‚Münchhausen‘-Rede zur Wirtschafts- und Währungsunion von Dr. Theodor Waigel im Deutschen Bundestag (12. Wahlperiode — 64. Sitzung. Bonn, Donnerstag, den 5. Dezember 1991)



public domain

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Im Dezember 1991 hat der Europäische Rat der Staats- und Regierungschefs in Maastricht den „Vertrag über die Europäische Union“ vereinbart.

Wirtschaftlicher Kern dieses Vertragswerkes ist es, bis zum Ende dieses Jahrhunderts eine Europäische Wirtschafts- und Währungsunion zu schaffen. Die wirtschaftliche Integration mit dem Europäischen Binnenmarkt als Herzstück ist bereits weitgehend realisiert.

Die Europäische Währungsunion (EWU), samt gemeinsamer Währung, bildet das Ziel und den Abschluss der währungspolitischen Integration in Europa.

Die wichtigsten Stationen von der Vorbereitung bis zur Umsetzung der Wirtschafts- und Währungsunion sollen hier in loser Folge nachgezeichnet werden.

Bemerkenswerte Zitate seitens der EU-Verzückten als auch kritische Bewertungen renommierter Persönlichkeiten sollen die historischen Betrachtungen abrunden.

Als Auftakt soll die ‚Münchhausen‚-Rede des damaligen Bundesfinanzministers, Dr. Theodor Waigel zur Wirtschafts- und Währungsunion im Deutschen Bundestag (12. Wahlperiode — 64. Sitzung. Bonn, Donnerstag, den 5. Dezember 1991) hier dargestellt werden.

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„Herr Präsident! Meine lieben Kolleginnen und Kollegen!

Die Wirtschafts- und Währungsunion ist nach intensiver Vorbereitung weit vorangekommen. Wir haben zuletzt in zweitägigen Verhandlungen am Montag und Dienstag (Anm.: 2./3.12.1991) in Brüssel wichtige Vereinbarungen treffen können. Diese Verhandlungen waren für uns ein großer Erfolg. Es ist uns gelungen, deutsche Positionen in entscheidenden Punkten durchzusetzen.

Die Wirtschafts- und Währungsunion, wie sie sich jetzt abzeichnet, wird für Deutschland und seine europäischen Partner erhebliche Vorteile bringen. Wir schaffen den gemeinsamen Wirtschafts- und Währungsraum.
Zugleich sichern wir Stabilität und Freizügigkeit, die entscheidenden Wachstumsfaktoren in Deutschland für den großen europäischen Markt.

Weil das nicht nur etwas ist, was ökonomisch gesehen wird, sondern etwas, was auch psychologisch für die Menschen eine ganz große Rolle spielt — das kann man heute auch den Überschriften der Zeitungen entnehmen —, will ich dazu eines klar sagen:
Wir haben die D-Mark nicht geopfert, und wir haben sie auch nicht an Europa verschenkt. Die D-Mark ist und bleibt das Symbol deutscher Stabilitätspolitik.

(Beifall bei der CDU/CSU und der FDP)

Sie ist der Garant unseres wirtschaft lichen Erfolgs und unseres Wohlstands. Wir bringen unsere Währung in eine Gemeinschaft ein, in der Stabilität ebenso gesichert ist wie in Deutschland.

Wir — das ist für die anderen eine harte Aufgabe — fordern die Anpassung unserer Partner.
Sie müssen ihre eigenen Währungen zunächst härten. Erst dann kann der Währungsverbund in Kraft treten.
Auch wir müssen uns noch anstrengen, um 1996 die Ziele zu erreichen.

(Dr. Norbert Wieczorek [SPD]: So ist es!)

Natürlich. — Wir haben ein Konvergenzprogramm vorgelegt für uns und auch als Beispiel für andere. Ich bin ganz sicher — ich nehme jede Wette von Ihnen an — , daß wir die Konvergenzziele im Jahre 1996 erreicht haben werden.

(Beifall bei der CDU/CSU)

Eine europäische Weichwährung kann und wird es mit uns nicht geben. Die künftige europäische Währung muß mit dem gleichen Vertrauen starten, das die D-Mark als zweitwichtigste internationale Reservewährung genießt.

Die verantwortliche Vorbereitung der Wirtschafts. und Währungsunion im Kreis der europäischen Finanz- und Wirtschaftsminister hat sich als richtig erwiesen. Die Finanzminister werden Anfang kommender Woche in Maastricht ihre Erfahrungen einbringen, wenn es um die Klärung der wenigen noch offenen Punkte geht.

Meine Damen und Herren, weil wir zu Hause Wirtschafts- und Finanzpolitik erfolgreich gestalten, war der Boden für die Einigung über strikte Stabilitätskriterien vorbereitet. Das Symbol der harten D-Mark ist zur Leitlinie für Europa geworden.
Es gibt heute — das finde ich großartig — einen Wettlauf um die niedrigsten Inflationsraten in Europa. Die Verringerung der Haushaltsdefizite ist zum entscheidenden und vorrangigen Ziel der Finanzpolitik geworden. Die Abwertung der eigenen Währung gilt heute als Makel.
Vor wenigen Jahren wurden entsprechende Maßnahmen noch als Mittel der Konjunkturstärkung empfohlen.

Vor allem ist das Modell der unabhängigen Deutschen Bundesbank Vorbild für die Europäische Zentralbank geworden.
Die künftige Europäische Zentralbank wird in völliger Unabhängigkeit entscheiden können.

(Dr. Karl-Heinz Hornhues [CDU/CSU]: Sehr gut!)

Ihr Statut ist mit demjenigen der Bundesbank uneingeschränkt vergleichbar. Die Europäische Zentralbank wird durch den Vertrag klar auf das Ziel der Geldwertstabilität verpflichtet. Es wird keine Möglichkeit zur Notenbankfinanzierung der Staatshaushalte in der Europäischen Gemeinschaft geben. Auch in der äußeren Währungspolitik erhält die Europäische Zentralbank die gleichen Kompetenzen, die heute die Bundesbank wahrnimmt.

Über die Festlegung des Wechselkurssystems entscheiden wie bisher die nationalen Regierungen. In ihrer täglichen Interventionspolitik ist die Zentralbank jedoch unabhängig. Leitlinien oder Richtlinien für die Wechselkurspolitik der Notenbank durch die Regierungen wird es nicht geben. Möglich sind nur generelle Orientierungen, die ausschließlich empfehlenden Charakter haben. Dadurch sind die vertraglichen Grundlagen gegeben, damit die künftige europäische Währung der D-Mark in der Stabilität nicht nachsteht.

Für die Übergangszeit bis zur Errichtung der Europäischen Zentralbank — also für die sogenannte zweite Stufe — haben wir im Vertragsentwurf die uneingeschränkte Verantwortung der nationalen Notenbanken für die Geldwertstabilität festgeschrieben.

Entscheidende Aufgabe des zu errichtenden europäischen Währungsinstituts ist die Vorbereitung einer funktionsfähigen Europäischen Zentralbank. Das Währungsinstitut hat jedoch keinerlei geldpolitische Kompetenzen. Es wird über keine eigenständige Kapitalbasis verfügen; vielmehr werden seine Aufwendungen durch Beiträge der nationalen Notenbanken bestritten.

Die beschlossenen Vereinbarungen — das ist ganz wichtig — verhindern Grauzonen bei der geldpolitischen Verantwortung. Die Geld- und Währungspolitik kann nur entweder national oder supranational einheitlich entschieden werden. Es kann keine gemischte oder verteilte Geldpolitik zwischen einer europäischen Zentrale und einer nationalen Notenbank geben.

(Beifall bei der CDU/CSU und der FDP)

Die Verantwortung für die Geldwertstabilität wird erst mit Vollendung der europäischen Währungsunion von der erfolgreichen Deutschen Bundesbank auf die künftig ebenso erfolgreiche Europäische Zentralbank übergeben. Diese Europäische Zentralbank — dafür habe ich mich in Brüssel am vergangenen Dienstag nachdrücklich eingesetzt — soll ihren Sitz in Deutschland haben.

(Beifall bei der CDU/CSU und der FDP)

Ich habe Frankfurt vorgeschlagen. Damit würden die Tradition der Unabhängigkeit wie auch die Stabilitätsverpflichtung durch die Standortwahl überzeugend unterstrichen. Ich glaube, wir haben nicht nur deswegen, sondern auch aus anderen Gründen ein gutes Recht, das zu fordern. Wir sind ja mit europäischen Institutionen in Deutschland nicht gerade überreich gesegnet.

(Beifall bei der CDU/CSU und der FDP)

Geldwertstabilität in Europa setzt die weitgehende Übereinstimmung der wirtschaftlichen Ziele und Ergebnisse voraus. Wir werden die D-Mark nur in eine Gemeinschaft einbringen, deren Mitglieder Deutschland an Stabilitätsbewußtsein nicht nachstehen. Nach den im Vertrag klar fixierten Regeln wird kein Weichwährungsland und auch kein Land mit unsolider Haushaltsfinanzierung Aufnahme in die Wirtschafts- und Währungsunion finden.
Unsere Kredit- und Kapitalmärkte sind gegen die übermäßige Inanspruchnahme durch die Kreditaufnahme anderer Staaten geschützt.

Damit, meine Damen und Herren, wird Kapital, das bisher teilweise für die Haushaltsfinanzierung verwendet wurde, für Investitionen und damit für Arbeitsplätze und für die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit zur Verfügung gestellt. Wir schaffen damit nicht nur Voraussetzungen für Stabilität, sondern durch die Stabilität auch eine Wachstumszone in Europa, die wir dringend brauchen.
Denn wir brauchen einen Anker für ein stabiles Wachstum, um das zu bewerkstelligen, was in Europa und in Deutschland noch vor uns steht und von uns geleistet werden muß.

(Beifall bei der CDU/CSU und der FDP)

Deutschland ist von Anfang an für harte Konvergenzziele eingetreten. Die europäischen Staaten müssen die verbleibenden Jahre bis zur dritten Stufe der Wirtschafts- und Währungsunion nutzen, um weitere Konvergenzfortschritte zu erzielen. Nur bei Erfolg tritt die Währungsunion in Kraft. Dieser Erfolg wird genau geprüft. Die Zäsur ist das Jahr 1996.

Die Sonderbelastungen durch die deutsche Einheit haben an unserer Haltung zur Konvergenz nichts geändert.
Im Gegenteil: Deutschland erfüllt trotz der einmaligen Sondersituation durch die deutsche Einheit schon heute fast vollständig die vorgesehenen Kriterien:
Einschließlich der Sozialversicherungen wird Deutschland im ersten Jahr nach der Einheit nur 3,2 % seines Bruttosozialprodukts für die Finanzierung der öffentlichen Defizite in Anspruch nehmen. Das sind nur 0,2 % — rund 6 Milliarden DM — mehr als die vorgesehene Obergrenze.

Beim Schuldenstand im Verhältnis zum Bruttosozialprodukt liegen wir mit zur Zeit 42 % weit unter der Höchstgrenze von 60 %. Auch die vorübergehend höhere Kreditaufnahme der öffentlichen Haushalte wird diesen Anteil nur geringfügig erhöhen.

Bei der Preissteigerungsrate liegen wir im Jahre 1991 mit durchschnittlich 3,5 % unter der Höchstgrenze, die zur Zeit mit 4,2 % zu berechnen wäre.
Bei den langfristigen Zinsen liegen wir in der Europäischen Gemeinschaft am niedrigsten.

Im Gegensatz zu einigen anderen europäischen Ländern hat Deutschland keine strukturellen Stabilitäts- oder Defizitprobleme. Die begrenzte Abweichung vom früheren Konsolidierungspfad ist allein einigungsbedingt.

Meine Damen und Herren, wir haben die Weichen gestellt, damit wir bis Mitte der 90er Jahre bei den wichtigen finanz- und wirtschaftspolitischen Kennziffern wieder überall in die europäische Spitzengruppe einrücken. In einem Konvergenzprogramm, das wir den europäischen Institutionen Ende Oktober zugeleitet haben und daß die Daten und die Zielsetzung unserer mittelfristigen Finanzplanung enthält, wird deutlich gemacht, wie wir durch Konsolidierung und Wachstumsförderung den Prozeß der Einigung bewältigen werden.

Alle Länder, die an der künftigen Währungsunion teilnehmen wollen, sind zur Stabilitätspolitik verpflichtet. Nur so können sie die geforderten finanz- und volkswirtschaftlichen Kennziffern erreichen. Die Wahrung der Stabilitätsvorgaben nach Eintritt in die Wirtschafts- und Währungsunion wird durch die Festlegung eines wirksamen Sanktionskatalogs gesichert.
Bei Verletzung der Budgetdisziplin sind abgestufte Strafen bis hin zur Verhängung von Geldbußen vorgesehen.

Der Zusammenhalt der Gemeinschaft kann nur über erfolgreiche Konvergenzstrategien erreicht werden.
Die Gemeinschaft wäre eindeutig überfordert, sollte sie die bei nachlassender Konvergenz auseinanderstrebende Wirtschaftsentwicklung durch erhebliche finanzielle Ausgleichs- und Umverteilungsmechanismen kompensieren. Darüber hinaus würde eine entscheidende Vertragsgrundlage gefährdet, nämlich die Verantwortlichkeit der nationalen Regierungen für ihre Finanz- und Haushaltspolitik.

Meine Damen und Herren, auch das ist ein Grund dafür, daß die zweite Stufe nicht zu lange dauern soll. Wenn diese nämlich zu lange dauert, besteht die Gefahr, daß sich einige Einrichtungen verfestigen, die Ansprüche an bestimmte Länder und an die Gemeinschaft zunehmen, aber die einheitliche Geld- und Währungspolitik noch nicht stattfindet. Insofern müssen wir daran interessiert sein, daß nach Erreichen der Konvergenzkriterien die dritte Stufe stattfindet, weil nur dann der Druck auf uns und auf die Kommission in bezug auf Konvergenzprogramme und zusätzliche Finanzierungen nachläßt und keine Grauzone der Geld- und Währungspolitik in Europa entsteht.

Das zu bedenken bitte ich wirklich alle, die aus verständlichen oder manchmal nicht verständlichen Gründen, auch aus psychologischen Gründen im Augenblick meinen:
Wartet doch zu, wartet doch ab; seht doch, wie sich das Ganze entwickelt! — Ich will das nicht mit der deutschen Währungsunion vergleichen, aber auch da, meine Damen und Herren, hätte uns der Rat „Gemach, gemach, laßt euch Zeit! “ nichts genützt; vielmehr war es notwendig, zum richtigen Zeitpunkt und unter Stabilitätskriterien den Sprung zu machen.

(Beifall bei der CDU/CSU sowie bei Abgeordneten der FDP)

Man konnte damals einen Abrund nicht in mehreren Schritten überwinden, man mußte das in einem Schritt tun.

(Dr. Wolfgang Ullmann [Bündnis 90/-GRÜNE]: Merkwürdiger Schritt!)

In Maastricht dürfen keine finanziellen Blankoschecks über die Zukunft ausgestellt werden. Wir müssen im nächsten Jahr ohnehin über die Eigenmittel und über die Anpassung des Strukturfonds beraten. Deshalb wäre es falsch, jetzt die Beratungen über die Wirtschafts- und Währungsunion und über die Politische Union mit Finanzfragen zu belasten.

Die Kohäsion, also die Unterstützung der wirtschaftlichen Annäherung der Mitgliedsländer, ist auch für uns ein wichtiges Instrument der europäischen Integration, aber wir treten allen Forderungen entgegen, die Kohäsion zu einer umfassenden Finanzverantwortung der Gemeinschaft für die Mitgliedsländer umzudefinieren. Wir wollen kein abstraktes Finanzausgleichssystem und keine von den Sachpolitiken abgekoppelten Geldleistungen.
Wir wollen auch keine Progressivität in den Mitgliedsbeiträgen, und wir lehnen die Einrichtung eines Konvergenzfonds ab. Aus ihm ließen sich nicht begrenzbare finanzielle Forderungen in den kommenden Jahren ableiten.

Meine Damen und Herren, in Maastricht werden wir auch über ein Verfahren entscheiden, das den Weg zur dritten Stufe der Wirtschafts- und Währungsunion klar vorzeichnet. Wir werden dabei Risiken ausschließen. Die neue Gemeinschaft in Wirtschafts- und Währungsfragen kommt nur zustande, wenn die klar definierten Voraussetzungen erfüllt sind.

(Dr. Alfred Dregger [CDU/CSU]: Sehr gut!)

Diejenigen, die in ihrer wirtschafts- und finanzpolitischen Anpassung noch nicht alle Ziele verwirklicht haben, dürfen den endgültigen Integrationsschritt nicht verhindern oder verzögern. Die Finalität des Einigungsprozesses ist ein entscheidender Punkt.

Eine allgemeine Ausstiegsklausel soll es nicht geben. Wir dürfen nicht in der Übergangsphase steckenbleiben; sonst wären alle Vorbereitungen und Anstrengungen im Ergebnis erfolglos. Wir haben gute Chancen, meine Damen und Herren, die noch verbleibenden Probleme in Maastricht zu lösen.

Mit der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion sowie der Politischen Union erschließen wir hervorragende Perspektiven für Deutschland und Europa.
Wachstum, Stabilität und Beschäftigung werden im Interesse der Menschen in ganz Europa entscheidend gefördert. Durch vollständige Freizügigkeit im Gemeinsamen Markt gewinnen die Bürger zusätzliche Lebensperspektiven. Die Gemeinschaft der Zwölf wird als Keimzelle eines demokratischen und friedlichen Gesamteuropas erheblich gestärkt.

Wir werden künftig nicht nur die wirtschafts- und finanzpolitischen, sondern auch die außen- und sicherheitspolitischen Probleme und Aufgaben gemeinsam lösen können.

Die Verwirklichung der Europäischen Union geht nicht zu Lasten anderer Ziele oder Prinzipien unserer nationalen Politik. Die Stabilität des Geldwertes wird nicht gefährdet.
Die Europäische Gemeinschaft wird nicht zu einem übermächtigen Zentralstaat. Die Beschränkung des Staatseinflusses und die Begrenzung der öffentlichen Ausgaben sowie die Deregulierung bleiben auf nationaler wie auf europäischer Ebene vorrangige Ziele. Im künftigen Europa wird der Föderalismus nicht geschwächt. Die Bundesländer werden stärker als bisher in die europäischen Prozesse einbezogen.

Das Subsidiaritätsprinzip gilt im europäischen Maßstab ebenso wie auf nationaler Ebene. Deutschland ist bei der Doppelaufgabe der nationalen und der europäischen Einigung erfolgreich. Die Überwindung der deutschen und der europäischen Teilung gibt der Einigung über die Wirtschafts- und Währungsunion sowie über die Politische Union zusätzliches Gewicht.
Die Gemeinschaft der Zwölf wird, wie gesagt, zur Keimzelle eines vereinigten demokratischen und friedlichen Europas.

Meine Damen und Herren, wir verwirklichen das, was Konrad Adenauer, Ludwig Erhard, Paul-Henri Spaak, Robert Schuman, Jean Monnet und Alcide de Gasperi begonnen haben. Ihre Visionen werden Realität.

Das wiedervereinigte Deutschland nimmt seine Chance wahr, die Vollendung dieses Werks zum Wohle Europas und zu seinem eigenen Wohl entscheidend mitzugestalten, ohne seine Identität zu verlieren.

Deutschlands Zukunft heißt Europa. Mit den Entscheidungen von Brüssel und Maastricht kommen wir der Zukunft ein großes Stück näher.
Ich danke Ihnen.“

(Beifall bei der CDU/CSU und der FDP)

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Quelle:
Plenarprotokoll 12/64 – Deutscher Bundestag – Stenographischer Bericht – 64. Sitzung
Bonn, Donnerstag, den 5. Dezember 1991 — Protokoll- Seite 5427-5429 – [PDF – Seite 71-73]

(Hervorhebungen und Verlinkungen durch den Autor)

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Deutschland ohne D-Mark?
Plädoyer gegen die schnelle Verwirklichung einer europäischen Währung / von Prof. Dr. Karl Schiller
Spiegel, 09.12.1991

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Es gibt kein Zurück
Noch in diesem Jahrzehnt sollen die Europäer mit Ecu zahlen. Wenn die Währungsunion Wirklichkeit wird, müssen die Deutschen von der D-Mark Abschied nehmen. Die EG-Regierungen schreiben auf dem Gipfel in Maastricht den Währungs-Fahrplan fest. Werden Stabilität und Wohlstand der europäischen Idee geopfert?
[…]
Nicht nur konservativen Kommentatoren fiel plötzlich die Dramatik des europäischen Einigungsprozesses unangenehm auf. Auch vielen Ökonomen wurde mit einem Mal, da Ernst zu werden drohte, was lange klar war, angst und bang.
Früher hätte ein starker und prinzipientreuer Wirtschaftsminister die D-Mark bewacht, trauerte Wilhelm Hankel, der einst unter Wirtschaftsminister Karl Schiller die Abteilung Geld und Kredit im Bonner Wirtschaftsministerium leitete. Jetzt aber sei niemand da, der den „Zugriff auf das Rheingold“ abwehre.
[…]

„Die D-Mark ist und bleibt das Symbol deutscher Stabilitätspolitik“

versprach Finanzminister Theo Waigel vergangene Woche vor dem Parlament. Die Betonung lag auf deutsch. Der Glaube lebt.
[…]
Bundesbank-Vize Hans Tietmeyer:

„Ohne hinreichende vorherige wirtschaftliche Konvergenz ist der Weg in die Währungsunion ein beträchtliches Risiko.“

[…]
Das angestrebte System einer gemeinsamen Währung und Stabilitätspolitik ist nach Ansicht des Staatssekretärs Köhler zuverlässig und funktionstüchtig:

„Das hält so sicher wie ein Beinkleid mit Gürtel und Hosenträger.“

Spiegel, 09.12.1991

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korrespondierende Beiträge

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Der grosse Euro Schwindel – Wenn jeder jeden täuscht

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MAASTRICHT MANIFEST

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Manifest  führender deutscher Wirtschaftswissenschaftler zur Währungsunion vom 11. Juni 1992:
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  1. Eine Wirtschafts- und Währungsunion kann als erstrebenswertes Ziel des Europäischen Integrationsprozesses angesehen werden.
    Die Beschlüsse von Maastricht sind allerdings in entscheidenden Punkten ungeeignet, dieses Ziel angemessen zu verwirklichen.
  2. Eine funktionsfähige Wirtschafts- und Währungsunion erfordert als Vorbedingung eine dauerhafte – über mehrere Jahre hinweg nachgewiesene Angleichung der relevanten Wirtschaftsstrukturen der Mitgliedsländer.
    Eine einmalige – stichtagsbezogene – und damit mehr oder weniger zufällige Erfüllung einzelner Kriterien ist kein Nachweis der erforderlichen Konvergenz.
  3. Die in Maastricht festgelegten Konvergenzkriterien sind zu weich.
    So ist unter anderem nicht irgendeine relative, sondern allein eine in absoluten Werten definierte Preisniveaustabilität als
    ökonomische Vorbedingung für den Eintritt in die Wirtschafts- und Währungsunion zu fordern.
  4. Der endgültig fixierte Termin für die Realisierung der Währungsunion (1. Januar 1999) wird eine politische Eigengesetzlichkeit gegenüber den vereinbarten Konvergenzkriterien nach sich ziehen:
    Ist der Zeitpunkt erreicht, besteht die Gefahr, dass insbesondere das Inflationskriterium und das Defizitkriterium einer ‚tragbaren Finanzlage der öffentlichen Hand‘ politisch verwässert werden, um Diskriminierungen einzelner Länder zu vermeiden.
  5. Die Europäische Zentralbank wird -trotz weitgehender Unabhängigkeit- Preisstabilität in Europa nicht durchsetzen, weil es für sie aufgrund unterschiedlicher Interessen der nationalen Entscheidungsträger keinen genügend starken Anreiz gibt, dies zu wollen. Die persönliche Unabhängigkeit der Gouverneure ist nicht gesichert, und Sanktionen bei Verletzung des
    Stabilitätsziels fehlen.
  6. Als Voraussetzung für eine erfolgreiche Politik der Preisstabilität müßte die Europäische Zentralbank auch die Wechselkurskompetenz gegenüber Drittlandswährungen besitzen.
    Da diese Kompetenzübertragung nicht vorgesehen ist, besteht die Gefahr, dass über politische Einflußnahme auf die Wechselkurse die Geldpolitik stabilitätswidrig konterkariert wird.
    Dies gilt gleichermaßen für die Tatsache, daß Kapitalverkehrskontrollen gegenüber Drittländern immer noch möglich sind.
  7. Einen Konsens, Preisstabilität als Priorität zu betrachten, wie er traditionell in Deutschland vorliegt, gibt es in Gesamteuropa bisher noch nicht.
    Nur mit einem solchen Konsens, den Notenbank, Regierung und Bevölkerung gemeinsam tragen, kann jedoch eine konsequente Stabilitätspolitik verfolgt werden, da diese unter anderem der Unterstützung der Lohnpolitik und der Finanzpolitik des Staates bedarf.
  8. Die ökonomisch schwächeren europäischen Partnerländer werden bei einer gemeinsamen Währung einem verstärktem Konkurrenzdruck ausgesetzt, wodurch sie aufgrund ihrer geringeren Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit wachsende Arbeitslosigkeit erfahren werden.
    Hohe Transferzahlungen im Sinne eines ‚Finanzausgleichs‘ werden damit notwendig. Da bisher noch keine Vereinbarungen über die Struktur einer politischen Union existieren, fehlt hierfür jedoch ein demokratisch hinreichend legitimiertes Regelungssystem.
  9. Zur Zeit gibt es daher kein ökonomisch zwingendes Argument dafür, von oben eine monetäre Einheit auf ein wirtschaftlich, sozial und interessenpolitsch noch uneiniges Europa zu stülpen.
    Die Verwirklichung des EG-Binnenmarktes benötigt oder erzwingt keineswegs eine gemeinsame europäische Währung.
  10. Die überhastete Einführung einer Europäischen Währungsunion wird Westeuropa starken ökonomischen Spannungen aussetzen, die in absehbarer Zeit zu einer politischen Zerreißprobe führen können und damit das Integrationsziel gefährden.
  11. Die Beschlüsse von Maastricht, nicht die Kritik an ihnen, gefährden ein konfliktarmes Zusammenwachsen in Europa.
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Das Manifest wurde von 62 Wirtschaftswissenschaftlern unterzeichnet:

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  • Ulrich Baßeler
    [Ulrich Baßeler promovierte 1970 an der Universität Kiel zum Dr. sc. pol. Bis 1975 blieb er dort und arbeitete als Lehrassistent. Anschließend nahm er die Berufung auf eine Stelle als Professor an der Pädagogischen Hochschule Berlin an und lehrte dort bis 1980. In diesem Jahr wechselte er als ordentlicher Professor für Volkswirtschaftslehre an die Freie Universität Berlin und blieb dort bis zu seiner Emeritierung. Er forschte insbesondere zu den Fachgebieten Volkswirtschaftslehre und Wirtschaftstheorie.]
  •  Dieter Bender
    [Dieter Bender studierte an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz Volkswirtschaftslehre. Nach Promotion und Habilitation wurde er an der Universität Essen Professor für Ökonomie, bevor er einen Ruf als Lehrstuhlinhaber für internationale Wirtschaftsbeziehungen der Ruhr-Universität Bochum annahm. Bender interessiert sich in Forschung und Lehre besonders für die Verwendung von klassischen sowie neueren Keynesianischen Modellen.]
  •  Hartmut Berg
    [Hartmut Berg studierte Volkswirtschaftslehre and den Universitäten Köln und Hamburg. 1964 promovierte er in Hamburg, 1971 folgte die Habilitation. In den folgenden zwei Jahren lehrte er dort als Privatdozent, bis er 1973 dem Ruf auf einen Lehrstuhl für Wirtschaftspolitik an der Universität-Gesamthochschule Essen folgte. Hier lehrte und forschte Berg, bis er schließlich 1981 an die TU Dortmund wechselte. Seit seiner Emeritierung im Jahr 2003 lehrt er an der EBS Universität für Wirtschaft und Recht in Oestrich-Winkel, Wiesbaden.]
  •  Norbert Berthold
    [Nach seinem Studium der Volkswirtschaftslehre an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg von 1973 bis 1977 arbeitete Norbert Berthold von 1978 bis 1980 als Wissenschaftlicher Assistent am Institut für Finanzwissenschaft der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster, wo er 1980 zum Dr. rer. pol. promoviert wurde. Nach seiner Habilitation 1986 wurde Norbert Berthold 1987 an die Universität Hamburg berufen, wo er bis 1990 einen Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre innehatte. Seit 1990 ist er Ordinarius für Volkswirtschaftslehre an der Universität Würzburg. Von 1995 bis 1997 war er zudem Dekan der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Würzburg. Seit 1995 ist Norbert Berthold Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats beim Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie. Seit 1999 ist Norbert Berthold u. a. als Modulleiter im Executive MBA-Studiengang der Julius-Maximilians-Universität Würzburg tätig. Berthold ist Initiator des ordnungspolitischen Blogs Wirtschaftliche Freiheit, Mitherausgeber des ORDO – Jahrbuch für die Ordnung von Wirtschaft und Gesellschaft und im wissenschaftlichen Beirat der wirtschaftspolitischen Fachzeitschrift Wirtschaftsdienst.]
  • Reinhold Biskup
    [Reinhold Biskup begann sein Studium der Volkswirtschaftslehrean der Universität Universität Köln, was er 1969 mit seiner Promotion zum Dr. rer. pol. abschloss. Seine Habilitation folgte 1974. Er war von 1960 bis 1977 auch als Assistent von Alfred Müller-Armack und als Mitarbeiter im Institut für Wirtschaftspolitik tätig. 1977 folgte er dem Ruf der Bundeswehruniversität Hamburg auf eine Stelle als Professor für Volkswirtschaftslehre, insbesondere Wirtschaftspolitik.
    Diese Stelle hatte er bis 1992 inne, als er zur Universität Leipzig wechselte und Leiter des hiesigen Instituts für Wirtschaftspolitik wurde. Dort wirke er bis zu seiner Emeritierung im Jahre 1999 an der Entwicklung des neugegründeten Instituts entscheidend mit. Seine Forschungsschwerpunkte lagen im Bereich der Volkswirtschaftslehre, insbesondere Wirtschaftspolitik und den internationalen Wirtschaftsbeziehungen.]
  • Rolf Caesar
    [Rolf Caesar studierte bis 1967 Betriebs- und Volkswirtschaftslehre an den Universitäten Köln und München (Abschluss als Diplom-Kaufmann). Nach einer Tätigkeit als Wissenschaftlicher Assistent an der Kölner Universität, promovierte er 1970 beim Finanzwissenschaftler Karl-Heinreich Hansmeyer mit einer Arbeit zum „Internationalen Zusammenhang der Löhne“.
    Anschließend arbeitete er bis 1974 bei der Westdeutschen Landesbank Girozentrale, ehe er als Assistent an die Kölner Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät zurückkehrte, um sich 1979 ebendort bei Hansmeyer über ein geldpolitisches Thema („Der Handlungsspielraum von Notenbanken“) für Volkswirtschaftslehre zu habilitieren.
    Nach mehreren Jahren als Privatdozent in Köln sowie Lehrstuhlvertretungen an der Universität des Saarlandes in Saarbrücken und an der Technischen Universität Berlin, übernahm er 1984 eine C3-Professur für Volkswirtschaftspolitik an der Ruhr-Universität Bochum.>
    Von 1993 bis 2012 lehrte Caesar Finanzwissenschaft an der Fakultät für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Universität Hohenheim in Stuttgart. 1996 erhielt er in Anerkennung hervorragender Leistungen in der Lehre den Landeslehrpreis Baden-Württembergs verliehen.]
  • Wolfgang Cezanne
    [Wolfgang Cezanne studierte von 1963 bis 1969 Volkswirtschaftslehre an den Universitäten Frankfurt und Saarbrücken. Das Studium schloss er als Diplom-Volkswirt mit dem Thema Die Bedeutung des 3. Grundes in Böhm-Bawerks Zinstheorie – Analyse einer Kontroverse zwischen I. Fischer und Böhm-Bawerk ab und arbeitete bis 1973 als Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Saarbrücken. In dieser Zeit promovierte er zu dem Thema Gleichgewichtstheorien und Wechselkurse zum Dr. rer. pol und erhielt für seinen Dissertation den Fakultäts-Preis. 1973 bis 1975 war er Mitglied des Leitungsgremiums der EG-Sachverständigengruppe zur Europäischen Währungsunion im Zentrum für interdisziplinäre Forschung (ZiF) an der Universität Bielefeld. 1976/77 wechselte er in die Privatwirtschaft und war bei der WestLB Research Geld und Kredit (Westdeutsche Landesbank Düsseldorf/Münster) angestellt. Schon 1978 verließ diesen Posten wieder, da er zum Professor für Volkswirtschaftslehre an die Universität Berlin berufen wurde und blieb dort bis 1994. 1995 wurde er schließlich, ebenfalls als Professor für Volkswirtschaftslehre, an die BTU Cottbus berufen und blieb dort bis zu seiner Emeritierung 2008. Von 1996 bis 2001 war er dort Vizepräsident und Prorektor für Lehre, Studium und Studienreform.
    Aktuell ist er Vorstandsmitglied im Bundesverband Deutscher Verwaltungs- und Wirtschaftsakademien und Vorstandsmitglied der LIST-Gesellschaft.]
  • Dietrich Dickertmann
    [Dickertmann legte das Abitur ab und absolvierte eine Banklehre (1964). Anschließend studierte er bis 1968 Betriebswirtschaftslehre an der WiSo-Fakultät der Universität zu Köln (Abschluss als Diplom-Kaufmann). Von 1969 bis 1978 war Dickertmann wissenschaftlicher Assistent bei Prof. Dr. K.-H. Hansmeyer, Seminar für Finanzwissenschaft der Universität zu Köln. Die Promotion erfolgte 1971 (Thema „Finanzierung von Eventualhaushalten durch Notenbankkredit – Erfahrungen aus der Rezessionsbekämpfung des Jahres 1967“). 1978 wurde ihm die Venia legendi für Wirtschaftliche Staatswissenschaften durch die WiSo-Fakultät der Universität zu Köln verliehen (Habilitationsthema: „Öffentliche Finanzierungshilfen – Darlehen, Schuldendiensthilfen und Bürgschaften als Instrumente des finanzwirtschaftlichen Interventionismus“).
    Dickertmann wurde 1979 zum Professor (C 4) für Volkswirtschaftslehre, insbesondere Finanzwissenschaft, im Fachbereich IV der Universität Trier ernannt. Einen Ruf auf den Lehrstuhl für Wirtschaftliche Staatswissenschaften, insbesondere Finanzwissenschaft, an die Hochschule für Verwaltungswissenschaften in Speyer, lehnte er 1991 ab. Dickertmann war 2001 bis 2003 Dekan des Fachbereichs IV der Universität Trier.]
  • Dieter Duwendag
    [Zum Ende des Wintersemesters 2003/2004 emeritierte Univ.-Professor Dr. Dieter Duwendag, Inhaber des Lehrstuhls für Wirtschaftliche Staatswissenschaften, insbesondere Allgemeine Volkswirtschaftslehre und Wirtschaftspolitik. Vor dem Hintergrund des vierten Weltsozialforums in Bombay, das sich mit mehr als 100.000 Teilnehmern als Gegenveranstaltung zum Weltwirtschaftsforum in Davos und als Kampfansage gegen Liberalisierung, Globalisierung und WTO verstand, griff Duwendag die Globalisierungskritik auf. In seiner Abschiedsvorlesung beleuchtete er am Abend des 21. Januar 2004 in der Aula der DHV Speyer „die Argumente der Globalisierungskritiker“ …]
  • Hans-Hermann Francke
    [Hans-Hermann Francke studierte von 1965 bis 1970 an der Universität Hamburg. Das Studium schloss er mit einem Diplom in Volkswirtschaftslehre ab. Seine Promotion an der Universität Freiburg erfolgte 1974, 1980 folgte die Habilitation. Fünf Jahre später wurde er an der Universität der Bundeswehr Hamburg außerordentlicher Professor für Volkswirtschaft, insbesondere Finanzwissenschaft. Die Universität Freiburg berief ihn schließlich 1988 zum Professor für Finanz- und Geldwirtschaft. Hier hielt er Vorlesungen mit den Themen Volkswirtschaftslehre, Staatsfinanzen und Geldwirtschaft. Im Jahre 2000 wurde er Ehrendoktor der Volkswirtschaftslehre an der Universität Basel.]
  • – Wilfried Fuhrmann, Paderborn
  • – Günter Gabisch, Göttingen
  • – Otto Gandenberger, München
  • – A. Ghanie Ghaussy, Hamburg
  • – Herbert Giersch, Kiel
  • – Heinz Grosseketteler, Münster
  • – Harald Hagemann, Hohenheim
  • – Karl-Heinrich Hansmeyer, Köln
  • – Karl-Hans Hartwig, Bochum
  • – Rolf Hasse, Hamburg
  • – Klaus Herdzina, Hohenheim
  • – Franz Holzheu, München
  • – Lothar Hübl, Hannover
  • – Harald Jürgensen, Hamburg
  • – Dietmar Kath, Duisburg
  • – Wim Kösters, Bochum
  • – Franz Peter Lang, Braunschweig
  • – Hans-Otto Lenes, Mainz
  • – Helga Luckenbach, Gießen
  • – Klaus Mackscheidt, Köln
  • – Manfred J. M. Neumann, Bonn
  • – Peter Oberender, Bayreuth
  • – Renate Ohr, Hohenheim
  • – Hans-Georg Petersen, Gießen
  • – Reinhard Pohl, Berlin
  • – Rudolf Richter, Saarbrücken
  • – Klaus Rose, Mainz
  • – Gerhard Rübel, Passau
  • – Bert Rürup, Darmstadt
  • – Wolf Schäfer, Hamburg
  • – Karl Schiller, Hamburg
  • – Hans-Jürgen Schmahl, Hamburg
  • – Ingo Schmidt, Hohenheim
  • – Dieter Schmidtchen, Saarbrücken
  • – Jürgen Schröder, Mannheim
  • – Jochen Schumann, Münster
  • – Axel Sell, Friedrich Sell, Gießen
  • – Jürgen Siebke, Heidelberg
  • – Heinz- Dieter Smeets, Düsseldorf
  • – Johann von Stein, Hohenheim
  • – Gunter Steinmann, Paderborn
  • – Jörg Thieme, Düsseldorf
  • – Roland Vaubel, Mannheim
  • – Hans-Jürgen Vosgerau, Konstanz
  • – Christian Watrin, Köln
  • – Johannes Welcker, Saarbrücken
  • – Robert von Weizsäcker, Halle
  • – Eberhard Wille, Mannheim
  • – Manfred Willms, Kiel
  • – Artur Woll, Siegen
  • – Werner Zolnhöfer, Mainz
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