Hillary Clinton und Boeing: Korruption as usual ?

Die Washington Post zeigt in ihrem Beitrag ‚For Hillary Clinton and Boeing, a beneficial relationship‚ die engen Finanzbeziehungen zwischen Hillary Clinton und Boeing auf.

Während ihrer Amtszeit als Staatssekretärin hatte Frau Clinton ihrer Abteilung verboten, die Aeronautik-Firma anzusprechen, jeglicher Kontakt müsse über sie gehen. Sie war im Jahr 2009 im Verkauf von Boeing-Flugzeugen an Russland sehr engagiert.
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| 17. April 2014


Transnistrien: Sehnsucht nach Putin

Transnistrien liegt an der ukrainischen Grenze und ist seit 1990 unabhängig, als souveräner Staat jedoch nicht anerkannt.
Die Mehrheit der Menschen dort will zu Russland gehören.

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korrespondierende Beiträge

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Transnistrien fordert Anerkennung als unabhängiger Staat
Das von der Republik Moldawien abtrünnige Transnistrien hat Russland und die UNO zur Anerkennung seiner Unabhängigkeit aufgefordert. Das Regionalparlament verabschiedete einstimmig eine Resolution, in der die internationale Gemeinschaft aufgerufen wird, die Region als «souveränen und unabhängigen Staat» anzuerkennen.
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blick.ch

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Die Krim als Vorbild
Die abtrünnige Region Transnistrien fordert Souveränität und eine enge Anbindung an Russland.
Doch Moskau bremst. Die Ukraine kostet schon genug Aufmerksamkeit.
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Oliver Bilger – Die ZEIT

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Putin fordert Ende der „Blockade“ Transnistriens
Russlands Präsident Wladimir Putin hat während seiner TV-Fragestunde am Donnerstag die Republik Moldau und die Ukraine aufgefordert, mit der „Blockade“ der nicht anerkannten Dnjestr-Republik Transnistrien aufzuhören.
„Die Blockade muss unverzüglich aufgehoben werden,“
sagte Putin nach Angaben der Agentur RIA Nowosti.
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derStandard

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Archiv-Beiträge – Kategorie Transnistrien

‚Parturient montes, nascetur ridiculus mus‘

Sobald jemand große Vorbereitungen trifft, große Versprechungen macht und kaum etwas dabei herauskommt, dann zitiert man heute gerne Vers 139  der Ars poetica des römischen Dichters Horaz:

„Es kreißen die Berge, zur Welt kommt nur ein lächerliches Mäuschen”

Wollen wir uns im Moment aber an dem putzigen Ergebnis der mehrstündigen Genfer Ukraine-Konferenz erfreuen, kein Ergebnis oder gar eine Absage des wie es heißt informellen Treffens der Außenminister der USA, Russlands und der Ukraine sowie die Außenbeauftragte der EU, hätte die angespannte Lage weiter verschärft.

In einer gemeinsamen Erklärung heißt es:

„Alle Seiten müssen jede Form der Gewalt, Einschüchterung und provozierende Handlungen unterlassen. Alle illegal bewaffneten Gruppen müssen entwaffnet, alle illegal besetzten Gebäude ihren rechtmäßigen Eigentümern zurückgegeben werden.“

Russlands Außenminister Sergej Lawrow sagte, alle Seiten seien sich einig, Schritte zur Deeskalation zu unternehmen. Die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) solle eine führende Rolle bei der Vermittlung in der Ukraine-Krise übernehmen.
Die vier Parteien würden sich dafür einsetzen, dass ein breiter nationaler Dialog in der Ukraine in Gang komme und dass die Rechte der Bürger geschützt werden. Die prorussischen Demonstranten, die im Osten an einem Aufstand gegen die Regierung in Kiew teilnahmen, erhielten eine Amnestie, sofern sie nicht schwerer Verbrechen für schuldig befunden würden, sagte Lawrow weiter.

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Das von Qualitätsmedien als „kleine Sensation“ [s. ZDF-heute] bezeichnete Verhandlungsergebnis wird sich am Erfolg konkreter Umsetzungen der Erklärungen messen lassen müssen.

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Mit Spannung dürfen wir abwarten, wie die Botschaften bei den Konfliktparteien ankommen, insbesondere wie die Entwaffnung oder die Räumung besetzter Gebäude ganz praktisch vorgenommen werden soll und ob dem Kreis ‚illegal bewaffneter Gruppen‘ auch die US-Cowboys zugerechnet werden.

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Wenig zuversichtliche Äußerungen, wie von dem ukrainischen Regierungs-Vorturner Yatsenyuk, der sich offenbar gerne in der Rolle eines Scharfmachers sonnt,

„Russland setzt jetzt nur auf eines: auf eine weitere Zuspitzung.“

könnten hinsichtlich der Deeskalationsbemühungen eher kontraproduktiv aufgenommen werden.

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Währenddessen hielt Präsident Putin seine jährliche Q&A-Session ab, die live im russischen TV übertragen wurde:

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Auszüge aus dem Transcript:

KIRILL KLEYMENOV:
So far the dialogue has started between diplomats: top diplomats from the United States, Russia, the European Union and Ukraine are meeting in Geneva at this very moment. Russia is represented by Foreign Minister Sergei Lavrov. Could you outline Russia’s stance at the talks in just a few words?

VLADIMIR PUTIN:
I just did exactly that. We feel strongly that this should not be a sham dialogue between representatives of the authorities, but a dialogue with the people to find the compromise I was talking about.

[…]
Washington Post

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Unmittelbar nach den Genfer Konsultationen kam ein erstes ‚Entspannungs-Signal‘ aus Washington:

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Solche hilfreichen Angebote sollten uns keineswegs übersehen lassen, dass die amerikanischen “Falken” weiterhin Kriegshetze betreiben, wie aus dem Aufsatz des einflussreichen US-Diplomaten James F. Jeffrey in der Washington Post vom 15. April hervorgeht.

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Wünschen wir vor allem den Menschen in der Ukraine, dass der Entspannungsprozess Früchte trägt und sich für das Mäuschen hoffentlich positive Zukunfsperspektiven ergeben mögen.

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Ihr Oeconomicus

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Nachtrag

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Überraschungsgast bei Wladimir Putin
Der ehemalige Agent der NSA, der US-amerikanischen National Security Agency Edward Snowden ist überraschend via Skype einem Fernsehinterview mit dem russischen Präsidenten zugeschaltet worden. Auf Nachfrage Snowdens hat Putin hat dabei gesagt, dass Russland keine Überwachung im Stil der USA durchführt.
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euronews

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Ukraine-Vereinbarung kommt gut an – Russische Börse legt kräftig zu
Mit Erleichterung reagieren die russischen Börsianer auf die Einigung der Außenminister zur Ukraine. Der Leitindex RTS zieht ordentlich an. Sehr stark präsentieren sich auf dem Moskauer Parkett die Energiewerte.
[…]
teleboerse


China’s Taste for Gold to Grow 20% by 2017

China’s increasingly wealthy population is driving the demand for gold to greater heights as they continue to see the precious metal as a solid investment despite a slump in price.

In a report on China, the World Gold Council (WGC) predicts that China’s annual demand for gold could spike by some 20 percent in 2017. In 2013, China became the world’s largest gold-consuming nation overtaking India, which is contending with tough government regulations limiting gold trading.

WGC said China’s annual demand for gold in the form of jewelry, coins and bars could be as high as 1,350 tonnes by 2017. This total represents a rise of nearly a fifth from China’s record consumption of 1,132 tonnes in 2013.
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CHINA TOPIX

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China’s gold market: progress and prospects

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Contents
Executive summary

  • Introduction
  • Key conclusions
  • China’s developing urban landscape

Economic development and the gold market

  • Introduction
  • Gold market control and de-regulation
  • Economic development and gold demand
  • Policy timeline

Jewellery

  • Introduction
  • Market and product structure
  • Factors driving demand
  • Outlook

Investment

  • Introduction
  • Factors driving demand
  • Outlook

Industrial demand

  • Overview
  • Electronics
  • Decorative uses
  • Outlook

Official sector

  • Introduction
  • Historical and current situation

Supply

  • Introduction
  • Mine production
  • Scrap supply
  • ‘Surplus’ gold in the Chinese market

Glossary
Key forecast assumptions

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published, April 2014 – PDF [64 Seiten]


‚Das darf nicht sein‘: Kritik zur Russland – und Ukraineberichterstattung

Die Journalistin Frau Dr. Gabriele Krone-Schmalz, Professorin für TV und Medienwissenschaften an der privaten Fachhochschule BiTS Iserlohn, von 1987 bis 1992 ARD Korrespondentin in Moskau, von 1992 bis 1997 Moderatorin des »Kulturweltspiegels« der ARD und noch heute Mitglied des Lenkungsausschusses des »Petersburger Dialogs«, hat am 16. April im NDR in der Sendung ZAPP – die aber leider erst kurz vor Mitternacht ausgestrahlt wurde – den Mainstream-Medien unverblümt eine ganze Menge von Wahrheiten gesagt.

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Seit vielen Monaten wird die Kritik der mündigen Bürger an der Berichterstattung der Mainstream-Medien, insbesondere auch den öffentlich-rechtlichen, immer lauter.

Im Fokus dieser Kritik steht, ausgelöst von der Berichterstattung über die Ereignisse in der Ukraine, die schon seit Jahren desavouierende Berichterstattung über Russland, die nicht nur negativistisch, sondern häufig schlichtweg falsch und oft persönlich beleidigend ist. Persönlich beleidigend ist diese Berichterstattung nicht nur für die Adressaten, russische Politiker, sondern auch für den sogenannten mündigen Bürger, denn oft ist die Voreingenommenheit und Absicht so deutlich zu erkennen, dass man sich für dumm verkauft vorkommt.

Sie ist zudem hinterhältig, weil sie den „normalen“ Bürger, der die Materie nicht so gut kennt, falsch informiert und indoktriniert. Letztlich geschieht hier nichts anderes als in Diktaturen der Vergangenheit und Gegenwart – nur wesentlich subtiler und damit noch gefährlicher. Auf diese Weise sind schon Kriege vorbereitet und ausgelöst worden.
Immer lauter werden die Stimmen sowohl Prominenter als auch der Bürger, die sich dies nicht länger bieten lassen wollen.

Frau Professor Krone-Schmalz, eine der besten Russlandkennerin, zeigt die Diskrepanz zwischen Realität und Berichterstattung auf. Ihren Worten ist nichts hinzuzufügen.

Hören und sehen Sie selbst:

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Ihr Oeconomicus