„Deutschland wird gezwungen, sein Sparkapital in die Südländer zu investieren“


„Deutschland wird gezwungen, sein Sparkapital in die Südländer zu investieren“

Hans-Werner Sinn beobachtet eine innereuropäische Kapitalflucht: Die deutschen Banken ziehen ihre Gelder aus Südeuropa ab. Damit erhöht sich die Druck auf die Währungsunion.
Über die EZB-Gelder fließt das Geld jedoch wieder in den Süden. Weil die deutsche Politik bisher die Target 2- Salden verharmlost hat, könnten die deutschen Sparer und Steuerzahler am Ende auf ihren Milliarden-Forderungen sitzenbleiben.

zum Interview mit Prof. Sinn … bitte unbedingt lesen

dazu Bund der Steuerzahler in Bayern e.V.

Target2- Die Verharmlosung einer finanziellen Atombombe

Massive Kritik übt der europäische Steuerzahlerbund (TAE) an den ausufernden Target-2-Salden. Gestützt wird diese Kritik unter anderem durch die Ausssagen von den Professoren Hans-Werner Sinn und Timo Wollmershäuser, die bereits 2011 frühzeitig und umfangreich auf die extrem zerstörerischen Gefahren von Target2 hingewiesen haben, die sich für die Zentralbanken der starken Euro-Länder, so z. B. die Deutsche Bundesbank und damit für die deutschen Bürger, ergeben.

Bund der Steuerzahler in Bayern e.V.

Welt-online dazu:

„Bundesbank verharmlost eine finanzielle Atombombe“

Verwunderlich war eigentlich nur, dass der Bund der Steuerzahler so lange schwieg. Immer wieder war er von besorgten Bürgern auf die drohenden Gefahren in der Bilanz der Bundesbank aufmerksam gemacht worden, ohne jedoch zu reagieren. Erst jetzt, nachdem die Risiken bereits die Höhe zweistelliger Milliardenbeträge erreicht haben, schlägt der „Bund der Steuerzahler in Bayern e.V.“ Alarm. Nun allerdings hält er über die Bundesbanker in zuvor kaum erwarteter Härte Gericht. Er spricht von der „Verharmlosung einer finanziellen Atombombe“.

Welt-Online

Was bitte schön soll daran VERWUNDERLICH sein, dass der Bund der Steuerzahler e.V. lange schwieg? Wenn schon, dann gilt dieselbe Verwunderung auch den Verantwortlichen der hier zitierten Mainstream-Gazette, deren Credo sein könnte, sich bei der Berichterstattung über solche „heissen“ Themen erstmal zurückzuhalten.
Werden dann solche Sachverhalte im Publikum breiter diskutiert, kann man im Interesse des eigenen Macht- und Selbsterhaltes ja immer noch versuchen, sich an die Spitze einer Bewegung zu setzen, ganz getreu nach dem Motto: „ist eine Erkenntnis oder Bewegung nicht aufzuhalten, muss man um die Meinungshoheit kämpfen.“
Solch späte [vermeintliche] Einsichten sind für mich nur ein weiterer Indikator dafür, wie groß die Verzweiflung der „Eliten“ [der Begriff ist übrigens eine Teilmenge des Substantiv’s „DILEtanTEN„] sein muss. Wer jetzt noch dieses zutiefst marode System öffentlich verteidigt, dürfte Gefahr laufen, Kopf und Kragen zu riskieren.

Um die „Verzweiflung“ der dilletantischen Staats- und Politversager etwas zu quantifizieren, hier noch eine kleine „Randbemerkung“:
Aus US-FED-Kreisen verlautete, die „Aussenstände“ von EZBBOJ (Bank of Japan) und der Schweizer National Bank seien auf insgesamt US$ 65.593 Mrd. angewachsen.
Bezeichnet man die Ausgleichsforderung [Target zwo] der Bundesbank als Atombombe, wie muss man dann die Bedrohungslage der EZB [Ausleihungen nur in den letzten 10 Tagen € $2.318 Mrd.] bewerten? … Financial Armageddon [?]

kommentiert Ihr Oeconomicus



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