When Money talks ! – Putins unorthodoxer Sanktions-Schachzug


Der ‚phöse‘ Herr Putin scheint den US-Sanktions-Strategen hinsichtlich Format und Witz meilenweit überlegen zu sein.
Mit einem Auftrag von 16 Boeing-Dreamlinern samt Anzahlung könnte er im White House vermutlich für ein gewisses Maß an Verwirrung gesorgt haben.
Mit diesem klugen Schachzug zu den Sanktionen gegen die Billig-Fluglinie Dobrolet kann er nun fröhlich dabei zusehen, ob sich die im ‚Land of the free‘ wohlbekannte Ansage „Money talks!“ bewahrheitet, oder mit welchen semantischen Turnübungen die ‚great pretenders‘ aus dieser Nummer wieder herauszukommen versuchen werden.
Eine solche Strategie könnte jedoch zu gewissen Verstimmungen führen, da Boeing zusammen mit VSMPO-Avisma das Gemeinschaftsunternehmen Ural Boeing Manufacturing betreibt, und darüber rund 40 % des eigenen Titanbedarfs abdeckt.
Sollte der Deal gleichwohl nicht zustande kommen, so könnte man zumindest davon träumen .. vielleicht in einem Dreamliner!
Ach ja … wie in einer DWN-Meldung zu lesen ist, wurde seitens des Konzern-Managements noch keine offizielle Stellungnahme veröffentlicht … vielleicht ist man noch am träumen?

.

Ihr Oeconomicus


2 Kommentare on “When Money talks ! – Putins unorthodoxer Sanktions-Schachzug”

  1. Das ist kein Schachspiel….., gesunder Menschenverstand hilft, selbst im „Krieg“,

    Ukrainische Soldaten: „Wir haben von Russland nicht so ein brüderliches Verhalten erwartet“

    siehe: http://donbassfront.livejournal.com/8981.html

    Steinmeier … SPD schämt Euch!

    Mein persönliches Ziel – Abschaffung der aktuellen Volksparteien in BRD i.D.

    Grund: Volksverrat

    und….. Angela Merkel weiß das – wetten??!
    siehe: (http://www.geolitico.de/2014/03/30/warum-telefoniert-merkel-mit-putin/)

    der Verklärer Gauck wohl eher nicht….oder?

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  2. eubeobachter sagt:

    Ich kann mich den überwiegend positiven Kommentaren der DWN-Webseite nur anschließen.

    Genialer Schachzug Putins um herauszufinden, wie weit die Liebe der Sanktionsfreunde reicht.
    Vielleicht finden die USA noch eine Klausel um das Geschäft abschließen zu können, ohne das Gesicht vor ihren „Verbündeten“ zu verlieren.
    Zuzutrauen wäre es denen ja, so wie sie mit allen anderen Augenwischerei auch bei uns bisher durchkamen.

    Wie heißt es doch so schön: „Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern?“
    Hilfreich wäre auch: „Wir sind die USA, was wollt Ihr“.

    Anders gesagt: „Fuck EU“,
    was ebenso vergessen (verziehen) wurde, wie der Ausspruch unserer Kanzlerin:
    „Wer das Militär gegen die eigene Bevölkerung einsetzt, hat jegliche Legitimation verloren“.
    ( gemeint war Janukowitsch, nicht die nachfolgenden Putschisten, die offenbar den Segen unserer und anderer scheinheiliger Regierungen hat )

    Eine Erinnerung an ihr damals Gesagtes, ficht diese Personen heute nicht mehr an, ebenso das von Steinmeier Unterschriebene vom 20. Februar in Kiew.

    Deswegen wette ich fast auf die US-Boys, because „Yes, we can“.

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