Griechenland-Reise: 7000 Polizisten sollen Merkel schützen


Griechenland-Reise: 7000 Polizisten sollen Merkel schützen
Die Sicherheitsvorkehrungen sind gewaltig: Mit großem Aufwand bereitet sich die griechische Hauptstadt Athen auf den Besuch von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Dienstag vor. Die Polizei will mit 7000 Mann im Einsatz sein, die nicht nur aus der gesamten Hauptstadtregion Attika, sondern auch aus anderen Landesteilen zusammengezogen werden.
SpOn
Anmerkung
Na dann wollen wir doch hoffen, dass alle Sicherheitskräfte pünktlich ihren Lohn erhalten haben!

Ihr Oeconomicus

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follow-up: 08.10.2012, 01:30h
Merkel bringt kein Geld mit
Griechenland zwischen Rettung und Bankrott: Das langfristige Schuldenproblem des Landes ist offenbar noch größer als bislang bekannt. Am Dienstag reist die deutsche Kanzlerin ins Epi-Zentrum der Euro-Krise – Hoffnungen auf frische Finanzspritzen werden allerdings schon vorher vom deutschen Finanzminister zerstört:
„Nein, die Bundeskanzlerin wird nicht über den Gegenstand mit Griechenland sprechen, den die Troika zu berichten hat“
N-TV
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08.10.2012, 07:11h
Deutsche haben nicht einen Euro für Griechenland gegeben
Panos Kammenos erklärt unter Berufung auf Altbundeskanzler Schmitt, der deutsche Steuerzahler habe keinen einzigen Euro für Griechenland gezahlt, und fordert von Angela Merkel die Herausgabe der Listen Christoforakos.
Der Parteivorsitzende der Unabhängigen Hellenen (ANEL), Panos Kammenos, betonte unter Berufung auf Altbundeskanzler Helmut Schmitt, der deutsche Steuerzahler habe keinen einzigen Euro für die griechische Wirtschaft gegeben, und erklärte angesichts des anstehenden Besuchs der Bundeskanzlerin am kommenden Dienstag (09 Oktober 2012) in Athen unter anderem, Angela Merkel solle die “Listen Christoforakos” mitbringen.
(Anmerkung: Michalis Christoforakos war einer der Protagonisten in dem Griechenland betreffenden Part der Siemens-Schmiergeldaffäre und entzog sich durch seine unter dubiosen Umständen erfolgte Flucht nach Deutschland dem Zugriff der griechischen Justiz.)
Erklärung des Parteivorsitzenden der ANEL, Panos Kammenos
“Der ehemalige deutsche Bundeskanzler, Herr Helmut Schmidt, sagte, die deutschen Steuerzahler haben keinen einzigen Euro für die griechische Griechenland gegeben, und das ist die Wahrheit. Die griechischen Steuerzahler jedoch haben mehr als 80 Milliarden Euro aus harten Steuern gegeben, die sie nicht weiter zu zahlen vermögen.
Der Besuch der Frau Merkel hat vor allem von der griechischen Flagge begleitet zu sein, welche wir alle auf unseren Balkonen hissen müssen um ihr zu demonstrieren, dass Griechenland ein national souveräner Staat ist und nicht über seine nationale Souveränität verhandelt, nicht Befehlen der Bankiers unterliegt.
Wir werden sie am Nachmittag um 18:00 Uhr vor der deutschen Botschaft mit der Parole erwarten, erst die Listen Christoforakos zu bringen, erst jene zu enthüllen, welche die gekauften Politiker bezahlten, erst den Besatzungskredit und die Reparationen zu zahlen, und danach können wir gleichberechtigt verhandeln.“
(Quellen: in.grGriechenland-Blog)


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