Gedanken zur Kinderimpfung in Deutschland

Gedanken zur Kinderimpfung in Deutschland

Die mRNA Impfstoffe von Pfizer und Moderna sind seit Mitte des Jahres bedingt für Kinder ab zwölf Jahren zugelassen. Soeben hat die EMA den Pfizer Impfstoff bedingt für Kinder ab fünf Jahren zugelassen. Immer drängender stellt sich Eltern die Frage, ob sie ihre Kinder mit diesen Präparaten impfen lassen sollen.

Um diese Entscheidung treffen zu können, sind zwei Teilfragen von Belang:

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korrespondierend:

SARVS-Cov-2 Impfung bei 5 bis 11-jährigen Kindern

[…]

Gemeinsame Presseinformation von Deutscher Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ), deutscher Gesellschaft für Pädiatrische  Infektiologie (DGPI) und Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BDKJ), Stand 25.11.2021 

Auszug:

„Die primäre Krankheitslast dieser jungen Altersgruppe durch schwere Erkrankungen ist unverändert sehr gering. Die Übertragungsrate des Virus aus dieser Altersgruppe heraus  ist geringer als bei Erwachsenen. Das gilt insbesondere für Kinder ohne Krankheitssymptome. Die Annahme, dass die Impfung bei jungen Kindern einen anhaltenden Einfluss auf die Übertragungsrate des Virus nehmen wird, ist unbestätigt. Insoweit ist die Nutzen-Risiko-Abwägung bei der Impfindikation bei jungen Kindern besonders sorgfältig zu überprüfen und nicht so offensichtlich wie bei der Impfung von Erwachsenen. Die Forderung nach Impfungen der jungen Kinder zur Verhinderung eines allgemeinen Lockdowns ist nicht verhältnismäßig. Der Eigennutz für das Kind muß im Vordergrund stehen.“


Fundstück: Prognose bei Myokarditis

Fundstück: Prognose bei Myokarditis

Statement von PD Dr. Heiko Mahrholdt / Stuttgart

Eine Untersuchung des Herzens mittels Magnetresonanztomografie (MRT) gibt Aufschluss darüber, welche individuellen Risiken eine Herzmuskelentzündung für den Patienten birgt. Das wurde nun in einer Langzeitstudie von einem Forschungsteam unter der Leitung des Stuttgarter Robert-Bosch-Krankenhauses (RBK) nachgewiesen. Die Studie wurde auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie in Mannheim vorgestellt und wird anschließend in der Ausgabe von 17. April des Fachmagazins „Journal of the American College of Cardiology” veröffentlicht.

In vielen Fällen ist eine Herzmuskelentzündung die Folge einer vermeintlich banalen Erkältung. Wird der geschwächte Körper zu früh wieder belastet, kann dies sprichwörtlich aufs Herz schlagen. Die Herzmuskelentzündung ist bei jungen, sonst herzgesunden Menschen oder Leistungssportlern die häufigste Ursache für den plötzlichen Herztod. Bei bis zu neun Prozent der durchgeführten Obduktionen wird die Erkrankung nachgewiesen. Bislang konnten die Mediziner nicht abschätzen, wie eine Herzmuskelentzündung beim individuellen Patienten verlaufen wird. Die neue Langzeitstudie, die Wissenschaftler des RBK gemeinsam mit Kollegen vom Elisabeth-Krankenhaus Essen und der Universität Tübingen durchgeführt haben, setzt hier an: Das Team konnte nachweisen, dass Patienten, bei denen mittels einer Herz-MRT-Untersuchung eine entzündliche Narbenbildung im Herzmuskel nachgewiesen wurde, vermehrt einen schweren Verlauf der Erkrankung aufwiesen.

Patienten profitieren

In der Studie wurden über einen Zeitraum von fast fünf Jahren 222 Patienten begleitet, bei denen mittels Biopsie die Herzmuskelentzündung nachgewiesen wurde. „Das macht unsere Studie bislang einzigartig. Frühere Studien untersuchten die Teilnehmer nicht so lange, auch der Nachweis der Myokarditis durch eine Biopsie wurde bislang nur selten im Rahmen von Studien erbracht. Von den 222 Teilnehmern konnten 203 über den gesamten Zeitraum untersucht werden. Davon wiesen 108 eine entzündliche Narbenbildung des Herzmuskels auf. Bei nahezu 20 Prozent der Studienteilnehmer führte die Herzmuskelentzündung innerhalb von fünf Jahren zum Tod, darunter verstarb etwa die Hälfte an plötzlichem Herztod. Die Zahlen verdeutlichen, dass eine Herzmuskelentzündung eine ernstzunehmende Krankheit ist und keinesfalls auf die leichte Schulter genommen werden sollte. Die gute Nachricht für betroffene Patienten ist jedoch, dass durch eine Untersuchung des Herzens mittels MRT das Risiko für einen schweren Verlauf wesentlich besser abgeschätzt werden kann als früher. Die entzündliche Narbenbildung ist dafür ein sehr wichtiges Anzeichen. Hier liegt der große Nutzen für den Patienten, da wir gefährdete Patienten in Zukunft besser erkennen und intensiver behandeln und überwachen können, um so fatalen Verläufe seltener zu machen.

Die Studie wird in der Ausgabe von 17. April 2012 des Fachmagazins „Journal of the American College of Cardiology” veröffentlicht und ist unter folgendem Link als „online first“ für Abonnenten einsehbar: DOI:10.1016/j.jacc.201201.007

Kontakt:
PD Dr. Heiko Mahrholdt
Robert-Bosch-Krankenhaus
Auerbachstr. 110
70376 Stuttgart
Tel.: 0711 8101-5408
Fax: 0711 8101-3798
E-Mail: heiko.mahrholdt@rbk.de

Quelle: Pressemitteilung vom 12. April 2012


„Angst-Mutation Omikron“ in Europa angekommen

„Angst-Mutation Omikron“ in Europa angekommen

Die Corona-Variante Variante B.1.1.529 oder jetzt mit offiziellem Namen „Omikron“ oder „Omicron“ ist in Europa angekommen – in Belgien ist ein erster Fall bekannt, so der belgische Gesundheitsminister Frank Vandenbroucke am Freitag.

«Das Ding ist bis an die Zähne bewaffnet», sagt Virologe Friedemann Weber, Leiter des Instituts für Virologie an der Justus-Liebig-Universität Gießen. Die Corona-Variante B.1.1.529 wurde Mitte November zum ersten Mal in Südafrika, in Botswana und Hong Kong identifiziert.

Das Virus bringe einen «Riesen-Strauß an Mutationen mit sich», allein mehr als 30 seien im Spike-Protein. Von einigen der festgestellten Mutationen sei bereits bekannt, dass sie die Wirkung von Antikörpern abschwächen. Allerdings sei es zu früh, um Aussagen über den weiteren Verlauf zu machen. Die Variante verdiene besondere Aufmerksamkeit, sind sich Experten einig. Aufgrund der festgestellten Mutationen sei es durchaus vorstellbar, dass die Variante sowohl sehr übertragbar sei, als auch Teilen der Immunantwort entkomme.

[…]

Quelle

ergänzende Anmerkung

Bislang war nur zu hören, dass der erste Omikron-Fall in Europa in Belgien festgestellt wurde. Zwischenzeitlich melden die niederländischen Gesundheitsbehörden, dass Dutzende von Menschen, die mit zwei Flügen aus Südafrika in Amsterdam ankamen, wahrscheinlich mit dem Coronavirus infiziert sind. Nun werden alle Passagiere getestet, um herauszufinden, ob sie sich möglicherweise schon mit der kürzlich entdeckten Omikon-Variante angesteckt haben.

Im Lichte all dieser Panikmache lohnt sich ein Blick auf die aktuellen Corona-Zahlen in Südafrika.

Gelinde ausgedrückt wird man ein gewisses Erstaunen nicht verhindern können, wenn man lernt, dass der aktuelle Inzidenzwert im Land bei 9,4 liegt und dies bei Impfquoten von 28,3 % (Erstimpfung) und 23,76% (vollständige Impfung.

An der Stelle wäre es vielleicht angebracht, ernsthaft darüber nachzudenken, wie Panik entsteht. Man mag zu dem Schluss kommen, dass dies meist dann geschieht, wenn die Dinge nicht vorhersehbar sind. Als Reaktion ist dann häufig feststellbar, dass Politik, Medien und betreute Denker  ganz plötzlich den Verstand verlieren.

Als Folge solcher Panikmache verliert die althergebrachte Ordnung gewissermaßen das Gleichgewicht, womit -gewollt oder ungewollt- Chaos entsteht !

Frage an die geschätzte Leserschaft: Got the picture ?

Ihr Oeconomicus


Anti-Impf-Appell: Chefärzte fordern Ende aller staatlichen Corona-Regeln

Anti-Impf-Appell: Chefärzte fordern Ende aller staatlichen Corona-Regeln

Rund 50 Ärzte und Medizin-Beschäftigte aus Südthüringen und dem Coburger Land haben in einer gemeinsam unterzeichneten Erklärung ein Ende aller Corona-Regeln und den Verzicht auf Impf- und Testnachweise gefordert.

Zu den Unterzeichnern gehören laut der Neuen Presse Coburg zahlreiche Ärzte aus der Region, darunter drei leitende Mediziner der Regiomed-Kliniken in Hildburghausen und Coburg.

Volker Heinbuch, Chefarzt der Geriatrie in dem vor allem auf Senioren spezialisierten Klinikum Hildburghausen, wie die beiden anderen Oberärzte, tätig in der Geriatrie/Palliativmedizin und der Urologie im Klinikum Coburg. Außerdem weitere Fach- und Hausärzte, Psychologen, Therapeuten und Pfleger aus dem Raum Hildburghausen/Coburg auf der Liste, zudem eine Apothekerin aus der Gemeinde Auengrund.

Auch der Chefarzt der Altersmedizin am Klinikum in Hildburghausen unterzeichnete den Appell. Stehenden Fußes hat sich die Leitung der Regiomed-Kliniken von seinen Ärzten distanziert. 

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Immun gegen Corona? Daran könnte es liegen

Immun gegen Corona? Daran könnte es liegen

Seit Ausbruch der Pandemie ist es die Frage aller Fragen:

Warum infizieren sich manche Menschen nicht mit Corona, selbst wenn sie in engem Kontakt mit Erkrankten waren?

Erste Vermutungen, was hinter dem Phänomen stecken könnte, liefert eine britische Studie. Die befindet sich zwar (noch) im Begutachtungsprozess, wurde aber bereits vom renommierten Fachmagazine Nature publiziert.

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Quelle


Kanada plant Haftstrafen für Proteste von Impfgegnern

Kanada plant Haftstrafen für Proteste von Impfgegnern

Kanada plant ein Gesetz, um Proteste gegen Impfungen in Krankenhäusern unter Strafe zu stellen. Generalstaatsanwalt David Lametti stellte am Freitag Pläne zu Änderungen des Strafgesetzbuchs vor, die bis zu zehnjährige Haftstrafen vorsehen, wenn Mitarbeiter des Gesundheitswesens beispielsweise eingeschüchtert oder an der Ausübung ihrer Tätigkeit gehindert werden.

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Quelle/Source (deutsch)(englisch)

Anmerkung/remark:

„Druck erzeugt Gegendruck“ …. eine Lernkurve für den Herrn Generalstaatsanwalt ?

„pressure creates back pressure“ …. a learning curve for the Attorney General ?  


SARS-CoV-2: Infektionsrisiko steigt bereits 90 Tage nach der 2. Impfdosis

SARS-CoV-2: Infektionsrisiko steigt bereits 90 Tage nach der 2. Impfdosis

Das Risiko einer erneuten Infektion mit SARS-CoV-2 steigt nach einer vollständigen Impfung früher an als bisher angenommen. Unter den Mitgliedern eines Krankenversicherers aus Israel kam es einer Analyse im britischen Ärzteblatt (BMJ 2021; DOI: 10.1136/bmj-2021-067873) zufolge bereits 90 Tage nach der 2. Dosis des mRNA-Impfstoffs BNT162b2 zu einer erneuten Zunahme der Infektionen.

Israel war im Dezember letzten Jahres eines der ersten Länder, das die Bevölkerung gegen COVID-19 geimpft hat. Die Impfquote war hoch und das Land schien gegen weitere Erkrankungswellen geschützt. Doch im Juli stiegen die Infektionszahlen wieder rasch an. Getragen wurde die 3. Welle vor allem durch zahlreiche Impfdurchbrüche.

Forscher des Krankenversicherers Leumit Health Services haben jetzt die Daten von 80.057 Erwachsenen (Durchschnittsalter 44 Jahre) ausgewertet, bei denen mindestens 3 Wochen nach ihrer 2. Injektion ein PCR-Test durchgeführt wurde.

Der Anteil der positiven Ergebnisse, die einen Impfdurchbruch anzeigen, nahm mit der Zeit zu. In den Tagen 21 bis 89 nach einer 2. Dosis wurden 1,3 % der Teilnehmer positiv getestet. In den Tagen 90 bis 119 waren es bereits 2,4 %. In den Tagen 120 bis 149 stieg der Anteil auf 4,6 %, im Zeitraum von 150 bis 179 Tagen auf 10,3 % und danach auf 15,5 % an.

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Quelle