in welchem mit dem Andreaskreuz die schottische Flagge integriert ist, zu erwarten sein.

      All diese Prozesse gilt es, nach einem positiven Referendum, sehr aufmerksam zu verfolgen.

      Ihr Oeconomicus

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