Nordkoreas geheime Geldmaschine


Die amerikanische Notenbank kann ihre Geldscheine gar nicht so schnell perfektionieren, wie ihre Gegenspieler in Nordkorea sie imitieren. Nicht High-Tech-Waffen sind das wichtigste Exportgut Nord-Koreas, sondern „Blüten“.
„Super-Dollar“ nennen die Ermittler die Noten, denn sie sind so perfekt gefälscht, dass man sie von echten nicht unterscheiden kann. Zuerst tauchten sie im Gepäck nordkoreanischer Diplomaten auf, die via Moskau in den Westen reisten.
Der Film von Declan Lawn und Andrew Martin (BBC) führt uns in die Welt der Geheimdienste, der russischen Mafia, der US-Geheimagenten und irischen Ganoven. Er erzählt uns, teilweise mit versteckter Kamera gefilmt, die Geschichte dieses groß angelegten staatlich organisierten Betruges.

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7 Kommentare on “Nordkoreas geheime Geldmaschine”

  1. terlima sagt:

    Wieso denn $$ fälschen? Die Amis drucken doch pausenlos selber… Papier Papier Papier….

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  2. Bernhard Schnurer sagt:

    Warum müssen die Amerikaner den Dollar perfektionieren ?
    Es wäre vielleicht ökonomischer den Dollar in Nordkorea drucken zu lassen.
    Immerhin hat der Dollar in den vergangenen hundert Jahren etwa 95 % an Wert verloren
    BS

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    • Oeconomicus sagt:

      Man hat eben frühzeitig erkannt, dass die Sache doch erheblich vereinfacht wird, wenn mit bits & bytes operiert wird.

      Allerdings ist nicht auszuschließen, dass der US$ dem Ende seiner Halbwertzeit entgegengehen könnte, weil dessen Bedeutung als Weltreservewährung aus vielerlei Gründen rückläufig ist.

      Gleichwohl sollten wir die Kreativität von FED und den Giganten des Investment-Banking nicht unterschätzen!

      Bislang ist der Grundsatz des Kasino-Kapitalismus aufgegangen: „Am Ende gewinnt immer die Bank!“

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  3. goody sagt:

    Die Frage ist doch, wer den größeren staatlich organisierten Betrug begeht und das Vertrauen in den USD (und alle anderen Papierwährungen) wirklich zerstört; angefangen mit der Schließung des Goldfensters 1971 bis zum Quantitative Easing! Beim Kollaps des Systems wird es m.E. keine Rolle spielen, ob die Zahlen auf den Konten durch Mausklicks gelöscht werden oder man eine Schubkarre voller Bargeld hat und das dann beim Bäcker gegen ein Brot eintauscht; oder liege ich da falsch?

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    • Oeconomicus sagt:

      Die Antwort auf die Eingangsfrage dürfte uns Allen klar sein.

      Ob es allerdings -wie zunehmend zu hören- zu einen System-Crash -speziell bei unseren transatlantischen Freunden- ggfls. mit Hyperinflation kommen wird, ist m.E. noch längst nicht ausgemacht.

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  4. goody sagt:

    Im Film wird der Betrag von 100.000 USD als „große Summe“ bezeichnet. im Laufe der Jahre soll es sich um 30 Millionen gehandelt haben, die ins westliche Bankensystem geflossen sind. Die FED „druckt“ seit langem 85 Milliarden USD pro Monat; jetzt „nur noch“ 75 Mrd. Wie viele koreanische Diplomaten müssten eigentlich wie oft ihr Heimatland Richtung Moskau oder den Westen verlassen, um monatlich 75 Mrd USD-Blüten zu transportieren?

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    • Oeconomicus sagt:

      Richtig bemerkt, allerdings wird von hochrangigen Bankern in Luxemburg oder der Schweiz schon seit längerem befürchtet, dass es insbesondere bei $20-Noten einen Blüten-Anteil im niedrigen 2-stelligen Bereich geben könnte!

      Daneben ist zu beachten, dass es sich bei den FED-Transaktionen um Giralgeld, hier aber um Bargeld handelt.

      Wäre man ein Schelm, so könnte man sowohl bei den Blüten als auch dem geschöpften Fiat-Money „von Falschgeld“ sprechen, wobei bei ersterem die US-Behörden keinerlei Humor entwickeln.

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