Broken Dreams

Amerikas Mittelschicht kämpft ums überleben

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Der Filmemacher Philippe Levasseur begleitete amerikanische Familien über sechs Monate lang. Er kommt zu dem Schluss, dass sich ein Teil der amerikanischen Mittelklasse, ein Grundstein des reichsten Landes der Erde, in die Obdachlosigkeit verabschiedet.
WDR
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Derivate-Geschäfte mit Deutsche Bank

Monte Paschi verzockt Millionen

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Italiens drittgrößte Bank gerät immer mehr ins Trudeln: Monte dei Paschi di Siena hängt längst am Tropf des Staates, für die Ratingagenturen ist die Bank längst Ramsch. Nun tun sich neue riesige Finanzlöcher auf: Das älteste Finanzinstitut der Welt hat sich auf riskante Geschäfte mit der Deutschen Bank eingelassen.
teleboerse
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korrespondierende Informationen
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follow-up, 26.01.2013, 04:19h
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Wie Goldman Sachs und die Sozialisten von Siena die älteste Bank der Welt ruinierten
Die Banca Monte dei Paschi di Siena (MPS) muss vom italienischen Steuerzahler mit 3,9 Milliarden Euro gerettet werden.
Die Geschichte der Bank ist ein Lehrbeispiel für die mörderische Symbiose von Politik und Investmentbanken. Einer der wichtigsten Akteure in dem Krimi war Mario Draghi. Als Chef der EZB ist er mittlerweile der wahre Herrscher von Europa. Die europäischen Politiker sollten sich warm anziehen.
DWN

Goldman sucks food

Goldman sucks food

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Einer Meldung des britischen Independent zufolge erzockte Goldman Sachs schlappe £ 250 Mio. (ca. $ 400 Mio) mit Nahrungsmittel-Spekulationen.
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Dafür leider doch sehr gerne viele Menschen Hunger, wenn damit sichergestellt werden kann, dass im Gegenzug die Manager-Boni erhöht werden können.
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Ihr Oeconomicus


Dossier zu Cameron’s EU-Grundsatzrede

Quo vadis, EU?
David Cameron’s historical EU speech

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Die lang erwartete EU-Rede des britischen Premier David Cameron – 23.01.2013
Sie haben sicher alle bemerkt, dass unsere hochgeschätzten Qualitätsmedien nach Cameron’s Rede nichts besseres zu tun hatten, als -aus meiner Sicht erwartungsgemäß- auf den britischen Premier verbal einzuprügeln.
Die konzertierte „Treibjagd“ auf David Cameron wurde also eröffnet, noch bevor der deutschsprachigen Öffentlichkeit die Grundsatzrede in vollem Umfang übersetzt präsentiert wurde!
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Gerechterweise muss allerdings eingeräumt werden, dass PHOENIX Cameron’s Grundsatzrede -stark verkürzt- gesendet hat.
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Auf dieser Seite soll der Versuch unternommen werden, die Argumentation sowohl der Befürworten von Cameron’s Thesen, als auch -vermutlich die überwiegende Mehrheit- die oft in dogmatischen Verstrickungen gefangenen Kritiker darzustellen.
Es wäre wünschenswert, wenn sich möglichst viele unabhängige Journalisten und Blogger diesem Vorhaben anschließen würden.
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Printversion by The Telegraph
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Nigel Farage zu Cameron’s Europa Rede – 23.01.2013
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Diskussion zu Cameron’s Rede mit dem ehemaligen UK-Botschafter in USA
What are the key questions ahead of David Cameron’s speech on Europe?
Find out here
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Einige bemerkenswerte Kommentare zu Cameron’s Grundsatzrede

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Il Decamerone – die Rede Camerons
Der Vergleich von Boccaccios großem Werk, dessen 100 Novellen vor dem Hintergrund der Pest in Florenz (1348) spielen, mit der Europa-Rede des britischen Premiers Cameron drängt sich nicht nur wegen der Namensähnlichkeit auf.
Cameron ist wohl der einzige Regierungschef der EU, der sich einen klaren Blick auf den desolaten Zustand der EU bewahrt hat und sich nicht scheut, auszusprechen, was ihm nicht gefällt.
[…]
[Egon W. Kreutzer] – 23.01.2013, 10:37h
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„Es gibt kein europäisches Volk“. Cameron ist zumindest ehrlich
Der britische Premier Cameron will Europa reformieren und droht unverhohlen mit dem Austritt. Das klingt nicht besonders fair. Aber was er über Europa sagt, ist ehrlicher als die Geschichte, die Kanzlerin Merkel regelmäßig erzählt. Vielleicht bringt er damit die Gemeinschaft seinen Landsleuten näher.
N-TV – 23.01.2013, 21:09h
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Cameron ist zumindest ehrlich
Kommentar von Christoph Herwartz – N-TV, 23.01.2013
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Das Ende der Denkverbote
Der britische Premier Cameron hat ein Tabu gebrochen: Erstmals wird in Brüssel offen über den Austritt eines Landes gesprochen. Und über Bürgerbegehren, die man nicht einfach ignorieren kann. Damit gehört die “EU-PC” – die “Political correctness” der Eurokraten, der Vergangenheit an.
Eine gute Gelegenheit, auch an anderen Denkverboten zu rütteln.
[Lost in EUrope] – 24.01.2013, 09:33h
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Stellungnahmen politischer Schwerge-Wichte

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EU-Mitglieder bestürzt über Camerons Rede
Empörung, Bestürzung, Mahnungen:
Die Ankündigung des britischen Premierministers David Cameron, die Bürger seines Landes bis 2017 über den Verbleib in der EU abstimmen zu lassen, hat teils heftige Kritik bei den europäischen Partnern ausgelöst. Ein Überblick:
RP-Online, 23.01.2013, 16:19h
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„Europa ist nicht verhandelbar“
Die EU empört sich über Cameron: Zahlreiche Politiker kritisieren den britischen Premier für die geplante Volksabstimmung über die EU-Mitgliedschaft. Frankreichs Präsident Hollande betont, die EU könne weiterentwickelt werden, durch eine Volksabstimmung lasse sie sich aber nicht kleinmachen.
SZ, 24.01.2013, 06:51h
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Camerons EU-Kritik – Monti verbittet sich Erpressung
David Camerons Reformideen für die EU stoßen europaweit auf Unverständnis. Italiens Ministerpräsident Mario Monti fühlt sich vom britischen Premierminister erpresst. Er fordert eine Entscheidung.
N24, 24.01.2013, 17:05h
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Merkel weicht der Debatte mit Cameron aus
Davos wäre der ideale Ort, um offen und hart um Europas Zukunft zu ringen. David Cameron erläutert die Sorgen der Briten, die Erwiderungsrede hält die Kanzlerin. Alle Details im Liveblog vom World Economic Forum.
Handelsblatt, 24.01.2013, 17:07h
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Europa ohne England – Ein Szenario
Jetzt ist’s passiert: Großbritanniens Premierminister David Cameron hat ein Referendum über den Verbleib der Insel in der Europäischen Union angekündigt. Die Briten, die immer wieder Sonderregelungen für sich in Anspruch nehmen durften, wollen den EU-Vertrag neu verhandeln oder austreten.
Da das Neuverhandeln mit weiteren Sonderregeln und Briten-Rabatten eine insulare Illusion ist, kann es nur um den Austritt gehen.
Also: Europa ohne Großbritannien?
Nicht ganz womöglich, denn auch die Schotten haben ein Referendum angekündigt. Sie stimmen über den Verbleib Schottlands im Vereinigten Königreich ab – und könnten sich durchaus mit Mehrheit dagegen entscheiden. Dann könnten die Schotten der EU wieder beitreten. Und England, Wales und Nordirland wären draußen.
Und dann? Dann würde die Mehrheit der übrigen EU-Bürger wohl schlicht mit den Schultern zucken oder auch freudig zum Abschied winken. Wir wären die ewigen Nörgler und Nein-Sager los.
Was aber wäre mit der Wirtschaft, dem Handel, der Entwicklung Europas? Schauen wir mal…
hr2 – Der Tag – PODCAST [54:01 Min]
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Statements aus den ‚Anstalten‘ zwangsweiser ‚Demokratie-Abgaben‘

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‚Extrawurst-Terminologie‘ im heute-journal, 23.01.2013, 21:45h
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ZDF-Mediathek mit Statements der Kanzlerin („Deutschland und ich“) und Martin Schulz [bis Min 6:30]
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Cameron will „Raus-oder-Rein-Referendum“
tagesschau.de
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Die britischen Sonderregelungen im Überblick
tagesschau.de

Downloads: 822

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Offen gestanden geht es mir gehörig auf den Zeiger, vom Posaunenchor der EUROholics die permanenten Moll-Sonaten zum vermeintlichen Ausgang eines britischen Referendums (Anm. voraussichtlich 2017) zu hören!
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Werden in diesem Zusammenhang nicht auch beim Leser Erinnerungen an das Irische Referendum zum Lissabon-Vertrag (2008 !) wach?
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Die Resultate der mittlerweile vielzitierten, repräsentativen YouGov-Umfragen (Basis: 2000 befragte Personen) sind in der nachfolgenden Tabelle abgebildet:
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Erhebungsdatum EU-Verbleib EU-Austritt kein Votum weiß nicht / unentschlossen
27.-28.11.2012 30 % 51 % 5 % 14 %
02.-03.01.2013 31 % 46 % 6 % 16 %
10.-11.01.2013 36 % 42 % 4 % 17 %
17.-18.01.2013 40 % 34 % 5 % 20 %
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Merken Sie was? .. Der Prozentsatz der Unentschlossenen wächst!
Ich werde die Umfragen weiter beobachten und die Tabelle entsprechend ergänzen.
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Ich freue mich auf Ihre Kommentare und Anregungen
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Ihr Oeconomicus


Das Pinguin-Prinzip

Das Pinguin-Prinzip

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Die Bedingungen unseres Lebens ändern sich – und damit müssen wir umgehen. Aber wie?
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Die herzerfrischende Parabel von Fred, dem Pinguin, der entdeckt, dass der Eisberg der Pinguin-Kolonie schmilzt, vermittelt Strategien für erfolgreiches Handeln im Berufs- und Alltagsleben:
Der neugierige Pinguin Fred und seine Mitstreiter machen uns vor, wie wir schwierige Situationen bewältigen können, gemeinsam den Mut zu Neuem entwickeln und auf unkonventionellen Wegen unser Ziel erreichen.
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Acht Schritte zum Meistern von Veränderungen

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1. Wecken Sie ein Gefühl der Dringlichkeit!
Tragen Sie dazu bei, dass andere die Notwendigkeit der Veränderung und die Wichtigkeit sofortigen Handelns erkennen.
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2. Stellen Sie ein Leitungsteam zusammen
Sorgen Sie dafür, dass ein kompetentes Team durch die Umwälzungen führt – ein Team mit Führungsqualitäten, Glaubwürdigkeit, analytischen und kommunikativen Fähigkeiten, Durchsetzungskraft und anhaltendem Engagement.
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3. Entwickeln Sie eine Zielvorstellung und eine Strategie für die Veränderung
Klären Sie, inwiefern sich die Zukunft von der Vergangenheit unterscheiden wird, und wie Sie diese Zukunft zur Wirklichkeit machen können.
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4. Werben Sie um Verständnis und Akzeptanz
Sorgen Sie dafür, dass möglichst viele andere die Zielvorstellung und die Strategie verstehen und akzeptieren.
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5. Sichern Sie anderen Handlungsfreiräume
Beseitigen Sie so viele Hindernisse wie möglich, damit jene freie Hand haben, die die Vision verwirklichen wollen.
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6. Sorgen Sie für kurzfristige Erfolge
Erzielen Sie so schnell wie möglich einige sichtbare, eindeutige Erfolge.
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7. Lassen Sie nicht nach
Drängen Sie nach den ersten Erfolgen noch eiliger und energischer voran. Setzen Sie beharrlich eine Veränderung nach der anderen um, bis die Zielvorstellung verwirklicht worden ist.
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8. Entwickeln Sie eine neue Kultur
Halten Sie an den neuen Verhaltensweisen fest und sichern Sie deren Erfolg, bis sie genug gefestigt sind, um alte Traditionen abzulösen.
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Viel Erfolg bei der Gestaltung des Wandels!
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Ihr Oeconomicus

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