Aluminium – Leichtmetall mit schweren gesundheitlichen Folgen?



Mikrogeätzter, hochreiner (99.99%) Aluminiumbarren matt glänzend
CC – Bildurheber: Alexander C. Wimmer

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Aluminium ist ein faszinierendes Metall: leicht, rostfrei und einfach zu verarbeiten. Noch vor hundert Jahren war es so exotisch, dass Aluminium auf Welt-Ausstellungen präsentiert wurde. Das Metall ist aus unserem täglichen Leben nicht mehr wegzudenken. Wir trinken aus Aludosen, verwenden es als Werkstoff für Fassaden und in der Automobilindustrie, oder als Treibstoff für Raketen.

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In der industriellen Verarbeitung weist kein anderes Metall eine derart rasant ansteigende Wachstumskurve auf wie Aluminium. Der Film porträtiert das Zeitalter des Aluminiums und zeigt die Produktion beginnend mit dem Abbau von Bauxit, über die Aluschmelze bis hin zur Endverarbeitung diverser Aluprodukte.

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Doch auch kritische Stimmen rücken vermehrt ins Zentrum öffentlichen Interesses:
Für die Herstellung werden große Mengen Rohstoffe und Energie benötigt. Die Gewinnung kann, wie vor gut einem Jahr in Ungarn passiert, zu Umweltkatastrophen beachtlichen Ausmaßes führen. Und aus Studien geht hervor, dass die toxische Wirkung des Leichtmetalls nicht zuletzt direkten Einfluss auf unsere modernen Zivilisationskrankheiten wie Alzheimer und Allergien hat.

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Ein Leichtmetall mit schweren Folgen?
Manche Forscher betrachten die Substanz als einen der am meisten unterschätzten Giftstoffe. Die Wirtschaftslobby versucht derweil, die aufkommenden Wogen zu glätten.

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Informationen und Rahmendaten zur Aluminiumproduktion

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Die weltweiten Produktionskapazitäten werden mit 50 Mio Tonnen angegeben.
Die bedeutendsten Produktionsstandorte sind China (40%), Russland (10,3%), USA (7%), Kanada (6,2%), Indien (4%), Australien (3,94%), Brasilien (3,4%), Norwegen (2,46%).
In Deutschland werden gerade einmal rund 500.000 Tonnen Aluminium (Primär- und Sekundär-Alu) pro Jahr hergestellt. Damit ist Deutschland mit einem Weltmarktanteil von 1% ein Zwerg unter den Alu-Herstellern.
In den vier deutschen Aluminium-Hütten der TRIMET Aluminium SE sind lediglich 2000 Arbeitnehmer beschäftigt. In Voerde und Neuss werden von zwei weiteren Produzenten ca. 1000 Mitarbeiter beschäftigt.

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Strompreis-Subventionen der Trimet Aluminium SE
Wie in der Doku aufgezeigt, wird Primäraluminium aus dem Rohstoff Bauxit per Elektrolyse gewonnen.
Die hierzu benötigte Energie ist beträchtlich. Trimet verbraucht dafür so viel Strom wie die gesamte Stadt Essen – einschließlich aller anderen Industrie- und Gewerbebetriebe und gilt daher als größter Stromverbraucher Deutschlands mit einem Anteil von etwa 1% am jährlichen Gesamtverbrauch.
Untersucht man die Strompreis-Subventionen für das Unternehmen, wird jeder Trimet-Arbeitsplatz mit € 440,000 p.a. subventioniert; dies gilt auch für die beiden Hütten in Voerde und Neuss.
Wir stellen also fest, dass in NRW zu Lasten des Länderfinanz-Ausgleichs für die fragwürdige Erhaltung deutsche Produktionsstandorte schlappe € 1,32 Mrd. pro Jahr buchstäblich verbrannt werden!

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Auf den Punkt gebracht
Ich habe nichts dagegen, wenn die NRW-Regierung sinnlos Milliarden verplempert, solange dies nicht zu Lasten des gesamtdeutschen Steuerzahlers geschieht, sondern in Form einer Sonderumlage durch die Menschen in NRW bezahlt wird. Bei 17,569 Mio Einwohnern ergäben sich pro Person (ob Baby oder Greis) € 75,13 p.a. – ein Vier-Personen-Haushalt würde pro Jahr mit € 300,52 belastet werden.
Zeit für Volksabstimmungen !!! … und die Kraft-Meierei würde ein jähes Ende finden.

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Ihr Oeconomicus

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Ökostromrabatte für die deutsche Aluminium-Industrie
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One Comment on “Aluminium – Leichtmetall mit schweren gesundheitlichen Folgen?”

  1. Moin, lieber Oeconomicus,

    wichtiges Thema… danke für die Reaktivierung.

    Hier nur noch mal ein wenig würziger Senf …..zur Abrundung der schweren Kost,
    aber wen wird das interessieren……?,

    siehe Link, dort auch bitte die Kommentare lesen.

    http://www.cicero.de/kapital/greenpeace-studie-kohlekraftwerke-der-tod-aus-dem-schornstein/54080

    und:

    http://umweltinstitut.org/radioaktivitat/messungen/uran-im-dunger-981.html

    und wer erklärt und entwickelt uns allen die Konzeption für eine notwendige Veränderung und wer übernimmt das Kommando ?

    …… unser Grüß-August ? mit seinem riesigen Verwaltungsstab ?

    oder die paar Leute von arte.tv, der Wissensmanufaktur, alpenparlament ?

    oder die frei gestellten Kommandeure nach der Auflösung der NATO, Geheimdienste
    usw. usw.

    Pünktlich zum kommenden Staats- und Systembankrott sind gut durchdachte und
    machbare Ideen und Lösungen gefragt und wichtig.

    https://oconomicus.wordpress.com/2014/02/26/wie-sehen-die-stadte-von-morgen-aus/

    ein nächstes Thema könnte sein:

    Wie sieht die Gesellschaft von morgen aus……., Stück für Stück…… weiter so!!!

    ….und wie könnte eine moderne gesellschaftsfähige Struktur geschaffen werden?

    Bis später !

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