Wer kassiert unser Geld?

Wer kassiert unser Geld?

Um Griechenland zu retten, zahlt Deutschland Milliarden – niemand ahnt, bei welchen Empfängern sie landen.

Spannender Bericht der ZEIT – 04.07.2011 – 16:39


Bloß nicht verkaufen!

Bloß nicht verkaufen!

Das Sparpaket ist durch, die nächste Tranche kann fließen: Zusätzlich soll Athen sein gesamtes Tafelsilber verscherbeln.
Telebörse-Moderator Raimund Brichta hält das für einen schweren Fehler. In einem offenen Brief an den griechischen Ministerpräsidenten zeigt er Alternativen auf.
zum offenen Brief

Anmerkung:

Wie der Guardian soeben vermeldet, bestehe seitens potentieller Investoren keinerlei Interesse an der Übernahme staatseigener Betriebe.
Ineffiziente Bürokratie und Gesetzeswillkür werden dafür als Hauptgründe genannt.

Zwischenzeitlich wird im US-blog zero hedge nochmals darauf aufmerksam gemacht, dass Griechenland bis August 18,2 Mrd. € fälliger bond’s zurückzahlen muss, d.h. nach der gerade übereilt freigegebenen Troika-Tranche von 12 Mrd. € klafft bereits per dato ein Loch von 6,2 Mrd. €, wie man der Bloomberg-Grafik entnehmen kann.

Es wird sicher spannend, wie Troika, Monsieur Sarkozy und das Duo Merkel/Schäuble reagieren wollen.
Wie dowjones.de soeben vermeldet, könnte S&P die Roll-over Pläne als default werten!

Dann wären alle französischen und deutschen Anstrengungen „private Anleger“ mit ins Boot zu holen einfach verpufft!

Private Beteiligung in Griechenland: S&P warnt vor „Teilausfall“

Bei der Rettung Griechenlands wirft die Ratingagentur Standard & Poor’s (S&P) Frankreichs Staatspräsident Sarkozy überraschend einen schweren Knüppel zwischen die Beine:
Die bisher diskutierten Möglichkeiten einer Beteiligung privater Gläubiger führen in den Augen der Analysten zu einem teilweisen Kreditausfall – mit allen Konsequenzen für Europa und die Welt.

die Knüppel von Standard & Poors


Klare Mehrheit der Schweden gegen Euro-Einführung

Klare Mehrheit der Schweden gegen Euro-Einführung

Ein Beitritt Schwedens mit dem Ziel, die Schwankungsanfälligkeit des Wechselkurses einzuschränken, habe sich aus einer mittelfristigen in eine langfristige Angelegenheit verwandelt, sagte Borg am Montag in Visby auf der schwedischen Ostseeinsel Gotland und fügte wörtlich hinzu:

„Eine sehr klare Mehrheit der schwedischen Bevölkerung befürwortet ein Festhalten an der Krone, die Unterstützung für den Euro hat sich während der Finanzkrise dramatisch abgeschwächt.“

Er selbst betrachte den Euro jedoch weiterhin als etwas, das gut für Schweden sein könnte.

Euro-Beitritt kein Schweden-Thema !


„Das Signal ist eindeutig: Es reicht!“

„Das Signal ist eindeutig: Es reicht!“

Der italienische Modefabrikant Diego Della Valle glaubt, dass nur Unternehmer und Arbeiter sein Land retten können. Er schreitet voran.

zum erkenntnisreichen Interview


„Wir tanzen nicht auf den Stammtischen“

„Wir tanzen nicht auf den Stammtischen“

Bildrechte: Creative Commons-Lizenz, Urheber: Harald Dettenborn

Schwere Zeiten für die Wirtschaftslobby: Die vermeintliche Wunsch-Koalition aus Union und Liberalen macht vieles nicht so, wie es der BDI gerne hätte.
Präsident Hans-Peter Keitel über sein Verhältnis zur Regierung, die anhaltende Skepsis bezüglich der Grünen – und die Frage, ob die FDP ihren Ruf als Steuersenkungspartei aufs Spiel setzt.

zum Gespräch

Man darf sicher gespannt sein, wie lange die Strippenzieher brauchen, um die TINA-Koalition [TINA = „there is no alternative“] wieder „auf Kurs“ zu bringen …

… meint Ihr Oeconomicus


Ifo-Chef sieht Renten wegen Euro-Rettung in Gefahr

Ifo-Chef sieht Renten wegen Euro-Rettung in Gefahr

Der Präsident des Ifo-Instituts, Hans-Werner Sinn, warnt vor den Folgen der Euro-Rettungspakete
Die Euro-Länder haben die nächste Milliardentranche für Griechenland abgesegnet. Die Hilfsbereitschaft werde aber nicht ohne Folgen bleiben, warnt der Chef des Ifo-Instituts, Hans-Werner Sinn –

vor allem für die Rentner


Sparpläne in Zypern: Gefährliche Schieflage

Sparpläne in Zypern: Gefährliche Schieflage

Die Zentralbank in Nikosia: Zypern gehört seit Anfang 2008 zur Eurozone.
Das Engagement zypriotischer Banken in Griechenland bedroht den Staatshaushalt und erhöht die Kreditkosten. Experten befürchten, dass Sparpläne zu spät kommen.

Kopie der griechischen Blaupause voraus?