Heute schon gefrühstückt ?



Wer hätte das gedacht?
Giftmais-Skandal noch schlimmer als befürchtet !

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Liebe Freunde von der Süddeutschen,
mit dieser Meldung verunsichern Sie nicht nur die Verbraucher, sondern stellen auch noch die Aufklärungsarbeit des Niedersächsischen Agrar-Ministeriums in Frage!
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Jetzt haben Sie uns doch die Vorfreude auf ein schmackhaftes Frühstück mit Bio-Eiern, frischer Milch und Delikatess-Bacon genommen!

Bildrechte: Public Domain

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Bevor wir jetzt den hübsch angerichteten Frühstücks-Tisch wieder räumen und dadurch der sonntägliche Haussegen beeinträchtigt wird, lassen wir im festen Glauben, dass alles nicht so schlimm sein kann, Ihre Printausgabe einfach verschwinden!
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Der Lügenkasten bleibt aus, damit uns das sonst immer gern verordnete tagesschau-Sedativum erspart bleibt, die ausgerechnet jetzt keine Wiederholungs-Sendungen nach dem Vorbild der aktuellen Kamera verbreiten, sondern doch dreist behaupten, die Verunsicherung der Verbraucher hinsichtlich der toxischen Belastung von Milchprodukten sei gestiegen!
Bereits Anfang und Mitte Februar habe man deshalb vorübergehend die Milch-Kontingente aus den Regalen des Einzelhandels in Serbien, Kroatien, Slowenien und Bosnien entfernt!
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Allerdings gibt es auch ein hoffnungsvolles Signal:
Der serbische Landwirtschafts-Minister Goran Knezevic trinkt live im Fernsehen ein Glas Milch … woher diese kam, wird nicht gesagt!
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Um die Verunsicherung der Verbraucher zu stoppen hat die serbische Regierung das einzig Richtige getan:
Die Grenzwerte für Aflatoxin in der Milch wurden einfach um das Zehnfache erhöht ! … Das ist doch mal eine Maßnahme!
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Das sonntägliche schmackhaft-gesunde Frühstücks-Erlebnis ist also gerettet – Guten Appetit!
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Ihr Oeconomicus


One Comment on “Heute schon gefrühstückt ?”

  1. Terry sagt:

    Von 19 Stichproben bei niedersächsischen Milchbauern, wurden bei 9 Betrieben erhöhte Werte festgestellt … wie erhöht diese nun genau waren wird uns vorenthalten.

    Mehrere Futtermittelunternehmen so ist zu lesen, hätten die Verfügung des niedersächsischen Landwirtschaftsministeriums zur schnellen Lieferung der Listen über verseuchte Maislieferungen einfach ignoriert, dies mache eine schnelle Rückverfolgung unmöglich ..

    Aber was nutzt schon eine schnelle Rückverfolgung, wenn die Milchprodukte bereits konsumiert wurden?

    Eines aber weiß man ganz gewiss: die Futter- und Lebensmittel-Mafia funktioniert ganz hervorragend !

    Vielleicht steigen eines Tages die Krebsraten, für die zuständigen Behörden natürlich unerklärlich an?

    Jeder neue Lebensmittel-Skandal zeigt, wie die Erzeuger Hand in Hand mit den nachfolgenden Wertschöpfungs-Ketten, z.B. Medizin, Pharmazeutik, Medizintechnik, Bestattungsunternehmen und last but not least der staatlichen Rentenversicherung arbeiten.

    Dort wird man sich vermutlich heimlich über die zu erwartenden profitablen Geschäfte kräftig die Hände reiben!

    Die Nummer mit dem toxischen Futtermais, die Grenzwert-Problematik, usw. ist den „Aufsichts- und Kontroll-Behörden“ schon seit Jahren bekannt.
    Als Indiz dafür ist bei der Produktion von „Bio“-Milch die Beimengung von „Kraftfutter“ limitiert!

    Zur geschmacklosen Ablenke von den eigentlichen Problemen in unserem Land reicht die Dauerberieselung durch Lebensmittel-Skandale allemal.

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