Unser ausgebrannter Planet – von der Weisheit der Erde und der Torheit der Moderne


Von der Weisheit der Erde und der Torheit der Moderne
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In den letzten vierundzwanzig Stunden sind auf unserem Planeten 80 000 Hektar Regenwald zerstört worden. Volle 13 Millionen Tonnen giftiger Chemikalien wurden in unsere Umwelt entlassen. Mehr als 45 000 Menschen sind verhungert, davon 38 000 Kinder. Und mehr als 130 Pflanzen- oder Tierarten sind durch menschliches Handeln ausgelöscht worden. (Ein Artensterben von diesen Ausmaßen fand zuletzt beim Untergang der Dinosaurier statt.) Und all dies geschah in nur vierundzwanzig Stunden.

Wir Menschen in der modernen Welt denken oft im Leben nur an unsere Alltagsprobleme, ans Geldverdienen und an die Sicherung eines bestimmten Lebensstandards. Gelegentlich hören und sehen wir etwas genauer hin, und dann können wir ohne große Mühe eine Kakophonie von Stimmen wahrnehmen, die sich in düsteren Voraussagen über die Zukunft ergehen, von vernünftig bis unwahrscheinlich.

Täglich präsentieren uns die Medien Geschichten über neue Killerbakterien oder Viren, extreme Wetterverhältnisse, allgegenwärtige krebserregende Umweltgifte, alarmierende Bedrohungen für unsere Nahrungsmittelversorgung und Experten, die behaupten, [24]der wirtschaftliche Zusammenbruch und die weltweite Depression – vielleicht auch die letzte Schlacht von Armageddon – seien nur noch ein paar Tage oder Jahre entfernt.

Auf der anderen Seite gibt es aber auch Leute, die uns sagen, alles sei bestens, vielen Dank, und es gebe keine Probleme: Die gesamte menschliche Weltbevölkerung passe in ein Gebiet in der Größe von Florida (obwohl die Einwohner von Florida von dieser Idee nicht begeistert sind), und die moderne Technologie werde eines Tages alle unsere Probleme lösen.

Zwischen diesen widerstreitenden Ansichten darüber, was in unserer Welt richtig oder falsch läuft, gibt es eine andere Kontroverse, bei der es darum geht, was wir zur Lösung der Probleme tun oder nicht tun sollten.

Bei den meisten Auseinandersetzungen dieser Art werden jedoch vier grundlegende Realitäten übersehen:

  1. Trotz der Bedeutung der modernen Technologie sind die gegenwärtigen Krisen und Gefahren nicht etwa Unfälle, die durch Veränderungen in jüngster Zeit verursacht worden wären. Sie sind das vorhersagbare Ergebnis der Art und Weise, wie die Menschheit seit dem Aufkommen der ersten Städte/Staaten, die von den Sumerern vor etwa 7000 Jahren gegründet wurden, gelebt hat. Außerdem spiegeln sie immer wiederkehrende Zyklen, die diese Städte/Staaten durchlaufen haben, seitdem einige Menschen sich entschieden haben, nicht mehr in Stammesgemeinschaften, sondern in Städten/Staaten zu leben.
  2. Wir (und alle anderen Lebewesen) bestehen aus der Nahrung, die wir essen, und die einzige Energiequelle der Nahrung ist das Sonnenlicht. Ohne Sonne kein Leben; Sonnenlicht im Überfluß und reichlich Wasser sorgen dagegen für eine Fülle von Lebensformen. Wir bestehen aus Sonnenlicht. Wie wir mit dieser fundamentalen Energiequelle umgehen, spiegelt unser Selbstbild im Verhältnis zur sonstigen Natur.
  3. [25]Unsere Probleme werden nicht durch unsere Technologie, unsere Ernährungsweise, Gewaltdarstellungen in den Medien oder durch irgend etwas anderes, das wir tun, hervorgerufen. Sie sind eine Folge unserer Kultur – unserer Weltsicht. Die meisten Vorschläge zur Lösung der weltweiten Krise sind nicht praktikabel, weil sie Ausdruck derselben Weltsicht sind, die eben jene Krise verursacht hat. Sie werden beim Lesen dieses Buches erkennen, daß weder Recycling noch Geburtenkontrolle noch der Schutz der verbliebenen Regenwälder die Welt retten kann. Selbst wenn wir all dies konsequent umsetzen würden, hätten wir das fundamentale Problem nicht gelöst, und der Teufelskreis würde sich unvermeidlich wiederholen. Nicht einmal die kalte Fusion, mit deren Hilfe wir unseren Energiebedarf ohne Erdöl decken könnten und die der ganzen Welt unbegrenzte Energiemengen bescheren würde, könnte »die Welt retten«. Nur wenn wir unsere Weltsicht und unser Verständnis der Welt ändern, können wir einen echten, bedeutsamen und dauerhaften Wandel herbeiführen. Und dieser Perspektivenwandel wird uns dann auf ganz natürliche Weise dazu bringen, daß wir das Bevölkerungswachstum eindämmen, unsere Wälder schützen, das Gemeinschaftsleben neu gestalten und unserem verschwenderischen Konsum Grenzen setzen.
  4. Die Lösungen, die ich in diesem Buch vorschlage, sind in der Geschichte der menschlichen Rasse weder neu noch radikal. Im Grunde sind sie Ausdruck einer Weltsicht, die die Menschheit seit Hunderttausenden von Jahren erhalten und ernährt hat. In Südamerika, Nordamerika, Afrika, Australien und im frühen Asien haben die einheimischen Stämme ihr Bevölkerungswachstum beschränkt und ihre Welt nicht zerstört, obwohl sie in den meisten Fällen über sehr viel mehr Ressourcen verfügten, als sie brauchten. Auch gibt es in der frühen Menschheitsgeschichte keine Hinweise darauf, daß die Menschen einen harten, verzweifelten Lebenskampf führten, wie es so oft in den Medien [26]dargestellt wird und wie es sich der moderne Durchschnittsbürger vorstellt. Sie lebten im Einklang mit ihrer Umwelt, sahen die Heiligkeit der Welt und die Gegenwart des Schöpfers und des Göttlichen in allen Dingen und führten im allgemeinen ein erfülltes Leben, in dem sie über sehr viel mehr Freizeit verfügten, als die durchschnittliche arbeitende Bevölkerung in der industrialisierten Welt sie je haben wird. Ihr Bewußtsein und ihr Lebensstil haben ihre Kultur und die Menschen hundertmal länger bewahrt, als die Vereinigten Staaten existieren, und sie erhalten immer noch Millionen dieser Menschen auf der ganzen Welt. Sie haben uns wichtige Lektionen zu vermitteln – obwohl, wie dieses Buch zeigen wird, wir »zivilisierten« Völker sie buchstäblich ausrotten und deshalb das entsetzliche Risiko eingehen, daß ihr Wissen verlorengeht, während wir ihnen ihr Land, ihre Sprache und ihr Leben rauben.

Wenn genügend Menschen ihre Sicht der Dinge ändern, dann werden Lösungen erkennbar, und zwar oft auf eine Weise, die wir uns nicht vorstellen konnten, bevor wir die Zusammenhänge nicht mit neuen Augen betrachtet haben. Unsere Kultur hat dazu geführt, daß wir viel von der Welt zerstört haben; wir können aber noch vieles retten, wenn wir unsere Kultur ändern. Wenn Sie dieses Buch lesen, werden Sie feststellen, daß wir im kulturellen Unterbau unserer Vorfahren die alten Schlüssel zu jenem Wissen finden, das die menschliche Rasse und den Planeten bewahren kann – ohne daß wir dazu wieder in Höhlen und Hütten leben müssen. Im gezielten und freiwilligen Konsumverzicht liegt ein Weg, der mehr Sicherheit für die Menschen und den Planeten bietet. Und dieses Buch wird Ihnen zeigen, wie Sie Ihre eigene Lebensqualität verbessern können, während Sie an der Rettung der Menschheit und unserer Welt mitwirken.

In diesem Buch geht es darum, wo sich die Welt hinbewegt und was wir dazu beitragen können. Das Ende ist optimistisch, aber auf [27]dem Weg dorthin erfahren Sie auch viele schlechte Nachrichten … wenngleich das Verständnis dafür, wie die Dinge sind und wie sie so wurden, uns auch erkennen läßt, daß es in unserer Umgebung Werkzeuge gibt – vor allem in der Art, wie wir leben und die Welt wahrnehmen –, die positiv sind und Veränderungen bewirken können. So gesehen sind sogar die »schlechten Nachrichten« in Wirklichkeit gute Nachrichten. Ich will mit diesem Buch keine Schuldgefühle und Depressionen erzeugen: Ich schreibe in der Hoffnung, daß ich damit einen positiven und dauerhaften Wandel herbeiführen kann.

Das Buch beginnt mit einer Darstellung des Zustands, in dem sich die Welt heute befindet: Bevölkerungswachstum, Raubbau an unseren Ressourcen, und wie wir auf dem Weg dahin »unser Nest beschmutzt« haben. Entscheidend ist an dieser Stelle ein Faktor, dessen Bedeutung bisher nur wenige Menschen erkannt haben: die Quelle der Energie, die wir in Form von Nahrungsmitteln und Brennstoffen verbrauchen, und der Nachweis, daß wir wirklich auf dem besten Weg sind, diese Quelle zu erschöpfen. Wir werden erörtern, wie es so weit kommen konnte, und erfahren, warum so viele Leute heute noch glauben, daß alles zum Besten steht, obwohl das keineswegs stimmt.

Menschen, die mir bei der Arbeit an diesem Buch geholfen haben, haben mir berichtet, daß sich nach dem Lesen des ersten Drittels ihre gesamte Sicht des Lebens verändert hat. Sie hatten ein neues, noch unklares, aber unentrinnbares Bild davon, warum die Dinge so sind, wie sie sind, und was das für die Zukunft bedeutet, wenn wir nicht bald etwas unternehmen. An diesem Punkt wird sich vielleicht der eine oder die andere abwenden und den Weg nicht zu Ende gehen wollen, der direkt von unserer Vergangenheit in eine Zukunft führt, die beunruhigend aussieht. Dennoch besteht Hoffnung für diese Zukunft, selbst angesichts der enormen Probleme, denen wir gegenüberstehen.

Im zweiten Teil des Buches wird erläutert, warum wir uns selbst [28]in diese mißliche Lage gebracht haben. Wenn wir dieses »Warum« verstehen, dann haben wir, glaube ich, den Schlüssel, mit dem wir unsere Zukunft retten und die Tür zu neuen Lösungen öffnen können, die sich bereits als realisierbar erwiesen haben.

Im letzten Teil des Buches werden wir sehen, was wir mit unseren neuen Erkenntnissen anfangen können. Wenn Sie mir bis dorthin folgen, werden Sie von einer realistischen, auf Tatsachen basierenden Zuversicht erfüllt sein, daß wir, wenn wir richtig handeln, es wirklich schaffen können.

Bitte gehen Sie diesen Weg mit uns. Wie meine Freundin Gwynn Fisher sagt: »Ohne Hoffnung können wir nicht reifen.« In diesem Buch geht es letztlich immer um Hoffnung, und es bietet uns – wenn wir erst einmal verstanden haben, warum die Dinge so wurden, wie sie sind – konkrete Lösungen für eine sinnvollere und erfreulichere Zukunft.

Thom Hartmann
Roxbury, Vermont, USA, 1997

Inhalt

Vorwort 13
Einleitung: Warum dieses Buch? 23
Teil I
Unsere Vorräte an gespeichertem Sonnenlicht sind bald erschöpft 29
Wir sind aus Sonnenlicht erschaffen 31
Mehr Sonnenlicht gewinnen – aus anderen Tieren · Mehr Sonnenlicht gewinnen – aus dem Boden · Als das ehemalige Sonnenlicht in der Erde gespeichert wurde · Wir verbrauchen gespeichertes Sonnenlicht · Weitere Möglichkeiten, gespeichertes Sonnenlicht zu verbrennen · Wie lange reichen die Vorräte noch? Wieviel fossile Brennstoffe haben wir noch übrig?
Wie kann die Situation so gut scheinen und doch so schlecht sein? 49
Zahle nicht »an der Kasse« – lebe einfach vom »Startkapital« · Das »Ponzi-Schema« · Unsere fossilen Brennstoffquellen: »Startkapital« oder »Ponzi-Schema«? · Ist Wirtschaftswachstum die Lösung? · Alte Krankheiten kehren zurück · Vielleicht erscheint uns die Lage einfach deshalb so gut, weil wir nicht sehen oder hören, was passiert
Sklaverei und Freiheit 64
Flüchtige Eindrücke einer möglichen Zukunft in Haiti und anderen Brennpunkten 68
Die Philippinen: Kinder suchen im Abfall nach Nahrung · Nepal: Vier Stunden Fußmarsch, um das Brennholz für einen Tag zu finden · Westafrika: Das Holz wurde verbraucht, Erosion setzte ein, jetzt ist dort Wüste · Wir bemerken die raschen Veränderungen, nicht die langsamen
Das Baumsterben 76
Bäume · Wurzeln als »Wasserpumpe« · Neu gepflanzte Setzlinge können das Wasser nicht nach unten ziehen · Bäume für Fleisch: Der Regenwald wird abgeholzt, damit die Amerikaner ihr Fast food bekommen · Mit den gerodeten Wäldern verschwinden die Wurzeln: Auswirkungen auf das Grundwasser und den Wasserkreislauf
Ausgelöscht: Artenvielfalt hilft beim Überleben 88
Artenvielfalt hilft beim Überleben, und wir verlieren sie · Kleine, lokale und weit verstreute Systeme sind relativ »fehlerfreundlich« · Auch die soziale Vielfalt leidet
Klimaveränderungen 99
Der Garten Eden und die Sintflut · Wir sollten bedenken, an welchem Punkt wir angekommen sind
Besuch in einem Land, das sein Überleben plant: China 117
Wer wird China ernähren?
Das Verschwinden der Wälder, der Kampf um Brennstoffe und der Aufstieg und Fall von Weltreichen 126
Können wir unsere Zivilisation retten, wenn wir Alternativen zum Öl entwickeln? · »Grüne« Energie · Wenn der Brennstoff knapp wird, beginnen die Kämpfe
Teil II
Jüngere und ältere Kulturen: Wie sind wir in diese Lage gekommen? 139
Die Macht unseres Weltbildes: ältere und jüngere Kulturen 141
Die Macht unserer Gedanken
Die Kontroll-Drogen der jüngeren Kultur 148
Wir schlafen nicht nur: Wir befinden uns im Drogenrausch · Die Krankheit eines »Lebens in der Kiste« · Wie es sich anfühlt, wieder mit der Welt in Berührung zu kommen
Wie jüngere Kulturen die Dinge sehen 167
Das heutige Weltbild »jüngerer Kulturen« · Wétiko: Gewinn durch die Vernichtung fremden Lebens · Die Grundlagen unserer Kultur · Wohin es führt, wenn wir denken, daß »alle anderen schlecht sind« · Die Geschichte der Gegenwart: Wir sind alle voneinander getrennt · Unsere Vorstellung von »primitiven« Menschen · Das Wachstum unserer Kultur hat Ähnlichkeiten mit Krebs · Der Angriff der jüngeren Kulturen läßt uns wenig Alternativen · Die Geschichten verändern
Woran wir uns erinnern müssen 199
»Das große Vergessen« · Die Schönheit des Erinnerns · Woran wir uns erinnern müssen: Das Weltbild der »älteren Kultur« · Die Geburt von Klassenunterschieden und Machtstrukturen · Wie es geschah · Die »Sklaverei« (Verlust der Freiheit) der Zivilisation · Freizeit · Kulturelle Tiefe · Moderne Sklaven
Das Leben der alten Völker 228
Die San und die Kogi: Die Bedeutung von Gemeinschaft und Kooperation; wir sind ein Teil der Welt und nicht von ihr getrennt · Die Kayapo: umweltverträgliche Landwirtschaft
Macht versus Kooperation in sozialen Systemen: Stadt/Staat versus Stamm 236
Stammeskulturen und Stadt- und Staatskulturen · Die Struktur einer Stammesgruppe · Die Struktur einer städtischen und staatlichen Kultur · Die möglichen Ursprünge von Städten und Staaten · Die Bevölkerung in Stammeskulturen · Aber wie haben die Stämme ihr Bevölkerungswachstum kontrolliert? · »Aber unsere Nationen sind so stabil …« · Anarchie oder Stammessystem?
Aber was ist mit Darwin und dem Recht des Stärkeren? 265
Teil III
Was können wir dagegen tun? 273
Die neue Wissenschaft 277
Das Weltbild des ersten Menschen · Die Physik entdeckt das Bewußtsein · Wir verändern täglich unsere Welt · Praktizieren Sie kleine Akte anonymer Barmherzigkeit · Verbinden Sie sich wieder direkt mit G-tt
Wir brauchen neue Weltbilder, um die Welt zu verändern 298
Das herrschende Weltbild kann verändert werden und wird verändert: Dann ändert sich auch die Wirklichkeit
Das Heilige berühren 304
Ein Blick in die Vergangenheit · Ankunft in der Gegenwart
Lernen Sie, Gewahrsam zu schaffen 312
Lektionen eines Mönchs 318
Den Frauen wieder die Macht übertragen 327
Das Geheimnis des »Genug« 330
Was Reichtum bedeutet · Der Reichtum der Sicherheit · Aber sind sie nicht bitterarm? · Unsere Armut
Respekt vor anderen Kulturen und Gemeinschaften 338
Respekt vor dem Sabbat für das Land und vor den Erlaßjahren · Der Reichtum alter Kulturen
Dem Krieg gegen das Leben abschwören 348
Sehen Sie in das Gesicht Gottes 351
Technologie anders nutzen 354
Das Öl nutzen, um kein Öl mehr zu verbrauchen · Energieversorgung abseits der großen Netze · Energie sparen
Schalten Sie den Fernseher ab 363
Der moderne Stamm: die Zweckgemeinschaft 368
Stämme und Gemeinschaften · Zweckgemeinschaften · Holen Sie sich Unterstützung und Informationen von der wachsenden Community-Bewegung · Ein Besuch bei einer »Zweckgemeinschaft«
Das Alltagsleben und Rituale neu erfinden 394
Rituale verschwinden nicht, sondern ändern sich nur · Sinnvolle Rituale · Rituale neu erfinden
Wir haben viel zu lernen – und noch mehr, woran wir uns erinnern müssen 404
Nachwort 408
Literaturempfehlungen 411
Danksagung 414
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Das komplette Werk von Thom Hartmann

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Rezensionen

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Spannende Unterhaltung wünscht

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Ihr Oeconomicus

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4 Kommentare on “Unser ausgebrannter Planet – von der Weisheit der Erde und der Torheit der Moderne”

  1. siegelbruch sagt:

    Nicht zu vergessen, der unter den Tisch harmonisierte Kampf der Geschlechter, jeden Tag fordert die bessere Hälfte (aus ihrem Zweifel heraus) einen Liebesbeweis, und da diese Beweise ja schließlich nicht kleiner werden, ist der dadurch gezeugte Einschnitt in die Umwelt (ohne Rücksicht auf Verluste) echt heiß. Ich hab die Lösung, aber da sich alle Menschen, durch die Bank, mit Händen und Füßen dagegen wehren, bekomme ich dafür garantiert keinen Nobelpreis. Es fehlt dieser logischen und einleuchtenden Lösung (wissenschaftlich fundiert) nun einmal an der handelsüblichen Moral, und deswegen nimmt die Menschheit lieber ihren kompletten Untergang hin, aber total. Auch wenn sie die Lösung jetzt sofort präsentiert bekommt, so würden sie sagen: „Über so etwas wollen wir erst gar nicht nachdenken, und deswegen haben wir keine andere Wahl.“
    Die Lösung gefällig?: http://upvs.wordpress.com

    Siegelbruch

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  2. […] Unser ausgebrannter Planet – von der Weisheit der Erde und der Torheit der Moderne. […]

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  3. So lange wir Profit machen müssen, wird sich nicht ändern.
    Profit machen ist selbst aber auch nur ein Symptom. Die Wurzeln des Übels liegen viel tiefer.
    Nur wagt sich dort keiner ran, denn: „Du sollst keinen Gott neben mir haben.“

    Es geht um das Eigentum. Wer meint, dass Eigentum zu haben ein Recht ist, der ist Teil des Totengräbertums dieser Erde.

    Hat schon Jemand mal eine initiale Urkunde gesehen, in der Gott eine Eigentumsübertragung gemacht hat?
    Mir will scheinen, dass aller mit Macht verteidigte Eigentum auf dieser Erde Raub am Gemeinwesen ist. Wohin das führt, ist oben gut beschrieben.

    Aber diesen Schritt weg vom privaten Eigentum hin zur früheren Allemende (Commons) fällt durch unsere religiöse Fehlprogrammierung ungeheuer schwer …

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