Basel III: Ein globaler Regulierungsrahmen für widerstandsfähigere Banken und Bankensysteme


Im öffentlichen Diskurs ranken sich zahlreiche Mythen und etliches Halbwissen um den Banken-Regulierungsrahmen „Basel III“.

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Der Hinweis auf die Veröffentlichung des Basler Ausschusses für Bankenaufsicht soll dabei helfen, die vielfältigen Diskussionen zu versachlichen. 

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Dem interessierten Leserkreis wünsche ich bei dieser spannenden Lektüre einen nützlichen Erkenntnisgewinn.

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Ihr Oeconomicus

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Herausgeber: Basler Ausschuss für Bankenaufsicht

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© Bank für Internationalen Zahlungsausgleich 2010.

Alle Rechte vorbehalten. Kurze Auszüge dürfen – mit Quellenangabe – wiedergegeben oder übersetzt werden.

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Inhalt

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Abkürzungsverzeichnis

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Einleitung
1. Dieses Dokument stellt in Verbindung mit dem Papier Basel III: Internationale Rahmenvereinbarung über Messung, Standards und Überwachung in Bezug auf das Liquiditätsrisiko das Ergebnis der Reformbemühungen des Basler Ausschusses dar, die darauf abzielen, mit strengeren globalen Regeln für Eigenkapital und Liquidität die Widerstandsfähigkeit des Bankensektors zu stärken. Ziel der Reformen ist, die Resistenz des Bankensektors gegenüber Schocks aus Stresssituationen im Finanzsektor und in der Wirtschaft, unabhängig von ihrem Ursprung, zu verbessern und so die Gefahr zu verringern, dass sich Probleme im Finanzsektor auf die Realwirtschaft auswirken.
Dieses Dokument enthält den Wortlaut der Regelungen sowie zeitliche Vorgaben im Hinblick auf die Umsetzung der Rahmenvereinbarung Basel III.
[…]

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A. Verbesserung der globalen Eigenkapitalregelung
1. Verbesserung der Qualität, der Zusammensetzung und der Transparenz der Eigenkapitalbasis
2. Stärkung der Risikodeckung
3. Ergänzung der risikobasierten Eigenkapitalanforderung durch eine Höchstverschuldungsquote
4. Verringerung der Prozyklizität und Förderung antizyklischer Polster
Zyklizität der Mindestanforderung
Zukunftsgerichtete Risikovorsorge
Kapitalerhaltung
Übermässig hohes Kreditwachstum
5. Bekämpfung der Systemrisiken und Verflechtung

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B. Einführung eines globalen Liquiditätsstandards
1. Mindestliquiditätsquote (Liquidity Coverage Ratio, LCR)
2. Strukturelle Liquiditätsquote (Net Stable Funding Ratio, NSFR)
3. Überwachungsinstrumente

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C. Übergangsbestimmungen

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D. Anwendungsbereich
Teil 1: Mindestkapitalanforderungen und Kapitalpolster

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I. Definition des Eigenkapitals
A. Eigenkapitalkomponenten
Bestandteile
Ober- und Untergrenzen
B. Der Vorschlag im Einzelnen
1. Hartes Kernkapital
2. Zusätzliches Kernkapital
3. Ergänzendes Eigenkapital
4. Minderheitsbeteiligungen (kein beherrschender Einfluss) und sonstiges, von konsolidierten Tochtergesellschaften begebenes Kapital, das von Dritten gehalten wird
5. Regulatorische Anpassungen
6. Offenlegungsvorschriften
C. Übergangsbestimmungen

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II. Risikodeckung
A. Kontrahentenrisiko
1. Überarbeitete Messgrösse zur besseren Abbildung von Kontrahentenrisiko, Anpassung der Kreditbewertung und Korrelationsrisiko
2. Vermögenswertkorrelationsfaktor für grosse Finanzinstitute
3. Besicherte Kontrahenten und Nachschussrisikozeitraum
4. Zentrale Gegenparteien
5. Erweiterte Anforderungen im Kontrahentenrisikomanagement

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B. Begrenzung der Abhängigkeit von externen Kreditratings und Minimierung von „Klippeneffekten“
1. Standardisierte Anwendung abgeleiteter Ratings für langfristige Forderungen
2. Anreiz zur Vermeidung von Forderungsratings
3. Einbezug des IOSCO-Verhaltenskodex „Fundamentals for Credit Rating Agencies“
4. „Klippeneffekte“ aus Garantien und Kreditderivaten – Kreditrisikominderung (CRM)
5. Ratings ohne Auftrag („unsolicited ratings“) und Anerkennung von Ratingagenturen

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III. Kapitalerhaltungspolster
A. Bestmögliche Praxis zur Kapitalerhaltung
B. Das Rahmenkonzept
C. Übergangsbestimmungen

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IV. Antizyklisches Kapitalpolster
A. Einführung
B. Nationale Anforderungen für das antizyklische Kapitalpolster
C. Antizyklisches Kapitalpolster auf Bankebene
D. Erweiterung des Kapitalerhaltungspolsters
E. Häufigkeit der Berechnungen und der Offenlegung
F. Übergangsbestimmungen

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V. Höchstverschuldungsquote (Leverage Ratio)
A. Hintergrund und Zielsetzung
B. Definition und Berechnung der Höchstverschuldungsquote
1. Kapitalmessgrösse
2. Engagementmessgrösse
C. Übergangsbestimmungen

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Anhang 1: Kalibrierung der Eigenkapitalstandards
Anhang 2: Anrechnungslimit von 15% des harten Kernkapitals für bestimmte Positionen
Anhang 3: Beispiel zur Veranschaulichung der Handhabung von Minderheitsbeteiligungen
Anhang 4: Übergangsbestimmungen

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BIZ – PDF – [84 Seiten]



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