Ausfall der Bloomberg-Terminals und die Folgen

Ausfall der Bloomberg-Terminals und die Folgen
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Die Finanzinformationsplattform Bloomberg hat am Freitagmorgen technische Probleme.

„Woher das kommt, wissen wir noch nicht. Die Technik arbeitet daran, das zu beheben“

sagte eine Mitarbeiterin des Frankfurter Bloomberg Büros dem Handelsblatt auf Anfrage.

„Wir hatten auch intern Ausfälle“

Die Probleme seien weitreichend gewesen, teilweise zeige sich aber bereits Besserung. Dem US-Finanzfernsehsender CNBC bestätigte Bloomberg, dass zumindest zeitweise Terminals weltweit nicht funktionstüchtig seien. Es sei ein „globales Netzwerkproblem“ aufgetreten, so die Bloomberg-Technikabteilung.
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HandelsblattFAZ
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Lateinamerikas Staatschefs gegen US-Einmischungspolitik

Lateinamerikas Staatschefs gegen US-Einmischungspolitik
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»Wir erleben eine neue Ära, nicht nur in der Geschichte zwischen den USA und Kuba, sondern auch in den Beziehungen des nördlichen Nachbarn zum Rest Amerikas«

fasste »Cuban Five«-Mitglied Ramón Labañino am Wochenende im kubanischen Fernsehen seine Einschätzung des 7. Amerikagipfels zusammen.
Einen Grund dafür hatte Boliviens Präsident Evo Morales zum Abschluss des Treffens der US-dominierten Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) in Panama mit dem Satz beschrieben:

»Lateinamerika ist nicht mehr gehorsam!«

Diese Aussage hatte sich wie ein roter Faden durch die Reden der meisten Staats- und Regierungschefs des Doppelkontinents – unabhängig von deren politischer Position – gezogen.
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Volker Hermsdorf, Havanna – jw
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Boliviens Präsident zu Obama: “Hören Sie auf, die Welt in ein Schlachtfeld zu verwandeln!”
Der bolivianische Präsident Morales hat beim Gipfel der lateinamerikanischen Staaten in Panama die US-Regierung scharf attackiert. Er warf Washington vor, die Welt zu destabilisieren, die Souveränität anderer Nationen nicht zu achten, und sich mit imperialistischer Attitüde gegen andere Staaten auf der Welt zu verhalten. Die USA müssten Kuba nicht „helfen“, sondern sollten für den Schaden bezahlen, den sie in Kuba angerichtet haben.
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Morales sagte, dass die Armut in Lateinamerika zu einem Großteil von der amerikanischen Politik verursacht sei:

„Die Vereinigten Staaten betrachten Lateinamerika und die Karibik weiter als ihren Hinterhof, und die Völker dieser Region als ihre Sklaven. Das ist der Grund für die extreme Armut in dieser Region.
Ich frage die USA, was haben wir getan, dass wir als Sklaven in unseren eigenen Ländern behandelt werden?
Ich sage Ihnen, Präsident Obama, Lateinamerika hat sich für immer verändert. Wir sind nicht mehr unterwürfig. Es ist nicht mehr möglich, in unseren Ländern Putschs durchzuführen.
Wir sind entschlossen, unsere eigene Zukunft zu bestimmen. Wir sind nicht mehr länger im Schatten des US Imperialismus. Denn wir sagen, was wir denken. Und wir tun, was wir sagen.
Wir fordern Sie auf, unsere Demokratie und unsere Souveränität zu respektieren. Lateinamerika ist von den USA gekidnappt worden. Wir wollen das nicht mehr länger. Wir wollen nicht mehr länger Dekrete der US Präsidenten, in denen wir als eine Bedrohung für Ihr Land bezeichnet werden. Wir wollen nicht mehr ausspioniert werden. Wir wollen in Frieden leben. Wir fordern die USA auf, die Zerstörung von vollständigen Zivilisationen zu beenden. Wir wollen in Frieden leben, denn dies ist weniger schmerzhaft und verschafft uns mehr Zufriedenheit.“

DWN
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Der argentinischen Präsidentin Cristina Fernández Kirchner platzte ebenfalls der Kragen. Sie machte den Westen für diverse Umstürze- und Umsturzversuche in Südamerika verantwortlich.
Dabei wies Kirchner deutlich auf die dubiose Rolle von westlichen Nichtregierungsorganisationen (NGOs) hin.
Kirchner wörtlich:

„Es ist sicher, dass mittlerweile subtilere Wege eingeschlagen werden, um unsere Regierungen zu beeinflussen und dort zu intervenieren. Eine Taktik die auch als sogenannter weicher Putsch bekannt ist, bei dem sie massiv über multinationale Medien, falsche Behauptungen […] Konspiration betreiben.

Sie sind subtiler, ausgeklügelter, aber sie sind immer noch Interventionen und sie haben ihren Ursprung in immer neuen Organisationen unter dem Namen “NGO”. Neulich las ich einen sehr interessanten Artikel in einer mexikanischen Tageszeitung. Dort hieß es, dass NGOs sagen, dass sie für Freiheit, Menschenrechte oder für alle anderen bewundernswerten Dinge kämpfen, die wir alle teilen. [Es erklärt], dass niemand weiß, wie genau sie finanziert werden und dass sie jederzeit bereit sind, die exoterischen Vorwürfe zu machen, obwohl sie diese nie beweisen können. Ihr Ziel ist klar, die Regierungen der Region zu destabilisieren und seltsamerweise genau jene Regierungen, die das meiste für Gerechtigkeit, Bildung und soziale Integration getan haben.”

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Anmerkung:
Die Gummipuppen europäischer Vasallen hätten allen Grund die transatlantische Kuschelecke sehr viel kritischer zu betrachten und ebenfalls klare Kante zu zeigen. Vermutlich wird dies jedoch auf Sicht nur Wunschtraum der Selbstdenker und Friedensbewegungen bleiben.
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Ihr Oeconomicus
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Gestern Wohncontainer – heute Flüchtlingsheime – morgen Fertighäuser ?

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Gestern Wohncontainer – heute Flüchtlingsheime – morgen Fertighäuser ?
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In den kommenden beiden Jahren sollen an 36 Berliner Standorten Fertighäuser für Flüchtlinge entstehen.
Die aus Modulen zusammengesetzten Bauten sollen Platz für 7200 Bewohner bieten und in der ganzen Stadt aufgestellt werden. Die Kosten für die Modulbauten werden voraussichtlich bei 150 Millionen Euro liegen.
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Mit den Plänen reagiert Sozialsenator Mario Czaja (CDU) auf die stetig steigenden Asylbewerberzahlen.
Wie die BZ berichtet sollen im laufenden Jahr etwa 9000 Plätze fehlen.
Czaja’s Konzept soll am 22. April 2015 dem Hauptausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses vorgelegt werden.
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Czaja ist davon überzeugt, dass man den Refugee-Fachkräften statt einer Unterbringung in Massenunterkünften ein würdevolles Wohnen ermöglichen muss.
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Um die Finanzierung solcher Projekte zur Verwirklichung eines ‘bunten Deutschlands’ wird man sich wohl kaum sorgen, schließlich lässt sich der Aufwand mühelos an die Brust der Geberländer des Länderfinanzausgleichs heften.
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Eingedenk solch sprudelnder Refinanzierungsquellen könnte man darüber nachdenken, das würdevolle Wohnen noch mit einem hübschen Sahnehäubchen zu versehen, wie etwas einem kostenlosen Limousinenservice, der die geschätzten Refugees zum steuerfinanzierten Brunch ins KADEWE chauffiert.
Dies könnte durchaus sinnstiftend sein, schließlich darf es künftigen Führungskräften nicht an solch elementaren Erfahrungen fehlen.
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Ihr Oeconomicus
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Kauder’s geistiges Kurzschluß-Einmaleins

Kauder’s geistiges Kurzschluß-Einmaleins
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Volker Kauder redet auf die Frage “Wie viele Flüchtlinge können wir noch verkraften?” den UngeBILDeten ins Gewissen:
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„In Kurdistan leben 5 Millionen Einwohner mit einer Million Flüchtlingen zusammen.”
[Anm. = 16,666 % der Bevölkerung sind also Flüchtlinge”]

“Wir können in Deutschland noch deutlich mehr Flüchtlinge aufnehmen.
Diese Menschlichkeit müssen und können wir uns leisten!”

[Anm. ‘deutlich mehr’ ist natürlich eine wachsweiche Größe, bezogen auf die Zahlen des kurdischen Autonomiegebiets = 16,666 % der Bevölkerung kämen wir in Täuschland rein rechnerisch gesehen bei ca 80,62 Mio Einwohnern auf rund 13,436 Mio Flüchtlinge. Allerdings wären von dieser Anzahl die Aslybewerber aus 2013 (127.023), 2014 (202,834) und 2015 (Jan: 25.042 – Feb: 26.083 – Mrz: 32.054) abzusetzen, womit wir nach Kauder’s impliziter Rechenart auf die deutsche Flüchtlings-Aufnahmekapazität kommen.]

“Die Kommunen und Länder erhalten jetzt eine Milliarde Euro extra aus Bundesmitteln für die Unterbringung. Das ist viel Geld. Wenn die Länder weitere Mittel wollen, müssen auch sie ihre Anstrengungen erhöhen und z. B. mehr abgelehnte Asylbewerber abschieben.
Erforderlich ist eine Kraftanstrengung aller.“

[Anm. Solche Kraftanstrengungen mögen in Kauder’s Wahlkreis Rottweil/Tuttlingen aufgrund extrem stabiler Finanzlagen noch möglich sein. Vielleicht sollte er die teilweise katastrophalen Haushaltslagen deutscher Kommunen beim Deutschen Städte- und Gemeindetag erfragen. Und falls dies nicht ausreicht, eignet sich zur Umsetzung eines ‘bunten Täuschlands’ der zur Disposition stehende Soli .. bei Bedarf legen wir auch gerne noch ‘ne Schippe drauf, oder ?
Als Demonstration seiner Vorbildfunktion darf Kauder sehr gerne ein halbes Dutzend Refugee-Fachkräfte in seiner Tuttlinger Behausung aufnehmen … sicher sehr zur Freude seiner Familie.
An speziellen Integrationsjobs bei Heckler & Koch, selbstverständlich von der ARGE finanziert, wird es dann natürlich auch nicht fehlen!]

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Quelle:
Die MeinungsBILDner: Béla Anda und Ralf Schuler
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korrespondierende Beiträge
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09.04.2015
Neues Asylbewerberleistungsgesetz zum 01.03.2015 in Kraft getreten
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19.02.2015
Politischer Aschermittwoch der CSU: Rede von Horst Seehofer am 18.02.2015
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25.01.2015
Grüne Absurditäten aus dem Instrumentenkasten totalitärer Regime
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23.12.2014
Generationen(UN)Gerechtigkeit
Ursachen, Folgen und Politimplikationen des demographischen Defizits
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05.10.2013
“Etwas besseres als den Tod findest Du überall”
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General Christophe Gomart: “Moskau plante nie Invasion in Ukraine”

General Christophe Gomart: “Moskau plante nie Invasion in Ukraine”
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Die US-Geheimdienste haben laut dem französischen General Christophe Gomart dank ihrem Einfluss in der Nato die Allianz mit falschen Berichten über eine Invasion russischer Truppen in die Ukraine versorgt. Russland habe in Wirklichkeit keine Handlungen unternommen, die eine militärische Intervention ermöglicht hätten.

„Wir haben in der Tat festgestellt, dass die Russen weder Kommandostellen noch Hinterland-Einrichtungen, etwa Feldspitäler, organisiert hatten, die ihnen eine militärische Intervention ermöglichen würden“

erklärte der General vor der Französischen Nationalversammlung.
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sputnik-news
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Anmerkung:
Diese Erkenntnisse sollten sich ausgewiesene Russland-Hasser wie Rebecca Harms, Elmar Brok oder etwa Gomarts Kollege und Möchtegern-Saubermann Ben Hodges deutlich erkennbar hinter die Ohren schreiben!
Selbstverständlich gilt dies auch für Vollpfeifen jeder Couleur, die entweder offen oder semantisch verschwurbelt mit ihren diesbezüglichen Absonderungen objektive Erkenntnisse vergiften möchten.
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Ihr Oeconomicus
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korrespondierender Beitrag
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12.04.2015
Französischer Geheimdienstchef kritisiert Nato-Informationspolitik
Wieder einmal wird vor einem russischen Angriff gewarnt, die Nato sagt, die Separatisten hätten mehr Waffen als jemals zuvor.
Ende März hat der ehemalige Nato-Oberkommandierende, US-General Wesley Clarke, einmal wieder die angebliche Gefahr herausgestellt, die von Russland ausgehe. Innerhalb der nächsten 60 Tage, so ein Bericht für US-Thinktank Atlantic Council, der für die Lieferung von Waffen an die Ukraine wirbt, könnten die Russen eine “Frühjahrsinitiative” starten. Das will Clarke mit seinen Militärexperten nach Gesprächen mit dem ukrainischen Präsidenten Poroschenko, den Generalstabschef Viktor Muzhenko und anderen ukrainischen Militärs erfahren haben. Auf diese Weise werden interessengeleitet Informationen, die Behauptungen oder Befürchtungen sind, in der Öffentlichkeit verbreitet, um eine Aufrüstung der Ukraine zu forcieren.
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Florian Rötzer – Telepolis
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Tschechischer Präsident sagt Putin nun doch ab

Tschechischer Präsident sagt Putin nun doch ab
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Moskau ja, Militärparade nein:
Miloš Zeman reist als einer von wenigen westlichen Politikern zu den Feiern zum Weltkriegsende. Er legt aber nur einen Kranz nieder.
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Der tschechische Präsident Miloš Zeman lenkt im Streit um seine Reise zur Siegesfeier in Moskau am 9. Mai ein. Er werde nun doch nicht an der Militärparade zum 70. Jahrestag des Weltkriegsendes auf dem Roten Platz teilnehmen, teilte ein Sprecher des Linkspolitikers mit. Die Pläne hatten eine Kontroverse ausgelöst. Seine ursprüngliche Entscheidung, an der Parade teilzunehmen, war von US-Botschafter Andrew Schapiro und tschechischen Politikern mit Hinweis auf die Spannungen wegen der Ukraine-Krise kritisiert worden.
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DIE ZEIT
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Die deutsche Zahlungsbilanz im Februar 2015

Die deutsche Zahlungsbilanz im Februar 2015
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Leistungsbilanzüberschuss wenig gestiegen
Die deutsche Leistungsbilanz wies im Februar 2015 einen Überschuss von 16,6 Mrd. Euro auf. Das Ergebnis lag um 0,8 Mrd. Euro über dem Niveau des Vormonats. Dahinter stand eine merkliche Ausweitung des Aktivsaldos im Warenhandel, die jedoch zu einem großen Teil durch die Verschlechterung des Saldos im Bereich der “unsichtbaren” Leistungstransaktionen, die Dienstleistungen sowie Primär- und Sekundäreinkommen umfassen, kompensiert wurde.
Der Überschuss im Warenhandel nahm im Februar um 4,0 Mrd. Euro auf 19,5 Mrd. Euro zu. Dabei stiegen die Warenausfuhren deutlich stärker als die Wareneinfuhren an.
Die “unsichtbaren” Leistungstransaktionen verzeichneten im Februar ein Defizit von 2,8 Mrd. Euro, nach einem Überschuss von 0,3 Mrd. Euro im Januar. Ausschlaggebend für den Umschwung war die Ausweitung des Passivsaldos bei den Sekundäreinkommen um 3,3 Mrd. Euro auf 7,6 Mrd. Euro, die vor allem mit höheren Leistungen an den EU-Haushalt zusammenhing. Demgegenüber veränderte sich der Saldo in der Dienstleistungsbilanz und bei den Primäreinkommen kaum. Die Nettoeinnahmen bei den Primäreinkommen vergrößerten sich um 0,2 Mrd. Euro auf 7,2 Mrd. Euro. Dabei spielte insbesondere eine Rolle, dass die im Vormonat kräftig gestiegenen Dividendenzahlungen an ausländische Kapitalgeber stärker zurückgingen als die Einnahmen inländischer Investoren aus Wertpapieranlagen im Ausland. Der Minussaldo in der Dienstleistungsbilanz blieb praktisch unverändert bei 2,4 Mrd. Euro.
Mittelzuflüsse im Wertpapierverkehr
Im Februar haben die angekündigten Wertpapierankäufe durch das Eurosystem sowie die vorläufige Einigung zwischen der griechischen Regierung und den Institutionen über die Verlängerung des laufenden Hilfsprogramms die Stimmung an den internationalen Finanzmärkten aufgehellt. Vor diesem Hintergrund ergaben sich im grenzüberschreitenden Wertpapierverkehr Deutschlands im Februar Netto-Kapitalexporte in Höhe von 16,6 Mrd. Euro. Insgesamt erwarben inländische Investoren per saldo ausländische Wertpapiere im Wert von 18,3 Mrd. Euro, und zwar vorzugsweise ausländische Anleihen (12,0 Mrd. Euro) und Investmentzertifikate (5,4 Mrd. Euro). Der Bestand ausländischer Geldmarktpapiere in den Händen deutscher Anleger ging hingegen zurück (1,1 Mrd. Euro). Ausländer erwarben deutsche Wertpapiere per saldo für 1,7 Mrd. Euro. Gefragt waren in erster Linie Aktien (6,4 Mrd. Euro) und private Anleihen (3,5 Mrd. Euro). Dagegen trennten sich ausländische Investoren von deutschen Geldmarktpapieren (7,8 Mrd. Euro) und öffentlichen Anleihen (2,9 Mrd. Euro).
Im Bereich der Direktinvestitionen kam es im Februar zu Netto-Kapitalexporten in Höhe von 8,7 Mrd. Euro. Gebietsansässige Unternehmen weiteten ihr Engagement im Ausland um 14,7 Mrd. Euro aus, während ausländische Investoren in Deutschland per saldo 6,0 Mrd. Euro investierten. Inländische Investoren erhöhten ihre Beteiligungen im Ausland um 9,9 Mrd. Euro; davon entfielen 4,1 Mrd. Euro auf reinvestierte Gewinne. Konzerninterne Kredite trugen mit 4,8 Mrd. Euro ebenfalls zum Ausbau der deutschen Direktinvestitionen im Ausland bei. Gebietsfremde Investoren stockten ihr Beteiligungskapital in Deutschland um 2,0 Mrd. Euro auf und stellten verbundenen Unternehmen hierzulande 3,9 Mrd. Euro an zusätzlichen Krediten bereit.
Im übrigen statistisch erfassten Kapitalverkehr, der sowohl Finanz- und Handelskredite (soweit diese nicht zu den Direktinvestitionen zählen) als auch Bankguthaben und sonstige Anlagen umfasst, kam es im Februar zu Netto-Kapitalexporten von 2,0 Mrd. Euro. Maßgeblich waren Mittelabflüsse im Bankensystem, die sich zu etwa gleichen Teilen auf die Kreditinstitute (netto 6,8 Mrd. Euro) und die Bundesbank (6,1 Mrd. Euro) verteilten. Die Netto-Auslandsforderungen von Unternehmen und Privatpersonen blieben nahezu unverändert (- 0,1 Mrd. Euro), während dem Staat per saldo 10,7 Mrd. Euro aus dem Ausland zuflossen. Die Forderungen der Bundesbank aus den TARGET2-Salden sind zwar etwas zurückgegangen (- 1,9 Mrd. Euro); dies wurde jedoch durch die ebenfalls gesunkenen Auslandsverbindlichkeiten der Bundesbank (- 8,0 Mrd. Euro) mehr als kompensiert.
Die Währungsreserven der Bundesbank nahmen im Februar – zu Transaktionswerten gerechnet – um 0,3 Mrd. Euro zu.
Anlage

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Quelle:
Pressenotiz – Deutsche Bundesbank
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