Claudia Roth und die Zeichen der Zeit


Strickmuster der Gedankenwelt von Claudia Benedikta Roth

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Bildrechte: CC, Urheber: Dirk Vorderstraße

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Während ihres politischen Wirkens hat uns Frau Roth mit so manchen semantischen Ergüssen zweifelhaftes Vergnügen bereitet.
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Anlässlich eines Interviews mit der Welt gewährt sie uns nun einen weiteren Zugang in ihre Gedankenwelt:
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„Ich wünsche mir viel mehr europäische Politik und weniger ein Europa der Vaterländer.
Wir müssen weg von dieser Renationalisierung, wenn Europa wieder Akteur sein will in der Welt.“

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Offensichtlich will Frau Roth damit zum Ausdruck bringen, dass die Rechte des Parlaments noch weiter als bisher beschnitten werden sollen und wir uns darauf einstellen dürfen, der Brüsseler Kuratel bald restlos ausgeliefert zu sein.
Allerdings sagte sie nicht, wer mit dem „WIR“ ganz konkret gemeint ist und zeigt ebenso wenig auf, zu welchem Zeitpunkt das Europa ihrer Träume jemals aktiver Akteur geopolitischer Entscheidungen einer globalisierten Weltbühne gewesen sein soll.
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Es ist zu befürchten, dass sich nicht nur Frau Roth, sondern auch der rot-grüne Block -ähnlich der schwarz-gelben Koalition- die Zeichen der Zeit (noch) nicht erkannt hat und es weiterhin vorzieht, zunehmende Sorgen der Bevölkerung vor den Folgen solcher Politik einfach zu negieren.
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Ihr Oeconomicus



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