Nettes Image und gefährliche Realitäten


Abercombie & Fitch – mehr Schein als Sein

.
Konzerne investieren sehr gerne in Produkt-Marketing und den Aufbau des eigenen Image.
Der Kunde wird eingelullt und das Gefühl vermittelt, mit dem Kauf eines der überteuerten Markenprodukte sei er genauso „cool“ wie die Stars der Produkt-Werbung.
.
Abercombie & Fitch ist so ein Hersteller, der es sich viel Geld kosten lässt, seine Marke zu inszenieren. Wo immer eine neue Filiale eröffnet lassen sich die Kunden von dem inszenierten Abercombie & Fitch-Hype verführen, ohne zu hinterfragen, welche Art von Produkten sie eigentlich kaufen.
.
Wie eine PlusMinus-Untersuchung zeigt, lässt das teure Kultlabel in schäbigen indischen Fabriken produzieren. Und verkauft Kleidung mit einem gefährlichen Schadstoff.
Das Ergebnis der Untersuchung:
In einem dunkelblauen Damenoberteil – „Made in India“ – findet sich der krebserzeugenden Stoff Benzidin. Mit mehr als 100 Milligramm pro Kilogramm ist der gesetzliche Grenzwert mehr als dreifach überschritten. Benzidin kann beim Tragen der Kleidung über die Haut aufgenommen werden.

„Für den Hersteller, für den Händler heißt das, das ist nicht verkehrsfähig, das kann nicht verkauft werden“

sagt Prof. Martin Göttlicher, Toxikologe vom Münchner Helmholtz Zentrum.
[…]
PlusMinus
.

.

Ihr Oeconomicus



Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s