EZB warnt: Griechenland-Paket könnte Dammbruch auslösen

EZB warnt: Griechenland-Paket könnte Dammbruch auslösen

Das Rettungspaket für Griechenland steht weiter in der Kritik. EZB-Ratsmitglied Bini Smaghi warnte vor dramatischen Ansteckungsgefahren für weitere Länder. Bundesbankchef Jens Weidmann sieht in den Hilfen den Einstieg in eine europaweite Transferunion. 

ManagerMagazin – 24.07.2011


Griechenland-Rettung kostet EU-Banken 7-14 Mrd EUR

Griechenland-Rettung kostet EU-Banken 7-14 Mrd EUR

Die Rettung Griechenlands dürfte bei den Banken in Europa nur zu moderaten Verlusten führen. Eine Analyse des „Wall Street Journal“ (WSJ) auf Grundlage der Ergebnisse des europaweiten Stresstests geht davon aus, dass den 90 wichtigsten Banken Verluste von insgesamt 7 Mrd bis 14 Mrd EUR entstanden sein dürften.

finanzen.net


EUROPAPOLITIK: Nie mehr allein!

Zitat zum Tage

„Wer etwas will, findet Wege. Wer etwas nicht will, findet Gründe.“


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[ Götz Wolfgang Werner (* 5. Februar 1944 in Heidelberg) ist Gründer und Aufsichtsratmitglied von dm-drogerie markt, dessen Geschäftsführer er 35 Jahre lang war. Von Oktober 2003 bis September 2010 leitete Götz W. Werner das Interfakultative Institut für Entrepreneurship am Karlsruher Institut für Technologie, ist Gründer der Initiative „Unternimm die Zukunft“, Präsident des EHI Retail Institute e. V. (EHI) und Aufsichtsratmitglied der GLS Gemeinschaftsbank. ]

EUROPAPOLITIK: Nie mehr allein!

Wir brauchen die Vereinigten Staaten von Europa. Nur eine neue Politikergeneration kann dieses Ziel erreichen.
Ein Plädoyer für ein politisch vereintes Europa des Zeit-Redakteurs Marc Prost.
Traum oder Trauma?

Anmerkung:

Bei seinen Recherchen hat Prost wohl übersehen, dass es in den Nationalstaaten eine überwältigende Minderheit gab und gibt, die sich für ein zentralistisch gesteuertes Europa ohne demokratische Legitimation vehement einsetzt.
Sein Hinweis „… wenn demokratisch legitimierte Regierungschefs in höchster Not eine engere Verbindung eingehen, findet sich dafür ein Weg“ lässt Erinnnerungen an Juncker’s Erklärung der EU-Demokratie wachwerden:

Juncker-Zitat aus SPIEGEL 52/1999:

„Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter – Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt.“

Man hat ein Monster geschaffen dessen Eigenleben für die Menschen kaum noch nachvollziehbar ist; intransparenter und heuchlerischer als unsere eigenen, nationalen Regierungen.

Es ist keineswegs überraschend, dass Marc Prost diese und viele andere Punkte garnicht erst in die Debatte einbringt, er ist dazu verdammt das Lied zu singen, das die Macher eines stromlinienförmigen mainstreams erwarten.
Den „Werkzeugkasten“ zur Manipulation der Öffentlichkeit hin zu betreutem Denken könnte er, wie so mancher Journalist oder Politiker möglicherweise an der Zeppelin-University in Friedrichshafen erhalten haben.

Wie Meinungsbildung, Medien (Manipulation) und Politik funktionieren können, zeigt ein Text von Katja Marie Fels aus „Das Parlament“ – mit garantiertem Erkenntnisgewinn und mitschwingender Ironie.

Vor einer Volksabstimmung – one man, one vote – für oder gegen eine politische Einheit Europas haben sich unsere Politiker erfolgreich gedrückt. Zu Lasten des eigenen Machterhalts werden alle denkbaren Mittel zugunsten des eigenen Machterhalts eingesetzt – zu Lasten des eigenen Volkes!

Zu weiterem Erkenntnisgewinn mag der Bericht vom 13. Kongress der Informationsstelle Militarisierung vom 11.11.2010 beitragen.

Oeconomicus