Fukushima – ‚Delikatessen‘ und mehr! (+ updates u. Kommentare)


☢ Radioaktiver Fisch mit 5000-facher Dosis ☢

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Zwei Jahre nach der Reaktorkatastrophe im japanischen Fukushima hat die Weltgesundheitsorganisation WHO ein leicht erhöhtes Krebsrisiko in unmittelbar betroffenen Orten festgestellt.
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Vor allem in einem Radius von bis zu 20 Kilometern um das Atomkraftwerk gebe es zusätzliche Gesundheitsrisiken. Die Umweltorganisation Greenpeace warf der WHO daraufhin eine Verharmlosung von Risiken vor.
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Na denn … MAHLZEIT und strahlende Gesichter !!
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Ihr Oeconomicus

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Weitere „Gaumenfreuden“ finden sich hier

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ein Blick zurück:
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Wyden Discusses a Recent Onsite Tour of Fukushima, Japan & Recovery Efforts
Senator Ron Wyden (D-Oregon), appeared on MSNBC’s The Daily Rundown to discuss a recent onsite tour of what remains of the Fukushima Daiichi nuclear facilities decimated by last year’s earthquake and subsequent tsunami.
Wyden, a senior member of the U.S. Senate Committee on Energy and Natural Resources, sent a letter to Japanese Ambassador Ichiro Fujisaki looking for ways to advance and support clean-up and recovery efforts. Wyden’s principal concern is the relocation of spent fuel rods currently being stored in unsound structures immediately adjacent to the ocean. He strongly urged the Ambassador to accept international help to prevent dangerous nuclear material from being released into the environment.
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follow-up: 02.04.2013
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Die Welt nach Fukushima
Fukushima ist nach Tschernobyl das zweite Symbol für den atomaren Super-GAU. Infolge eines Tsunamis war es im März 2011 zu einer Havarie im Atomkraftwerk von Fukushima gekommen, bei der erhebliche Mengen radioaktiver Strahlung freigesetzt wurden. Der Dokumentarfilm hinterfragt nun die Nutzung von Kernenergie im Allgemeinen und legt die Schwachstellen eines Systems frei, das dem Risiko, das mit dieser Nutzung einhergeht, nicht gewachsen zu sein scheint.

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follow-up: 24.07.2013
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AMERICANS ARE IN GRAVE DANGER DUE TO RADIATION FROM FUKUSHIMA
Please folks, listen to this interview. It contains very important information about what is really happening in the US and elsewhere as a result of radiation leaking into the ocean and the air from Fukushima, Japan. The US government is DELIBERATELY LYING to the American people and has raised the radiation limits in food more than 400%. Fish coming from the west coast and Hawaii should be avoided. An 800% increase in stillbirths along the British Columbia coastline in Canada has also been recorded.
weiter
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zum PODCAST mit Dr. Simon Atkins (!)
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follow-up: 09.08.2013
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Pump and pray
Fukushima is a nightmare disaster area, and no one has the slightest idea what to do. The game is to prevent the crippled nuclear plant from turning into an “open-air super reactor spectacular” which would result in a hazardous, melted catastrophe.
[…]
weiter
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follow-up: 26.08.2013
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Bis Wegschauen nicht mehr funktioniert
In Japan ist es ein Akt der Höflichkeit. Doch das Ignorieren der Zustände im AKW Fukushima 1 ist erschreckend. Oberflächliche Dekontamination soll Dörfer der Gegend wieder bewohnbar machen und Premier Abe will einige Atomkraftwerke im Land bald wieder hochfahren.
[…]
SZ
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follow-up: 26.09.2013
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Eine der großen Lügen unserer Zeit
Der japanische Atomkraftgegner und Buchautor Takishi Hirose warnt in einem offenen Brief an alle junge Athleten vor der wachsenden radioaktiven Belastung Japans und der Teilnahme an den Olympischen Spielen 2020 in Tokio.
[…]
Luftpost

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follow-up: 01.10.2013
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Der Zusammenbruch japanischer Parallelwelten
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Nuclear Engineer: Japan’s PM „Lying to the Japanese People“ About Safety of Fukushima
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Atom-Energie – UN vertuschen Risiken der Strahlung, auch von Fukushima
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follow-up: 03.10.2013
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Overflowing tank cause of new leak at Fukushima
Another day, another radioactive-water spill. The operator of the meltdown-plagued Fukushima Dai-ichi nuclear plant says at least 430 liters (110 gallons) spilled when workers overfilled a storage tank without a gauge that could have warned them of the danger.
[…]
weiter
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follow-up: 06.10.2013
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Japan sendet Hilfe-Ruf an die Welt-Gemeinschaft
Der japanische Premier Shinzo Abe hat am Sonntag die Weltgemeinschaft um Hilfe bei der Reaktor-Katastrophe von Fukushima gebeten. Die Betreiber-Firma Tepco kann die Ruine nicht mehr aus eigenen Kräften sichern. Experten sprechen von „systemischen Problemen“. Offenbar hat der jüngste Besuch in Fukushima den japanischen Premier aufgeschreckt: In wenigen Monaten müssen die beschädigten Brenn-Elemente entfernt werden. Gelingt das nicht, kann die Lage außer Kontrolle geraten.
[…]
DWN
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follow-up: 05.11.2013
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Holger Strohm über Atomgeschäfte – Atommafia Fukushima
Besonders bemerkenswert ist der Abschnitt, in welchem Strohm über seinen Besuch beim Chef von RWE berichtet.

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WATCH OUT AND STAY TUNED
… und bitte beachten Sie den obigen Podcast mit Dr. Simon Atkins

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6 Kommentare on “Fukushima – ‚Delikatessen‘ und mehr! (+ updates u. Kommentare)”

  1. Terry sagt:

    „Delikatessen“- fangfrisch ohne Zuhilfenahme von Schleppnetzen …..

    Fukushima: 100 Tonnen tote Sardinen an der Küste von Hokkaido angeschwemmt- Massive of dead sardines

    http://netzfrauen.org/2014/11/09/fukushima-100-tonnen-tote-sardinen-an-der-kueste-von-hokkaido-angeschwemmt-massive-of-dead-sardines/

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  2. Terry sagt:

    [Doku] Fukushima und die Wahrheit hinter dem SuperGAU [Deutsch/HD]

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  3. Terry sagt:

    Fukushima wird mehr TOTE, als ein geplanter Krieg in Syrien oder sonst wo auf der Welt hervorbringen, denn diese Katastrophe wird sich NICHT auf Japan beschränken !

    Strahlung im Wassertank von AKW Fukushima extrem angestiegen

    Die Strahlenbelastung im Wassertank des Meilers ist sprunghaft auf das 18-fache des bisherigen Wertes angestiegen. In der Nähe des Tankbodens ein Wert von 1.800 Millisievert pro Stunde gemessen worden, teilte der AKW-Betreiber Tepco mit.

    Eine Strahlenbelastung dieser Höhe führt bei Menschen innerhalb von vier Stunden zum Tod

    …. ein Leser des Artikels schrieb:

    „Ich bin dafür, dass sämtliche Atomkraftbefürworter dort ab sofort zum Einsatz kommen.“

    ……diesem Vorschlag schließe ich mich gerne an

    und unsere Psychopathen sind mal wieder fleißig dabei ….

    Trotz angekündigtem Ausstieg der Bundesregierung aus der Atomkraft, rechtliche Verfolgung des Anti-Atom Protests.

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  4. Terry sagt:

    Das strahlende Jahrhundert

    Die größten Atom-Katastrophen

    Die Spitze eines traurigen Rankings:

    Die Atomanlage in Majak (Russland)

    Der Ort mit der größten radioaktiven Kontamination auf der Erde ist Kyshtym/Majak, ca. 1.700 Kilometer östlich von Moskau gelegen. Einem Gutachten der UN zufolge liegt das Gelände um die 90- km² große Atomanlage an der Spitze der traurigen Wertung. Hier fand die neben Tschernobyl schwerste Atomkatastrophe der Geschichtestatt: Im September 1957 ist in Majak ein Tank mit hochaktivem flüssigen Atommüll explodiert und hat eine Fläche so groß wie ein Viertel Österreichs verseucht. Etwa 1.000 Menschen starben direkt durch die Explosion. Die freigesetzte Strahlung, die mit dem zwei- bis sechsfachen der Tschernobyl-Katastrophe angegeben wird, zog etwa 270.000 Menschen in Mitleidenschaft. Die Verseuchung begann aber schon früher: Zwischen 1948 und 1951 wurde der gesamte anfallende flüssige Atommüll aus Majak in die Techa eingeleitet. Mehr als 100.000 Menschen, die an der Techa lebten und aus ihr Trinkwasser bezogen, waren einer extrem erhöhten Strahlung ausgesetzt. Ab 1951 wurde der flüssige Atommüll statt in die Techa in den Karachay-See entsorgt. Die Strahlung am Ufer dieses Sees ist teilweise noch so stark, dass ein Erwachsener in wenigen Stunden eine lebensgefährliche Dosis abbekommen würde.

    1986: Tschernobyl

    Bei der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl wurden große Mengen an radioaktiver Materie durch die Explosionen und den anschließenden Brand in die Umwelt freigesetzt. Die hohe Rauchsäule und die wechselnden Winde verteilten den Fallout – die Schätzungen reichen von 50 bis 120 Millionen Curie – über ganz Europa. Fast 20 Jahre nach Tschernobyl leiden die Menschen in der Ukraine und in Weißrussland immer noch massiv an den Folgen der Reaktorkatastrophe. Aber Tschernobyl war bei weitem nicht der einzige Unfall in der Geschichte der Atomkraft.

    Die folgenden schweren Unfälle stehen beispielhaft für die Geschichte der Atomtechnologie:

    1957: Windscale

    In der berüchtigten Wiederaufbereitungsanlage Windscale, dem heutigen Sellafield, gerät ein Gas- Graphit-Reaktor in Brand. Es dauert drei Tage, bis das Feuer endlich unter Kontrolle ist, die Reaktorruine muss danach einbetoniert werden. Rund 500 km2 Land werden radioaktiv verseucht.

    1979 Three Mile Island

    Am 28. März kommt es im AKW bei Harrisburg zu einer teilweisen Kernschmelze und dem Austritt von Radioaktivität. Stundenlang ist der Reaktor außer Kontrolle, eine Explosion droht. Eine beispielhafte Serie von Pannen und Fehlern läuft ab. Die Behörden geben eine erhöhte Krebsrate unter der Bevölkerung zu, streiten einen Zusammenhang mit dem Unfall jedoch ab.

    1999 Tokaimura

    Am 30. September kommt es in der japanischen Urananreicherungsanlage zu einem schweren Unfall. Beim Mischen radioaktiver Substanzen wird eine nukleare Kettenreaktion ausgelöst. Diese dauert insgesamt 17 Stunden. In einem Radius von 350 Meter rund um das Werk werden alle Menschen evakuiert. Innerhalb von 10 Kilometern dürfen die Bewohner ihre Häuser nicht verlassen. Drei Arbeiter werden mit einer hohen Dosis verstrahlt, zwei davon sterben Monate später.

    Verseuchung durch Wiederaufbereitung:

    Beispiel La Hague (Frankreich) und Sellafield (Großbritannien)

    Bei der so genannnten Wiederaufbereitung werden abgebrannte Brennlemente physikalisch und chemisch zerlegt, um Uran und Plutonium zu separieren. Wie die Geschichte der Anlagen von La Hague (F) und Sellafield (GB) zeigt, führt schon der „Normalbetrieb“ zu radioaktiver Verseuchung. Die radioaktiven Nuklide, die von beiden Anlagen ins Meer gepumpt werden (z.B. Technetium-99), sind noch an der norwegischen und grönländischen Küste nachweisbar. Rund eine halbe Tonne des schon im Mikrogrammbereich hochgiftigen Plutoniums wurde in den letzten 40 Jahren von der Wiederaufbereitungsanlage Sellafield ins Meer geleitet. Inzwischen wurde Plutonium aus Sellafield in den Zähnen von Kindern in England nachgewiesen. Messungen durch Greenpeace an den Abwasserrohren der Anlagen in La Hague (1997) und Sellafield (1998) brachten erschreckende Ergebnisse. Die Verseuchung von Meerestieren wie Krebsen, Muscheln und Fischen ist vergleichbar mit der Kontamination nach nuklearen Großunfällen. Ein Vergleich von Bodenproben aus der Umgebung von Tschernobyl mit Proben aus der Umgebung der Anlage Sellafield zeigte, dass die Anlage die Umwelt vergleichbar stark radioaktiv verseucht wie es die Reaktorkatastrophe von Tschernobylgetan hat.

    Uranabbau:

    Verseuchungen in Deutschland, Kanada, Niger, Australien

    Hauptlieferanten für Uran sind derzeit Australien, Kanada, Nachfolgestaaten der Sowjetunion und der Niger. Bis zur Wende in Deutschland wurde auch in Ostdeutschland Uran in größeren Mengen abgebaut. Da die Konzentration von Uranerz meist sehr niedrig ist, müssen große Gesteinsmengen abgebaut werden: Große Mengen radioaktiv und chemisch verseuchter Grubenabwässer werden teilweise bis heute in Flüsse und Seen gepumpt.Bei Stilllegung von Uranbergwerken werden diese einfach geflutet und verseuchte Lösungen gelangen ins Grundwasser. Zwischen 1946 und 1990 starben in der damaligen DDR 7.163 Bergleute an Lungenkrebs. Sie arbeiteten in den Uranminen der Wismut AG.

    Weltweite Strahlenbelastung durch Atomwaffentests

    Bislang wurden weltweit etwa 2.000 Atomwaffentests durchgeführt, davon 528 in der Atmosphäre. Dabei wurde eine Sprengkraft von mindestens 34.000 Hiroshima-Bomben freigesetzt. Und infolge von mehr als 1500 unterirdischen Atomtests zwischen 1957 und 1998 wurden langlebige Radionuklide in die unterirdische Umwelt eingebracht. Durch den von den Testexplosionen verursachten radioaktiven Niederschlag gab und gibt es heute im Umfeld der Testgebiete bei der Bevölkerung hohe Raten an Krebserkrankungen und Fehlbildungen. Die IPPNW-Studie „Radioaktive Verseuchung von Himmel und Erde“ schätzt die weltweite Zahl tödlicher Krebsfälle durch oberirdische Atomtests bis zum Jahr 2000 auf 430.000.

    Am 6. August 1945 zerstörte die erste Atombombe die japanische Stadt Hiroshima. Drei Tage später traf die zweite Atombombe Nagasaki. Über zweihunderttausend Menschen wurden durch diese zwei Bomben getötet und zigtausend leiden noch nach Jahrzehnten an den Spätfolgen.

    Fazit:

    Die Nutzung der Atomkraft macht krank und führt den Tod vieler Menschen herbei. Es sind nicht nur die spektakulären Unfälle wie Tschernobyl, es ist auch die schleichende Kontamination durch Uranabbau und Wiederaufbereitung, die zu einer weltweiten Verseuchung beitragen. Welche Auswirkungen die Lagerung von Atommüll für zukünftige Generationen haben wird, lässt sich heute noch nicht abschätzen. Es gibt nur eine Lösung: konsequente Abrüstung und die Abschaltung der Atomkraftwerke, damit nicht noch immer mehr Atommüll entsteht.

    Quelle:
    Silva Herrmann, Energiereferentin GLOBAL 2000

    Entsorgung flüssiger radioaktiver Abfälle in Majak:

    Neue Wasseranalysen werfen Fragen auf

    CRIIRAD-Analyse 2010 – Zusammenfassung und Schlussfolgerungen

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  5. Terry sagt:

    West Coast of North America to Be Hit Hard by Fukushima Radiation

    „After 10 years the concentrations become nearly homogeneous over the whole Pacific, with higher values in the east, extending along the North American coast with a maximum (~1 × 10−4) off Baja California.“

    http://www.washingtonsblog.com/2013/08/west-coast-of-north-america-to-be-hit-hard-by-fukushima-radiation.html

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