Siemens testet System zur Elektrifizierung von Lkws

Um die Ziele zur CO2 – Reduktion im Verkehrssektor zu erreichen, kann auch der Güterverkehr einen Beitrag leisten. Dies ist umso wichtiger, da für die Verkehrsleistungen im Güterverkehr eine erhebliche Zunahme prognostiziert wird. Hinzu kommt, dass gerade in Ballungsräumen durch schwere Nutzfahrzeuge erhebliche lokale Belastungen wie Stickoxide, Feinstaub oder Lärm verursacht werden. Die Verbesserung der Effizienz der Verbrennungsmotoren, die Verlagerung auf die Schiene oder der Einsatz von Biokraftstoffen wird zukünftig nicht ausreichen, um die Emissionen im notwendigen Maße zu reduzieren.

Ziel des Projektes ENUBA „Elektromobilität bei schweren Nutzfahrzeugen zur Umweltentlastung von Ballungsräumen“, gefördert durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) war es daher zu untersuchen, wie sich Lkw-Verkehr energieeffizienter und umweltfreundlicher gestalten lässt. Im Rahmen dieses Projekts hat Siemens ein ganzheitliches Konzept für den elektrischen, fahrdrahtgebundenen Betrieb schwerer Nutzfahrzeuge entwickelt und die technische Realisierbarkeit auf einer eigens dafür errichteten Teststrecke nördlich von Berlin erprobt. Insgesamt konnte auf der Teststrecke die technische Machbarkeit des gewählten Systems zur Elektrifizierung des Straßengüterverkehrs nachgewiesen werden.
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Siemens – Sektor Infrastructure & Cities / Mobility and Logistics
Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit

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