Reporter ohne Grenzen im Dienste des US-Außenministeriums?

Der Leiter der Journalistenorganisation, Robert Ménard, sieht in den Geldern vom National Endowment for Democracy kein Problem

“Ganz genau, wir erhalten Geld von der NED und das bereitet uns kein Problem”,

hat der Chef von Reporter ohne Grenzen, Robert Ménard in einem Diskussionsforum des Nouvel Observateur Mitte April zugegeben.
Doch ist das National Endowment for Democracy (NED) nicht irgendeine Organisation. Sie – und die ihr untergeordneten Stiftungen – unterstehen dem US-Außenministerium. Gegründet wurde die Stiftung 1983 im Kalten Krieg unter der Reagen-Administration, um weltweit den Kommunismus zu bekämpfen und die Demokratie zu stärken. Das hieß zunächst, zielgerichtet eine Politik zur Destabilisierung Kubas und des sandinistischen Nicaraguas zu betreiben.
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Ralf Streck – Telepolis


Nie wieder Fleisch ??

In den letzten 50 Jahren hat sich der weltweite Fleischkonsum verfünffacht.
Während man in Europa schon immer viel Fleisch gegessen hat, wächst die Lust darauf nun auch in Ländern wie China und Indien.
Doch der Hunger nach Fleisch hat verheerende Konsequenzen.

  • In China nehmen gesundheitliche Probleme der Bevölkerung durch die veränderte Ernährung stetig zu
  • in Paraguay führt der Futterexport nach Europa zu extremer Armut
  • in Frankreich und Deutschland ist das Grundwasser durch die extensive Landwirtschaft gefährdet
  • und weltweit leidet das Klima

Viele Masttiere gleichen mittlerweile Futterverwertungsmaschinen und verbringen ihr kurzes Leben zusammengepfercht in dreckigen Ställen.
Die Industrie hingegen wirbt mit Heilsversprechen für ihre Produkte – Fleisch sei gesund und für eine ausgewogene Ernährung notwendig.
Dabei belegen Studien, dass der Konsum von zu viel rotem Fleisch nicht nur krank macht, sondern das Leben sogar verkürzen kann.
Auch weißes Fleisch ist problematisch, denn Hühner und Puten werden erschreckend häufig mit Antibiotika behandelt.
Moderne Mastbetriebe haben sich zu Hightech-Firmen entwickelt, in denen die Tiere lediglich Produkte sind. Dass es sich um Lebewesen handelt, wird gerne vergessen.
Jährlich produziert Europa rund 40 Millionen Tonnen Fleisch, das Futter für die Tiere kommt oft aus Südamerika, zum Beispiel aus Paraguay. Einige wenige Unternehmer verdienen dort an dem Export sehr gut, die Mehrheit der Bevölkerung leidet darunter. Denn die Sojapflanzen werden mit extrem giftigen Pflanzenschutzmitteln besprüht.
Eine wissenschaftliche Studie der Universitätsklinik von Asunción belegt, dass in Dörfern in der Nähe von Sojafeldern auffällig oft Kinder mit Missbildungen geboren werden.
Aber nicht nur der Import nach Europa, auch der Export führt zu Hunger und Elend.
Fleisch wird in Europa so günstig hergestellt, dass es für viele Afrikaner billiger ist, europäische Produkte zu kaufen als selber zu produzieren. Eine Folge ist die Zerstörung der einheimischen Märkte, denn die Bauern sind der industriellen und staatlich subventionierten Konkurrenz aus Europa schutzlos ausgeliefert, wie Berichte aus Ghana und Benin beweisen.

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Anmerkung
Dieser Beitrag soll keinesfalls dazu anregen, keine Fleischerzeugnisse mehr zu essen, sondern ansatzweise die Hintergründe industrieller Fleischproduktion auszuleuchten und ggfls. nach alternativen Bezugsquellen Ausschau zu halten.

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Ihr Oeconomicus

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Fed fährt Konjunkturhilfen zurück

Die US-Notenbank entzieht der kräftig anziehenden Wirtschaft weitere Milliardenhilfen. Der für die Zinspolitik zuständige Offenmarktausschuss beschloss am Mittwoch wie erwartet, die Geldspritzen um weitere zehn auf 25 Milliarden Dollar zu verringern.
Im Oktober soll das Programm zum Ankauf von Staatsanleihen und Hypothekenpapieren voraussichtlich auslaufen und die Wirtschaft wieder auf eigenen Beinen stehen. Aber auch danach sollen die niedrigen Zinsen noch „geraume Zeit“ die Wirtschaft ankurbeln, wie die Fed bekräftigte.
Sorgen bereitet ihr allerdings noch immer der Jobmarkt. Die Arbeitslosenquote sei zuletzt zwar gefallen, doch seien die Ressourcen auf dem Jobmarkt bei weitem noch nicht ausgeschöpft.
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Handelsblattmoneynews

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Anmerkung
Es bleibt spannend, ob Yellen tatsächlich den Mut aufbringen wird, mittelfristig die Zinsen zu erhöhen.

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Ihr Oeconomicus


offener Brief der VIPS Steering Group an den Messias der Freien Welt

American Intelligence Officers:
Who Battled the Soviet Union for Decades Slam the Flimsy “Intelligence” Against Russia

Preface: With the shoot-down of Malaysia Airlines Flight 17 over Ukraine turning a local civil war into a U.S. confrontation with Russia, former high-level U.S. intelligence veterans released a statement today urging President Obama to release what evidence he has about the tragedy and silence the exaggeration and rush to judgment. (The whole post is a must-read; but we at Washington’s Blog have added bolding for emphasis.)

Signatory Bill Binney – the former senior technical director at the NSA, and a man who battled the Soviet Union for decades – tells Washington’s Blog:

In my analytic efforts to predict intentions and capabilities down through the years,  I always made sure that I had multi-factors verifying what I was asserting.  So far,  I don’t see that discipline here in this administration or the IC  [i.e. the United States intelligence community].

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The courtesy of a reply is requested.

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Prepared by VIPS Steering Group

William Binney, former Technical Director, World Geopolitical & Military Analysis, NSA; co-founder, SIGINT Automation Research Center (ret.)

Larry Johnson, CIA & State Department (ret.)

Edward Loomis, NSA, Cryptologic Computer Scientist (ret.)

David MacMichael, National Intelligence Council (ret.)

Ray McGovern, former US Army infantry/intelligence officer & CIA analyst (ret.)

Elizabeth Murray, Deputy National Intelligence Officer for Middle East (ret.)

Coleen Rowley, Division Counsel & Special Agent, FBI (ret.)

Peter Van Buren, U.S. Department of State, Foreign Service Officer (ret)

Ann Wright, Col., US Army (ret); Foreign Service Officer (ret.)

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zerohedge


Russischer Importstopp für polnisches Obst und Gemüse

Nach der Verhängung internationaler Wirtschaftssanktionen gegen Moskau verbietet Russland weitgehend den Import von Obst und Gemüse aus Polen. Betroffen seien ab Freitag “fast alle” Einfuhren dieser Art, teilte die Lebensmittelaufsicht Rosselkhoznadzor am Mittwoch mit. Zur Begründung hieß es, Polen habe “wiederholt” gegen Regelungen zur Nahrungsmittelsicherheit verstoßen.
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DiePresse


Fundstück zu einem recht seltsam anmutenden Mineral mit außergewöhlichen Eigenschaften

Bei meinen Recherchen wurde ich zufällig auf eine Quelle aufmerksam, die sich mit der Digitalisierung historischer Zeitschriften beschäftigt.

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Beim Stoebern bin ich auf eine recht seltsame Meldung aus 1819 gestoßen, in welcher über die Entdeckung eines Minerals (in der Naehe von Baltimore) mit dem Namen ‘Necronit’ berichtet wird.

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Durch weitere Recherchen, die sich als recht schwierig darstellen, fand ich diese Definition:

“Necronit ist eine synthetische gelartige Substanz, die unter Zufuehrung von elektrischer Energie auskristallisiert. In Necronit konnte schon in den ersten Jahren pro Kg Masse 20 mal mehr elektrische Energie gespeichert werden als in den besten Akkumulatoren Anfang des 21. Jahrhunderts (Lithium-Polymer-Akkus).(Energiedichte Necronit: ca. 3600 Wh/kg) Nach einigen Qualitaetverbesserungen und Aenderungen im Herstellungsprozess konnte dieser Wert mittlerweile verdreifacht werden.(Energiedichte Necronit: ca. 11.000 Wh/kg)”

Sollten diese Aussagen zutreffend sein, so wäre dies hinsichtlich der behaupteten Energiedichte aus meiner Sicht schlichtweg eine Sensation. (!)

Sollte es unter der Leserschaft hierzu erhellendes Wissen geben, bitte ich um entsprechenden Input.

Besten Dank und herzliche Grüße

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Ihr Oeconomicus


AKW Rückbau – Zu welchem Preis?

Vor 40 Jahren hatten die Erbauer der Atomkraftwerke in ihrer Planung nicht vorgesehen, dass die Meiler, wenn sie eines Tages zu alt und zu gefährlich sein würden, abgerissen werden müssten. Vor diesem schwierigen Problem stehen nun viele Staaten, zum Beispiel die USA, Deutschland und vor allem Frankreich, das seinen Energiebedarf zum Großteil durch Kernenergie deckt.

Neun französische Anlagen sind am Ende ihrer Laufzeit angekommen. Die technisch veralteten Kraftwerke werden nun zurückgebaut. Der Stromversorger EDF versucht, die verunsicherte Bevölkerung zu beruhigen, und verkündet, den Prozess des kerntechnischen Rückbaus unter Kontrolle zu haben. Doch die Realität sieht anders aus:
Immer wieder kommt es zu technischen Zwischenfällen, die Menschen in den betroffenen Regionen empfinden ein ständiges Kontaminationsrisiko. Und bis heute gibt es keine wirklich sichere Lagerung für radioaktive Abfälle, die zum Teil über Hunderttausende Jahre eine Gefahr darstellen werden.

In der Bretagne versucht EDF seit mehr als 20 Jahren, unter hohen Kosten die Anlage Brennilis zurückzubauen, in den amerikanischen Bundesstaaten Maine und Vermont ist die Frage der Lagerung hoch radioaktiver Abfälle weiterhin ungelöst, und in Lubmin im deutschen Bundesland Mecklenburg-Vorpommern schien eigentlich alles in der Planung mitbedacht. Doch Bernard Nicolas deckt in seiner investigativen Untersuchung auf, dass die komplexen Techniken des AKW-Rückbaus und der Lagerung der Abfälle derzeit keineswegs vollständig beherrscht werden.

Aber der Mensch wird diese Probleme lösen müssen, damit die abgeschalteten Meiler nicht eines Tages gefährlicher werden als die Anlagen, die noch am Netz sind.
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Anmerkung
Mit diesen Themen sollten sich neben den nationalen Parlamenten insbesondere die EU-Schnurgel im Hinblick auf die veralteten Technologien der 15 AKWs in der Ukraine beschäftigen!

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Ihr Oeconomicus


Blackberry kauft deutsche Secusmart

Der angeschlagene Smartphone-Pionier Blackberry kauft das deutsche Unternehmen Secusmart und sichert sich damit die Abhörschutz-Technik wie sie etwa Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in ihrem Smartphone benutzt. Der Preis blieb bisher unbekannt. Mit der Übernahme will Blackberry sein Portfolio an mobilen Sicherheitslösungen für Unternehmen und Regierungen ausbauen.
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teleboerse


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