Seltene Erden: Möglichkeiten und Risiken


Seltene Erden: Möglichkeiten und Risiken
Viele Metalle der „Seltenen Erden“ gehören derzeit zu den begehrtesten Rohstoffen überhaupt. Sie sind unverzichtbar für viele Hightech-Produkte. Doch zeitgleich mit dem immer stärker wachsenden Bedarf verschlechtert sich die Versorgung mit diesen Rohstoffen dramatisch.

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Tantal – heiß begehrter Rohstoff
Tantal schmilzt erst bei einer Temperatur von 3000 Grad Celsius. Es lässt sich hauchdünn auswalzen und kann in dieser Form vielfach in der Industrie verarbeitet werden. Ganze Industriezweige sind von dem Rohstoff abhängig. In den letzten Jahren haben sich die Preise für das seltene Metall verdoppelt, denn nur in wenigen Minen auf der Welt wird das Metall gefördert.Es ist schwer zu bekommen und der weltweite Wettbewerb um Tantal und andere seltene Metalle wird nicht nur zwischen Firmen, sondern auch zwischen Wirtschaftsregionen dieser Welt geführt. In kleinen Gesteinsbrocken aus Columbit sind Tantal und sein enger Begleiter Niob gebunden. Nur in wenigen Minen in Südamerika, Asien und Australien wird der Rohstoff gefunden. Größere Vorkommen gibt es im Kongo, doch nur wenige deutsche Unternehmen möchten sich dazu äußern. Der Bedarf ist groß, weltweit – Tantal wird für die Herstellung von Mobiltelefonen und LCD Monitoren benötigt. Nur wenige Firmen haben das Know-How Tantal zu verarbeiten. Karl Harenbrock war unter anderem bei der Firma PML, diese hat bislang zuverlässige Lieferanten, doch wie lange noch?

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Kongos verfluchter Schatz – Die unmenschliche Coltan Gewinnung

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Indium, Gallium, Rhenium und Seltene Erden, langsam wird es knapp
Nano-3Sat Bericht vom 2.12.2010 mit Beiträgen von Gunther Maasen von Haines & Maassen über die Verknappung der Rohstoffe. Indium, Gallium, Tantal, Tellur, Seltene Erden, Rhenium und viele andere Metalle werden knapp. China hat Vorräte und nur wer gute Kontakte hat hat eine Chance auf dem Markt.

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Wettlauf um die letzten Rohstoffe 1/4

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Wettlauf um die letzten Rohstoffe 2/4

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Wettlauf um die letzten Rohstoffe 3/4

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Wettlauf um die letzten Rohstoffe 4/4

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Veröffentlicht am 28.01.2013
http://www.arte.tv/artejournal

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Yves Jeanclos ist Direktor des Forschungszentrums für Verteidigung und Strategie an der Universität Straßburg.
Er unterstreicht die Bedeutung der Bodenschätze im Mali Konflikt. In Malis Boden und Bergen werden große Mengen an kostbaren Ressourcen vermutet, die das Land ins Zentrum des Interesses von Industrienationen und den Global Players der Förderindustrie stellen. Malis Erde birgt Gold, Eröl, Erdgas, Uran und die von der High-Tech Industrie so bitter benötigten Seltenen Erden.
Aber um zielgerichtet nach den Vorhaben suchen zu könne um dann erfolgreich zu fördern, müssen Stabilität und Sicherheit herrschen.
Das Interview führte Manuel Dantas für ARTE Journal.

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